Ein Regenbogen zu Weihnachten: So romantisch war der „Herzkino“-Film

Am 17. Dezember 2023 läuft im ZDF „Ein Regenbogen zu Weihnachten“. Alles, was ihr zum „Herzkino“-Film wissen müsst.
ZDF/Stanislav HonzikBeim „Herzkino“ gab es am 17. Dezember 2023 im ZDF Kekse und einen Ski–Urlaub: Der Sender strahlte den neuen Film „Ein Regenbogen zu Weihnachten“ aus.
Im Mittelpunkt stand das erste gemeinsame Weihnachten von Nicole, Maximilian und dessen Kinder. Im Ski–Urlaub stolperte die Patchworkfamilie nicht nur über die eigenen Ski...
Worum ging es genau? Wer spielte mit? Und wo wurde gedreht? Alle Infos rund um die Ausstrahlung, Handlung, Schauspieler und Drehorte findet ihr hier im Überblick.
„Ein Regenbogen zu Weihnachten“: Sendetermin und Sendezeit
Der Film wurde erstmals am 17. Dezember 2023 zur Primetime im ZDF ausgestrahlt. Wiederholt wurde er nach der Ausstrahlung nicht.
Der Sendetermin mit Sendezeit:
- Sonntag, 17.12.2023, um 20:15 Uhr im ZDF
Gibt es „Ein Regenbogen zu Weihnachten“ in der Mediathek?
Wer den Film zur Sendezeit verpasst hat, kann beruhigt sein, denn bei „Ein Regenbogen zu Weihnachten“ galt online first: Der Film steht seit einem Monat in der ZDF–Mediathek als Stream zur Verfügung. Dort könnt ihr ihn jederzeit als Wiederholung ansehen.
Worum geht es in „Ein Regenbogen zu Weihnachten“?
In einem Zug nach Leipzig lernen sich die Tierärztin Nicole und der alleinerziehende Vater Martin auf turbulente Weise kennen.
Aus dem Treffen entwickelt sich eine unbeschwerte Beziehung. Doch gibt es einen Haken: Selbst nach einem Jahr hat Nicole noch immer nicht Martins heranwachsenden Kinder kennengelernt. Er lädt sie daher zu einem weihnachtlichen Abendessen mit seiner Tochter Juli und seinem Sohn Kris ein.
Der Abend verläuft aber alles andere als glimpflich. Juli hat das Haus der Familie für Halloween dekoriert, und Kris ist sein Computerspiel und ein Treffen mit seiner Clique wichtiger als die neue Freundin seines Vaters. In der Hoffnung, die Lage zu retten, fragt Martin, ob Nicole nicht Lust hätte, mit in den Familien–Skiurlaub zu fahren. Doch sie zieht die Notbremse: Sie braucht erst einmal Abstand.
Da verbringt sie lieber Weihnachten mit ihrer doch recht unkonventionellen Mutter Diana, denn die überzeugte Singlefrau ist sowieso über die Feiertage in Nicoles Wohnung eingezogen. Diana vertreibt sich die Zeit damit, Regenbogenkekse zu backen, um sie übers Internet zu verkaufen. Dabei soll Nicole helfen.
So macht sich Martin allein mit seinen Kindern auf den Weg in die verschneiten tschechischen Berge. Die Stimmung ist getrübt, denn früher hatten sie Weihnachten mit Julis und Kris‘ Mutter dort verbracht. Doch sie starb einige Jahre zuvor. Die Erinnerung und seine pubertierenden Teenager machen es dem verbliebenen Elternteil nicht leicht.
Kurz bevor Martin den Kopf in den Sand steckt, steht Nicole vor der Tür. Sie hat es mit ihrer Mutter einfach nicht mehr ausgehalten. Außerdem will sie ihrer Beziehung und dem gemeinsamen Patchworkfamilienprojekt noch eine weitere Chance geben. Um ihren guten Willen zu zeigen, hat sie genug Regenbogenkekse für alle mitgebracht und für Kris und Juli ein Snowboard.
Darüber freut sich alleinig Kris: Endlich kann er sich den anderen coolen Kids auf der Skipiste anschließen und muss nicht mehr mit seinem Papa zum Skilanglauf. Juli hingegen interessiert sich eher für Nicoles kleinen Hund Noël.
