Fußball: Diese Rückennummern von Clublegenden werden nicht mehr vergeben

Die Rückennummer 5 von Franz Beckenbauer wird in Zukunft bei den Bayern nicht mehr vergeben.
Sven Hoppe/dpa- Der FC Bayern vergibt Beckenbauers Nummer 5 nicht mehr, um seine Verdienste zu ehren.
- Ähnliche Ehrungen: Cruyff (14, Ajax), Maldini (3, AC Milan), Baresi (6, AC Milan), Zanetti (4, Inter).
- Podolskis Nummer 10 bei Köln ist seit 2014 nicht mehr vergeben.
- Weitere nicht vergebene Nummern: Facchetti, Baggio, Moore, Bellingham, Larsson, Hofmann, Lambertz, Foe, Fehér, Krejci.
- Beckenbauer starb am 7. Januar 2024 im Alter von 78 Jahren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der FC Bayern München hat auf seiner Jahreshauptversammlung verkündet, die Trikotnummer 5 von Franz Beckenbauer zukünftig nicht mehr vergeben zu wollen. Für den deutschen Rekordmeister ist dies ein Novum. Wir blicken auf die Trikotnummern von Legenden, die im Weltfußball nicht mehr vergeben werden.
Franz Beckenbauer: Trikotnummer 5 (FC Bayern)
Der „Kaiser“ Franz Beckenbauer trug im Trikot des FC Bayern die Nummer 5. Beckenbauer, der Fußballgeschichte geschrieben hat, 1974 als Spieler und 1990 als Teamchef die Fußball-Weltmeisterschaft gewann, war am 7. Januar 2024 im Alter von 78 Jahren gestorben und in seiner Heimatstadt München beigesetzt worden. Nach seinem Tod wurde der Münchner Legende eine besondere Ehre zuteil: Seine Trikotnummer soll zukünftig von keinem anderen Spieler mehr getragen werden, um die besonderen Verdienste Beckenbauers in diesem Trikot zu würdigen.

Der deutsche Libero Franz Beckenbauer spielte unter anderem für den Klub New York Cosmos. Auch hier trug er die Nummer 5.
upi/dpaJohan Cruyff: Trikotnummer 14 (Ajax Amsterdam)
Genauso wie Franz Beckenbauer für den FC Bayern ist Johann Cruyff für Ajax Amsterdam eine absolute Clublegende. Der offensive Mittelfeldspieler prägte den niederländischen Fußball wie kaum ein anderer. Der technisch versierte Niederländer scheiterte 1974 mit der Nationalmannschaft knapp im WM-Finale an Deutschland mit einem gewissen Franz Beckenbauer. Seit 2007 vergibt der niederländische Rekordmeister die ikonische Rückennummer 14 nicht mehr.

Bei der Fußball-WM 1974 führte Johan Cruyff die Niederlande bis ins Finale.
picture alliance/dpaPaolo Maldini: Trikotnummer 3 (AC Milan)
Er ist eine absolute Legende des italienischen Fußballs: Paolo Maldini. Der Innenverteidiger spielte seine gesamte Laufbahn für den AC Mailand, machte insgesamt 901 Pflichtspiele und gewann mit Milan mehrmals die Champions League. Nachdem Maldini seine Karriere beendet hatte, wurde seine Rückennummer 3 an keinen Spieler mehr vergeben. In Zukunft soll es nur eine Ausnahme geben: Sein Sohn Daniel Maldini darf die 3 bekommen, sollte er eines Tages für die Mailänder spielen.

Zwei Legenden des AC Milan: Filippo Inzaghi (L) und Kapitän Paolo Maldini im Jahr 2007.
picture-alliance/ dpaFranco Baresi: Trikotnummer 6 (AC Mailand)
Eine weitere Milan-Legende ist Franco Baresi, der ebenfalls seine gesamte Karriere bei den Mailändern verbracht hat. Die Nummer 6 von Baresi wird bei Milan nicht mehr vergeben.

Franco Baresi (2. v. l.) und Lothar Matthäus (2.v.r) im Zweikampf.
picture alliance / dpaJavier Zanetti: Trikotnummer 4 (Inter Mailand)
Der Rechtsverteidiger Javier Zanetti spielte fast 20 Jahre lang bei Inter Mailand und wurde dort zur absoluten Clublegende. Seit seinem Karriereende 2014 vergibt Inter seine Trikotnummer 4 nicht mehr.

Javier Zanetti (r) feierte mit Inter Mailand einige Erfolge und gewann unter anderem die Champions League.
picture alliance / dpaLukas Podolski: Trikotnummer 10 (1. FC Köln)
Ursprünglich sollte beim 1. FC Köln die Nummer 10 von Vereinsikone Lukas Podolski nicht mehr vergeben werden. 2014/15 trug sie dennoch ein gewisser Patrick Helmes. Seitdem stand die 10 nicht mehr auf dem Rücken eines Kölner Spielers.

Lukas Podolski im Trikot des 1. FC Köln. Seine Trikotnummer wird nicht mehr vergeben.
picture alliance/dpaWeitere Rückennummern, die nicht mehr vergeben werden
- Giacinto Facchetti: Inter Mailand, Nummer 3
- Roberto Baggio: Brescia Calcio, Nummer 10
- Bobby Moore: West Ham United, Nummer 6
- Jude Bellingham: Birmingham City, 22
- Henrik Larsson: Helsingborgs IF, 17
- Steffen Hofmann: Rapid Wien, 11
- Andreas Lambertz: Fortuna Düsseldorf, 17
- Marc-Vivien Foe: Manchester City, 23
- Miklós Fehér: Benfica Lissabon, 29
- Marek Krejci: Wacker Burghausen, 11
