Hansa Rostock
: Trainer Hollerbach raus! Wer wird sein Nachfolger?

Hansa Rostock reagiert auf die Talfahrt in der 3. Liga und trennt sich nach dem schwachen Saisonstart von Trainer Bernd Hollerbach. Wer übernimmt?
Von
Florian Huth
Rostock
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Trainer Bernd Hollerbach von Hansa Rostock: ARCHIV - 21.09.2024, Sachsen, Dresden: Fußball: 3. Liga, SG Dynamo Dresden - FC Hansa Rostock, 6. Spieltag, Rudolf-Harbig-Stadion. Rostocks Trainer Bernd Hollerbach steht m Stadion. (zu dpa: «Nächste Pleite: Hansa verliert auch in Saarbrücken») Foto: Robert Michael/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bernd Hollerbach ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Trainer bei Hansa Rostock.

Robert Michael/dpa
  • Hansa Rostock entlässt Trainer Bernd Hollerbach nach schwachem Saisonstart in der 3. Liga.
  • Co-Trainer Simon Pesch und Marcus Rabenhorst übernehmen vorerst.
  • Hollerbach bedauert das Ende seiner Arbeit und betont seine Bemühungen.
  • Klubdirektor Amir Shapourzadeh erklärt, dass ein neuer Impuls notwendig sei.
  • Hansa Rostock steht aktuell auf Platz 18 der Tabelle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Absteiger Hansa Rostock hat als Reaktion auf den schlechten Saisonstart in der 3. Fußball-Liga seinen Trainer Bernd Hollerbach freigestellt.

Hansa Rostock: Co-Trainer Pesch und Rabenhorst interimsweise

Die Trennung gab der Club am Donnerstag mit. Zwei Tage zuvor hatte Hansa beim 0:2 beim 1. FC Saarbrücken die fünfte Niederlage im elften Saisonspiel kassiert. Rostock belegt den 18. Platz. Vorerst werden die Co-Trainer Simon Pesch und Marcus Rabenhorst die Mannschaft übernehmen. Die beiden werden auch am Samstag gegen Rot-Weiß Essen für die Mannschaft verantwortlich sein.

Das sagt Bernd Hollerbach zum Aus bei Hansa

Hollerbach, der erst im Sommer nach dem Abstieg nach Rostock gekommen war, sagte, er „bedauere es sehr, dass meine Arbeit hier endet“. Er habe „mit viel Leidenschaft alles versucht, um die Kogge wieder in ein gutes Fahrwasser zu bekommen.“

Neuer Impuls für Hansa Rostock

„Nach eingehender Analyse der bisherigen Spiele fehlt der sportlichen Leitung, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat die finale Überzeugung, dass sich die derzeitige tabellarische Situation unter Bernd Hollerbach kurzfristig verbessern wird“, sagte Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball: „Daher sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir in der Mannschaft einen neuen Impuls setzen müssen und haben entschieden, den Chef-Trainer freizustellen.“