Eintracht Frankfurt traf am Donnerstag, den 7.4.2022, in der UEFA Europa League auf den FC Barcelona. Die Eintracht hat dem FC Barcelona erfolgreich Paroli geboten und darf weiter vom Einzug ins Halbfinale der Europa League träumen. Der Fußball-Bundesligist erkämpfte sich am Donnerstag im ersten Viertelfinalduell mit dem fünfmaligen Champions-League-Gewinner ein verdientes 1:1 (0:0), das den im laufenden Wettbewerb weiter ungeschlagenen Hessen alle Chancen auf das Weiterkommen lässt.
Zusammenfassung und Highlights: Alle Infos zum Hinspiel Frankfurt gegen Barcelona.

Eintracht Frankfurt gegen Barcelona: Zusammenfassung der 1. Halbzeit

Schon vor dem Anpfiff herrschte in der ausverkauften Arena Gänsehaut-Atmosphäre, denn die Fans widmeten ihre Choreographie der jüngst verstorbenen Eintracht-Legende Jürgen Grabowski. Unter einem Schwarz-Weiß-Bild des Weltmeisters von 1974 prangte der Spruch: „Auferstehen werden nur Götter.“
Als es dann losging, konnte sich Nationaltorwart Kevin Trapp unter den Augen von Bundestrainer Hansi Flick gleich auszeichnen. Der Eintracht-Keeper lenkte in der 3. Minute einen Distanzschuss von Torres mit den Fingerspitzen noch über die Latte.
Die Eintracht war jedoch nicht um eine Antwort verlegen. „Wir wollen auf jeden Fall mit einem Ergebnis nach Barcelona reisen, wo noch alles möglich ist“, hatte Trainer Oliver Glasner kurz vor Beginn der Partie noch einmal betont. Entsprechend forsch trat seine Mannschaft auf. Erst wurde ein Schuss von Knauff zur Ecke abgefälscht, kurz darauf vergab Djibril Sow die größte Chance zur frühen Führung. Nach Vorarbeit von Jesper Lindström verzog der Schweizer völlig frei aus zehn Metern.
Barça hatte zwar wie erwartet mehr Ballbesitz, doch gegen die lauf- und kampfstarken Hessen blieb das gefürchtete Kombinationsspiel der Katalanen erst einmal wirkungslos. Immer wieder stellten die Hausherren die Räume gut zu. Mitte der ersten Halbzeit musste der Favorit zudem einen personellen Rückschlag hinnehmen: Abwehrchef Gerard Pique humpelte mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz und wurde durch Clément Langlet ersetzt.
Nach 38 Minuten wähnte sich die kompakt agierende Eintracht schon auf dem Weg zum 1:0, als Schiedsrichter Srdjan Jovanovic nach einer Strafraum-Attacke gegen Rafael Borré auf den Elfmeterpunkt zeigte. Doch auf Anraten des Video-Assistenten überprüfte der Serbe seine Entscheidung und revidierte diese, weil Sergio Busquets bei der Aktion auch den Ball gespielt hatte. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Eintracht Frankfurt gegen Barcelona Zusammenfassung: So lief die 2. Halbzeit

Nach dem Wechsel erwischte die Eintracht einen Traumstart. Eine zu kurz abgewehrte Ecke landete bei Knauff, und der von Borussia Dortmund ausgeliehene Mittelfeldspieler hämmerte den Ball aus knapp 20 Metern in den Winkel. Marc-André ter Stegen im Tor der Gäste war machtlos.
Gäste-Trainer Xavi Hernandez reagierte umgehend und brachte mit Ousmane Dembélé und Frenkie de Jong frische Offensivkräfte. Das zahlte sich prompt aus, denn das Duo bereitete den Ausgleich durch Torres mustergültig vor. Trapp hatte beim Flachschuss des Stürmers keine Chance. In der Schlussphase brachte Frankfurt den Teilerfolg in Unterzahl über die Zeit.

Europa League – Frankfurt gegen Barcelona: Alle Highlights im Video

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Die Pressestimmen zu Frankfurt gegen Barcelona

  • Oliver Glasner: „Wir hatten sie am Rande der Niederlage, also bleiben wir sehr, sehr demütig. Wir sind unglaublich zufrieden mit der Leistung. Wir werden mit der Überzeugung nach Barcelona gehen, dass wir dort gewinnen können“, sagte Cheftrainer Oliver Glasner nach dem Remis, bei dem die Gäste dank Ferran Torres ein Traumtor von Ansgar Knauff noch egalisierten.
  • Xavi Hernandez: Barcelonas Trainer Xavi Hernandez konstatierte: „Wir müssen selbstkritisch sein. Wir haben kein gutes Spiel gemacht, aber ein gutes Ergebnis erzielt. Man kann verlieren, aber wir haben ein Unentschieden erzielt. Letztendlich können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein.“
  • Kevin Trapp: Eintrachts Torhüter Trapp, der schon nach drei Minuten einen starken Schuss von Torres entschärfte, sah ein „herausragendes Spiel“ des Teams, fühlte aber nach Abpfiff nicht nur Freude. „Am Ende ist es ein bisschen verrückt, weil wir mit einem 1:1 gegen Barcelona vom Platz gehen und das Gefühl hatten, es wäre mehr drin gewesen“, sagte der Nationaltorhüter.