Formel-1 Rennen Saudi-Arabien 2022: Start, Uhrzeit, Startaufstellung, TV-Übertragung, Live-Stream – Alles zum Rennen in Jeddah

Sergio Perez aus Mexiko vom Team Red Bull fuhr zum ersten Mal in seiner Karriere die schnellste Runde im Qualifying und startet heute von der Pole Position. Alle Infos zum Start des Rennens in Saudi-Arabien im Überblick.
Giuseppe Cacace/dpaNachdem Ferrari das erste Rennen der neuen Formel-1-Saison 2022 in Bahrain gewinnen konnte, sind die Formel-1-Fans sehr gespannt wie die Piloten beim Großen Preis von Saudi-Arabien abschneiden werden. Das Rennen in Jeddah findet am heutigen Sonntag, den 27.03.2022, statt.
- Wann gehen die Fahrer diesen Sonntag an den Start?
- Wie sieht die Startaufstellung nach dem Qualifying aus?
- Wo wird das Rennen live im TV und Stream übertragen?
- Alle Infos zum Rennen beim Großen Preis von Saudi-Arabien.
Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien heute: Uhrzeit, Rennstart und Strecke
Das Formel-1-Rennen findet am Sonntag, 27. März 2022 um 19:00 Uhr in Saudi-Arabien statt. Aufgrund der zweistündigen Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Saudi-Arabien, beginnt das Rennen auf dem Jeddah Corniche Circuit erst um 19:00 Uhr.
Alle Infos zu Datum, Uhrzeit, Strecke und Startzeit im Überblick:
- Saison: Formel 1 Saison 2022
- Rennen: Großer Preis von Saudi-Arabien
- Grand Prix: 2 von 22
- Datum: 27.03.2022
- Uhrzeit: 19:00 Uhr
- Ort: Saudi-Arabien
- Rennstrecke: Jeddah Corniche Circuit
- Streckenlänge: 6,174 Kilometer
Formel 1 2021 live: Wo wird das Rennen in Saudi-Arabien im TV und Stream übertragen?
Sky hat mittlerweile Exklusivrechte für die live-Übertragung der Formel 1 in Deutschland. Dadurch ist es nicht mehr möglich das Rennen live im Free-TV, oder einem kostenlosen Live-Stream anzuschauen. Sky ist ein Pay-TV-Sender, für den ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen werden muss. Auf Sky Sport F1 (HD) werden dann alle Sessions vom Wochenende inklusive Rennen übertragen.
Formel 1 heute: Startaufstellung für das Rennen in Saudi-Arabien
Zum ersten Mal in seiner Karriere startet der Mexikaner Sergio Perez von ganz vorn in ein Formel-1-Rennen. Der Red-Bull-Fahrer düpierte mit einer Zauberrunde in der Qualifikation die Konkurrenz. „Ich könnte 1000 Runden fahren und diese Zeit nicht schlagen“, gestand der glückliche Perez. Sonst steht der 32-Jährige für gewöhnlich im Schatten von Weltmeister Max Verstappen. Der aber wurde diesmal nur Vierter. So richtig läuft es beim Champion noch nicht. In der Vorwoche in Bahrain schied der Niederländer ebenso kurz vor Rennende mit einem Defekt aus wie Perez. In Dschidda will Red Bull nun Wiedergutmachung.
Das ist die komplette Startaufstellung:
- 1. Sergio Perez (Mexiko) Red Bull-Honda,
- 2. Charles Leclerc (Monaco) Ferrari,
- 3. Carlos Sainz jr. (Spanien) Ferrari,
- 4. Max Verstappen (Niederlande) Red Bull-Honda,
- 5. Esteban Ocon (Frankreich) Alpine-Renault,
- 6. George Russell (Großbritannien) Mercedes,
- 7. Fernando Alonso (Spanien) Alpine-Renault,
- 8. Valtteri Bottas (Finnland) Alfa Romeo-Ferrari,
- 9. Pierre Gasly (Frankreich) AlphaTauri-Honda,
- 10. Kevin Magnussen (Dänemark) Haas-Ferrari,
- 11. Lando Norris (Großbritannien) McLaren-Mercedes,
- 12. Daniel Ricciardo (Australien) McLaren-Mercedes,
- 13. Zhou Guanyu (China) Alfa Romeo-Ferrari,
- 14. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) Haas-Ferrari,
- 15. Lance Stroll (Kanada) Aston Martin-Mercedes,
- 16. Lewis Hamilton (Großbritannien) Mercedes,
- 17. Alexander Albon (Thailand) Williams-Mercedes,
- 18. Nico Hülkenberg (Emmerich) Aston Martin-Mercedes,
- 19. Nicholas Latifi (Kanada) Williams-Mercedes,
- 20. Yuki Tsunoda (Japan) AlphaTauri-Honda

Nach dem Crash musste Mick Schumacher mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden.
