Heute im Free-TV: Dieser Sci-Fi-Film verwandelt 2029 in eine düstere Cyberwelt

Scarlett Johansson spielt in unserem heutigen Film-Tipp Majo Mira Killian.
Francois Mori/AP/dpaKann es eine friedliche Koexistenz mit Cyborgs im Jahre 2029 geben? Der Science-Fiction-Film „Ghost in the Shell“, der den berühmten gleichnamigen Manga adaptiert, kreiert eine Welt, in der Menschen mit Maschinen verschmelzen und existenzielle Fragen übrig bleiben.
Anime-Klassiker in Hollywood
Hanka Robotics hat die Welt revolutioniert, indem sie Menschen mit synthetischen Körperteilen und Organen verbessern. Majo Mira Killian (Scarlett Johansson), wird zu ersten Person, deren Gehirn samt Bewusstsein (der „Ghost“) in einen gynoiden Körper (die „Shell“) transplantiert wird. Sie tritt der Spezialeinheit Sektion 9 bei, um Cyberterrorismus zu bekämpfen. Doch nach einem verheerenden Anschlag, der die Stadt erschüttert, entdeckt Killian dunkle Geheimnisse über ihre eigene Vergangenheit und das wahre Ausmaß der Experimente an ihr.
Der mysteriöse Cyber-Terrorist, Kuze (Michael Pitt), spielt dabei eine entschiedene Rolle, da er Killians Transformation maßgeblich beeinflusst hat. Auf ihrem Weg zwischen Verrat und Gefahr kämpft Killian gegen mächtige Feinde, um ihre wahre Identität finden.
Der Film „Ghost in the Shell“ setzt sich mit philosophischen Fragestellungen auseinander und stellt letztendlich die bedeutende Frage: Was bedeutet es, Mensch zu sein?
Ein finanzieller Flop?
Nachdem Masamune Shirow 1989/1990 seine legendäre Manga-Serie „Ghost in the Shell“ veröffentlichte und Mamoru Oshii 1995 diese Vorlage im gleichnamigen Anime verfilmte, wuchs der Wunsch nach einer Realverfilmung. 2009 erwarb Steven Spielberg DreamWorks-Studio die FIlmrechte, doch es sollte bis zur Kino-Adaption von Rupert Sanders im Jahr 2017 dauern, trotz der Kontroversen rund um die Besetzung von Scarlett Johansson, die die in der Vorlage japanisch gezeichneten Cyborg-Hauptfigur spielen sollte.
Mit reinen Produktionskosten in Höhe von knapp 110 Millionen US-Dollar konnten nur insgesamt 169 Millionen US-Dollar an weltweiten Einnahmen reingeholt werden. Durch weitere Investitionen erzielte man schlussendlich einen Verlust von ca. 80 Millionen US-Dollar.
Auf IMDB liegt der Film bei einer Bewertung von 6,3 Sternen.
„Ghost in the Shell“ läuft heute Abend um 23:00 Uhr im Free-TV auf ProSieben. Falls ihr den Film verpasst habt, findet ihr den Streifen im Stream bei WOW* und sky.
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