Handball-WM 2025
: "Es tut weh." Wolff-Ärger nach DHB-Aus

Deutschland ist bei der Handball-WM 2025 im Viertelfinale an Portugal gescheitert. Eine vermeidbare Niederlage. Torwart Wolff sieht deutlichen Defizite.
Von
Florian Huth
Oslo
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Torhüter Andreas Wolff fordert eine intensive interne Aufarbeitung des vorzeitigen WM-Scheiterns der deutschen Handballer.

Soeren Stache/dpa
  • Deutschland scheitert im Viertelfinale der Handball-WM 2025 mit 30:31 gegen Portugal.
  • Torwart Andreas Wolff fordert interne Aufarbeitung, nennt aber keine konkreten Gründe öffentlich.
  • Wolff, mit 21 Paraden Spieler des Spiels, zeigt sich frustriert über das Ausscheiden.
  • Bester deutscher Werfer war Lukas Zerbe mit neun Toren.
  • Wolff betont den Schmerz des Ausscheidens und vermeidbare Fehler in der Offensive.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Deutschland ist bei der Handball-WM 2025 ausgeschieden. Gegen Portugal unterlag die DHB-Auswahl nach Verlängerung mit 30:31. Andreas Wolff ließ seinen Emotionen nach dem bitteren WM-Aus der deutschen Handballer freien Lauf.

Wolff: "Es tut weh, so auszuscheiden."

Andreas Wolff zeigte im Viertelfinale seine Klasse. Er allein reichte aber nicht für den Einzug in das Halbfinale. Zu viele leichte Fehler in der Offensive verhinderten den DHB-Erfolg. Wolff wollte seine Teamkollegen nach dem Spiel aber nicht öffentlich an den Pranger stellen. „Ich bin frustriert und verärgert, aber ich gebe ihnen nicht die Schuld. Es tut weh, so auszuscheiden. Ich werde jetzt aber nicht über mein Team herziehen“, sagte der 33-Jährige nach dem dramatischen 30:31 nach Verlängerung im Duell mit den Südeuropäern und ergänzte: „Wir haben es leider nicht wie bei Olympia geschafft, in der entscheidenden Phase den Knockout zu setzen.“

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Wolff will sich nicht zu Gründen für das Ausscheiden äußern

Andreas Wolff forderte nach dem Ausscheiden eine interne Aufarbeitung des vorzeitigen Scheiterns im Viertelfinale, durch das die erste WM-Medaille seit dem Gold-Triumph vor 18 Jahren verpasst wurde. „Wir müssen einiges aufarbeiten. Ich habe meine Gedanken dazu, warum es nicht gereicht hat. Aber die werde ich öffentlich nicht teilen“, so Wolff.

Portugal - Deutschland: 29.01.2025, Norwegen, Oslo: Handball, WM, Portugal - Deutschland, Finalrunde, Viertelfinale, Unity Arena, Deutschlands Lukas Zerbe wirft einen Siebenmeter. Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bester Werfer Deutschlands wurde Lukas Zerbe mit neun Toren. Auch er konnte die Niederlage nicht verhindern.

Soeren Stache/dpa

Wolff mit 21 Paraden Spieler des Spiels

Mit 21 Paraden war Wolff der überragende Mann beim Handball-Krimi in Oslo. Die Auszeichnung als bester Spieler der Partie ließ ihn jedoch kalt. „Es ist schön, Lob zu bekommen. Aber primär bin ich frustriert, dass wir nicht ins Halbfinale gekommen sind“, sagte der Europameister von 2016 und fügte hinzu: „Ich werde mich nicht hinstellen und sagen, ich bin stolz darauf, wie gut ich gespielt habe. Das ist komplett irrelevant, wenn man nicht weiterkommt.“