ANDREJ ISAKOVIC/AFPWie geht es Mick Schumacher nach dem Unfall?
Red-Bull-Pilot Sergio Perez hat in einem aufreibenden Qualifying von Saudi-Arabien die erste Pole Position seiner Formel-1-Karriere erobert. Der Mexikaner sicherte sich für das zweite Saisonrennen am Sonntag die beste Ausgangsposition vor dem Ferrari-Duo aus WM-Spitzenreiter Charles Leclerc und Carlos Sainz. Weltmeister Max Verstappen im zweiten Red Bull wurde nur Vierter.
Überschattet wurde die Session allerdings durch einen heftigen Unfall von Mick Schumacher. Der Haas-Pilot krachte auf dem schnellen Stadtkurs mit weit mehr als 200 km/h in die Streckenbegrenzung, der Funkkontakt zu seinem Team brach ab, die Kameras mieden die Unfallstelle. Erst eine halbe Stunde später gab sein Teamchef Günther Steiner am Sky-Mikrofon erste Entwarnung.
„Mick ist bei vollem Bewusstsein, er hat mit seiner Mutter gesprochen. Er hat keine äußerlichen Verletzungen, es geht ihm gut, das ist das Wichtigste“, sagte Steiner. Schumacher wurde für einen Sicherheitscheck ins Krankenhaus gebracht. Ob er am Rennen teilnehmen kann, war zunächst unklar. Seine vor dem Unfall gesetzte Zeit genügte für Position 14.
Das Qualifying konnte erst nach einstündiger Unterbrechung fortgesetzt werden, für Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton war die Session ein Debakel. Der Engländer im schwächelnden Mercedes scheiterte als 16. bereits im Q1, erstmals seit November 2017 war für ihn schon im ersten Abschnitt Schluss.
Sein Teamkollege George Russell kam viel besser zurecht und schaffte es auf Rang sechs. Nico Hülkenberg, der erneut den mit Corona infizierten Sebastian Vettel ersetzt, belegte im Aston Martin den 18. Rang.
Formel 1 heute in Saudi-Arabien: Umstrittener Ort
Formel-1-Chef Stefano Domenicali hat die Austragung des umstrittenen Grand Prix in Saudi-Arabien auch nach dem Einschlag einer Rakete in Streckennähe verteidigt. „Wir werden niemals eine Organisation sein, die die Sicherheit ihrer Leute nicht garantieren kann“, sagte der Geschäftsführer der Rennserie dem britischen TV-Sender Sky vor dem zweiten Saisonlauf am Sonntag. Die Formel 1 sei zwar „nicht blind“, stehe aber weiter zu dem heftig kritisierten Gastgeber. „Dieses Land macht riesige Fortschritte“, betonte Domenicali.
Saudi-Arabien werden schwere Menschenrechtsverstöße vorgeworfen. Jüngst wurden an einem Tag 81 Menschen in dem islamisch-konservativen Königreich hingerichtet. Oppositionelle werden verfolgt und unterdrückt. Seit Jahren führt Saudi-Arabien einen Krieg im Jemen, der eine der schlimmsten aktuellen humanitären Katastrophen ausgelöst hat. Dies war auch der Hintergrund des Angriffs jemenitischer Huthi-Rebellen auf eine Öl-Anlage des Formel-1-Hauptsponsors Aramco nahe der Rennstrecke in Dschidda am Freitag.
„Man kann nicht so tun, als könnte man eine jahrtausendealte Kultur über Nacht ändern“, sagte der Formel-1-Geschäftsführer. Viele Gesetze in Saudi-Arabien würden für eine Modernisierung des Landes geändert, fügte Domenicali hinzu. Er verwies darauf, dass das Fahrverbot für Frauen vor einigen Jahr aufgehoben worden sei und diese nun auch als Zuschauer zum Grand Prix kommen dürften