Heute im Free-TV
: Dieser Kino-Klassiker unterscheidet sich stark von seiner Vorlage

Am heutigen Donnerstag könnt ihr im Free-TV eine gefeierte Will Smith Komödie aus den späten 90ern sehen.
Von
Till Wölki
Berlin
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Tommy Lee Jones (l) und Will Smith als Agenten "K" und "J" in einer Szene des neuen Kinofilms "Men in Black". Die "Men in Black", kurz MiB genannt, sind eine Spezialeinheit, und nur sie kennen das bestgehütete Geheimnis der Welt: Auf der Erde wimmelt es nur so von Außerirdischen! Als Menschen getarnt, treiben sie ihr Unwesen. Und es ist Aufgabe der MiB, diese aufzuspüren und zu eliminieren. Als besonders harter Fall erweist sich eine intergalaktische Riesenkakerlake, die sich in dem Körper eines Landwirtes eingenistet hat und nun die Vernichtung der ganzen Welt plant... Die "Men in Black" jagen seit dem 11. September durch die deutschen Kinos. dpa (Zum dpa-Korr-Bericht "Kult um Außerirdische") +++ dpa-Bildfunk +++

Die coolsten Kammerjäger des Universum: Die Agenten K und J müssen die Erde vor einer außerirdischen Schabe retten.

dpa | Columbia-Tristar

Mit "Men in Black" aus dem Jahr 1997 läuft heute Abend eine kultige SciFi-Komödie, die sich stark von ihrer Comic-Vorlage unterscheidet.

Die Behörde für Aliens

Als der New-Yorker Polizist James Darrel Edwards (Will Smith) bei einer Verfolgungsjagd, unwissentlich, ein Alien schnappt, wird Agent K (Tommy Lee Jones), ein Mitglied der "Men in Black" auf ihn aufmerksam und will ihn rekrutieren.

Die Men in Black sind eine geheime internationale Organisation, die nach dem Erstkontakt mit Aliens im Jahr 1961 gegründet wurde. Die Erde wurde als neutraler Zufluchtsplanet für Aliens deklariert und die Aufgabe der Men in Black ist es, die auf der Erde wandelnden Aliens zu überwachen, geheim zu halten und Dispute zu lösen.

James nimmt das Angebot an, woraufhin all seine staatlichen Unterlagen gelöscht werden und er von nun an unter dem Namen J arbeitet.

Als ein gefährliches Kakerlaken-ähnliches Alien (Vincent D'Onofrio) auf der Erde landet und im Begriff ist einen interplanetaren Krieg zu starten, in dessen Kreuzfeuer die Erde vernichtet werden würde, müssen J und K die Verfolgung aufnehmen und das Alien ausschalten.

Die obskure Comic-Vorlage

Obwohl "Men in Black" ein großer Erfolg war und neben 3 weiteren Filmen auch eine animierte Serie mit sich brachte, ist einigen Leuten wohl nicht bewusst, dass der Film auf einem Recht obskuren Comic, mit dem Namen "The Men in Black" basiert.

Der Comic erschien im Jahr 1990 in drei Ausgaben. Jedoch unterscheidet sich der Film stark vom Ursprungsmaterial. So sind die Men in Black in den Comics nicht nur für außerirdische Aktivitäten, sondern für alle möglichen übernatürlichen Phänomene zuständig.

In der ersten Ausgabe verfolgen die Agenten etwa einen Kult, der eine übernatürliche Superdroge verbreitet, während sie in der dritten Ausgabe gegen einen waschechten Dämon kämpfen müssen. Lediglich in der zweiten Ausgabe haben es die Agenten mit Aliens zu tun.

Auch hier landet ein großes insektenartiges Wesen auf der Erde und stößt auf einen Farmer. Während das Alien im Film den Farmer umbringt und seinen Körper übernimmt, will das Alien im Comic lediglich seine Waffe haben. Als der Farmer sagt, dass es die Waffe nur über seine Leiche bekommt, zieht sich das Alien zurück und stattet ihm jeden Tag einen Besuch ab, um zu gucken, ob er schon tot ist und es sich die Waffe nehmen kann.

Der andere große Unterschied ist der Ton der Reihe. Während die Filme ganz klare Action-Komödien sind, nehmen sich die Comics äußerst ernst und Witze sucht man in diesen vergebens.

Auf IMDB liegt der Film bei einer Bewertung von 7,3 Sternen.

"Men in Black" läuft heute Abend um 20:15 Uhr im Free-TV auf Vox. Falls ihr den Film verpasst habt, findet ihr diesen im Stream bei Netflix und Wow*.

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