ESC 2025: Sorge um Tynna – Muss Deutschlands Hoffnung auf ein Video zurückgreifen?

Das Musik-Duo Abor & Tynna wird am 17. Mai für Deutschland beim ES auftreten.
picture alliance/dpa/Sony via Katrin Brauer PR & Consulting- Abor & Tynna vertreten Deutschland beim ESC 2025 mit „Baller“.
- Sängerin Tynna leidet an Kehlkopfentzündung, Auftritt gefährdet.
- Notfallplan: Aufzeichnung als Ersatz möglich.
- Proben beginnen Anfang Mai, Hoffnung auf Tynnas Erholung.
- ESC-Fans hoffen auf starkes Comeback, Unsicherheit bleibt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Noch vor wenigen Monaten waren sie ein Geheimtipp, inzwischen sind sie die große Hoffnung für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2025: Abor & Tynna, ein frischer Pop-Act aus Wien, handverlesen von keinem Geringeren als Stefan Raab im Rahmen seiner neuen Casting-Show „Chefsache ESC“. Mit ihrem Song „Baller“ wollen sie am 17. Mai in Basel endlich das ESC-Trauma Deutschlands beenden.
Doch es gibt ein Problem. Ein großes sogar. Denn Sängerin Tynna, bürgerlich Tünde Bornemisza, kämpft seit Wochen mit gesundheitlichen Rückschlägen – und bringt damit die gesamte ESC-Strategie ins Wanken.
Kehlkopfentzündung bedroht Tynnas ESC-Auftritt
Bereits beim deutschen Vorentscheid war spürbar: Tynna ist angeschlagen. Ihre Performance stand unter dem Schatten stimmlicher Probleme, was prompt für Kritik sorgte. Doch der wahre Grund wurde erst später bekannt – Tynna leidet an einer hartnäckigen Laryngitis, einer schmerzhaften Kehlkopfentzündung. Seither geht es eher bergab als bergauf.
Zwar versucht das Team, ihre Stimme zu schonen – in Amsterdam wurde sie per Playback unterstützt, in London sagte das Duo sogar komplett ab. Doch die Sorge bleibt: Kann Tynna bis zum ESC wieder vollständig fit werden? Und wenn nicht – was passiert dann?
ESC-Auftritt aus der Konserve?
Laut einem Bericht von volksfreund.de gibt es tatsächlich einen Notfallplan. Und der ist alles andere als gewöhnlich: Sollte ein Künstler am Show-Tag aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, könnte die EBU (European Broadcasting Union) ein zuvor aufgezeichnetes Probenvideo als „Ersatz-Auftritt“ einspielen. Zwischen den knallbunten Live-Performances würde dann plötzlich ein Konserven-Clip flimmern – ein Bruch mit der ESC-Dynamik, der sicherlich nicht jedem Fan gefallen dürfte.
Offiziell heißt es von der Eurovision-Pressestelle: „Falls ein Künstler nicht auftreten kann, nachdem er bereits geprobt hat, könnte es eine Möglichkeit sein, einen früheren Auftritt zu verwenden.“ Eine Option, die in den vergangenen Jahren kaum denkbar gewesen wäre – doch bei einem kräftezehrenden Wettbewerb wie dem ESC ist jedes Backup willkommen.
Hoffnung auf Heilung – und ein starkes Comeback
Noch ist nicht alles verloren. Die Proben beginnen Anfang Mai, und bis dahin bleiben wertvolle Wochen, in denen Tynna sich erholen kann. Ihr Team betont, dass alles dafür getan wird, um „die bestmögliche Performance“ in Basel zu ermöglichen. Auch ESC-Fans zeigen sich solidarisch und hoffen auf ein Wunder.
Dennoch schwingt die Unsicherheit mit – vor allem, weil Laryngitis tückisch sein kann: Sie heilt oft langsam, verschlimmert sich unter Stress, und gerade bei Sänger*innen besteht das Risiko von Langzeitschäden.
ESC 2025: Wird Deutschland zur Überraschung – oder zum Video-Gimmick?
Dass es ausgerechnet den deutschen Act trifft, nachdem Stefan Raab extra für neue Dynamik gesorgt hat, ist bitter. Abor & Tynna gelten als frischer Wind im Wettbewerb, „Baller“ als moderner, international konkurrenzfähiger Song – wenn da nicht die fragliche Bühnenfähigkeit der Sängerin wäre.
Bleibt zu hoffen, dass Tynna sich vollständig erholt und den ESC nicht aus dem Off, sondern von der großen Bühne aus bestreitet. Alles andere wäre ein Rückschlag – nicht nur für das Duo, sondern für Deutschlands ESC-Renaissance insgesamt.