Doch Nicole fällt bald etwas anderes auf: Juli zeigt auffälliges Interesse an der gleichaltrigen Yella aus dem Nachbarhaus. Nach einigem Drucksen erzählt Juli, dass sie sich in Yella verliebt hat. Ihr Papa dürfe davon aber auf keinen Fall etwas wissen. Nicole schlägt vor, Yella doch ein paar der Regenbogenkekse zu schenken und zu erzählen, dass sie eine „Pride–Party“ gefeiert hätten. In der Hoffnung, dass sie so auch ihre Liebe gestehen könnte.
Nicoles Ratschlag trägt tatsächlich Früchte: Die Regenbogenkekse führen dazu, dass Juli zu einem Ausflug mit Yella und deren Mutter eingeladen wird. Doch als Juli nach einem traumhaften Tag Yella im Schnee ihre Liebe gesteht, erhält sie nur eine Abfuhr. Juli fällt aus allen Wolken und gibt Nicole die Schuld. Als Martin nach dem Grund für Julis Niedergeschlagenheit fragt, weiht Nicole ihn ein. Er ist aber alles andere als erfreut, dass Nicole gemeinsam mit seiner Tochter Geheimnisse vor ihm hat.
Zu allem Überfluss überschätzt sich Kris unterdessen auf der Snowboardpiste und verletzt sich dabei. Doch damit nicht genug, denn auch Nicoles Hund Noël verschwindet spurlos. Die Lage der neu zusammengesetzten Familie spitzt sich immer weiter zu und eskaliert völlig.

Zwar ist Dr. Nicole Golding (Jasmin Gerat) normalerweise für tierische Patienten zuständig, doch sie kümmert sich um Martin Kupfer (Maximilian Brückner), der im Zug einen Schwächeanfall erlitten hat.
ZDF/Stanislav HonzikDie Besetzung von „Ein Regenbogen zu Weihnachten“
Jasmin Gerat kennt man unter anderem aus dem „Kroatien–Krimi“, doch statt zu ermitteln widmet sie sich als Nicole Golding, zusammen mit Maximilian Brückner als Martin Kupfer, der Liebe. Wer ist sonst noch im Cast von „Ein Regenbogen zu Weihnachten“?
Alle Schauspieler mit ihren Rollen im Überblick:
- Maximilian Brückner — Martin Kupfer
- Jasmin Gerat — Nicole Golding
- Sabine Vitua — Diana Golding
- Sophie Paasch — Juli Kupfer
- Kris Kupfer Louis Eitner — Yella Silberstein
- Maisie Anna Navina Tipango –
- Petra Michelle Nérette — Rebecca Silberstein
- Andrea Guo — Chuki Zhao
- Julia Wulf — Tü Krasch
Wann und wo wurde „Ein Regenbogen zu Weihnachten“ gedreht?
Die Dreharbeiten gingen von Anfang bis Ende März 2023. Als Drehorte dienten Prag und Schneekoppe in Tschechien. Wo genau in der Hauptstadt des Landes gedreht wurde, war vorab nicht bekannt.
Das Rezept der Regenbogenkekse aus dem Film
Zutaten:
- 125 Gramm Zucker
- 300 Gramm Mehl
- 125 Gramm Butter (Raumtemperatur)
- 1 Ei
- 1 Päckchen Vanillezucker
- ein halbes Päckchen Backpulver
- Lebensmittelfarbe in Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett (Set)
- 1 Prise Salz
- Saft einer halben Zitrone
Zubereitung:
Mehl und Backpulver vermengen. Butter, Zucker und Vanillezucker mit einem Handmixer cremig rühren. Das Ei, eine Prise Salz und den Saft einer halben Zitrone nach und nach mit der Zucker–Butter–Mischung und dem Mehl gemischt, mit der Hand vermengen, bis sich eine homogene Masse ergibt. Den in Frischhaltefolie gewickelten Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig in sechs gleich große Portionen aufteilen und diese in jeweils eine der sechs Regenbogenfarben färben. Zuerst den violetten Teig zu einer Rolle mit ca. 1,5 Zentimeter Durchmesser formen. Anschließend denselben Vorgang mit dem blau eingefärbten Teig wiederholen und diesen um die violette Rolle wickeln. Mit den restlichen Farben wiederholen. Die fertige Teigrolle für eine weitere Stunde kaltstellen.
Die Teigrolle in ca. ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden und noch mal halbieren, um kleine Regenbögen zu erhalten.
Die Plätzchen auf einem Backblech für acht bis zehn Minuten bei 180 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) hell backen und vollständig auskühlen lassen.
Das Gebäck sollte innerhalb der nächsten zehn Tage gegessen werden.
