DSDS 2026
: Dieses Voting sorgt für Ärger

In Folge 3 von „DSDS Reality“ bekommen die Kandidatinnen und Kandidaten eine unangenehme Aufgabe – und die Stimmung im Loft sinkt spürbar.
Von
Daniela Westermayer
Köln
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Die Kandidatinnen und Kandidaten im DSDS-Reality-Loft bekommen eine unangenehme Aufgabe.

Die Kandidatinnen und Kandidaten im DSDS-Reality-Loft bekommen eine unangenehme Aufgabe.

RTL / Stefan Gregorowius

Für die Kandidatinnen und Kandidaten von „Deutschland sucht den Superstar“ beginnt die heiße Phase: Die Live-Shows auf RTL stehen vor der Tür. Erstmals in der Geschichte des Castingformats sind sie vorab in ein gemeinsames Loft gezogen, wo sie für die Zusatzshow „DSDS Reality“ auf RTL+ rund um die Uhr von Kameras begleitet werden.

Neben Coachings und Anproben werden die Talente auch mit schwierigen Aufgaben konfrontiert – in der dritten Folge sorgt etwa ein Voting für eine erste sehr unangenehme Situation.

DSDS-Kandidaten müssen offen nominieren

Tyrell Hagedorn liest einen Brief vor, in dem sie ihre Aufgabe erfahren: Zuerst sollen sie begründen, warum gerade sie das Zeug zum Superstar haben. Anschließend müssen sie ein Talent nennen, das es ihrer Meinung nach am schwersten haben wird. Das sorgt für große Augen, mit so etwas hat niemand gerechnet.

„Welcome to Reality“, erklärt Peter Heimerdinger, der auch direkt den Anfang machen soll. In seinen Augen ist Alexander Spielhaupter, genannt Lex, derjenige, der Schwierigkeiten haben dürfte, „weil es nicht mein Musikgeschmack ist“. Der nominierte Nürnberger gibt sich unbeeindruckt, es pralle an ihm ab.

Für Maric Verch gehört zum Superstar-Sein dazu, dass man 100 Prozent von sich selbst überzeugt ist. In seinen Augen trifft das nicht auf Noemi Stefaniak zu. Sie selbst nominiert Menowin, der bis dato immer noch nicht im Loft aufgetaucht ist, denn: „Auch als Superstar sollte man diszipliniert sein.“ Dem kann Constance Dizendorf nur zustimmen.

Lex bekommt die meisten Stimmen

Tyrell entscheidet sich für Constance: „Ich finde, du kannst noch mehr preisgeben und noch ein bisschen mehr aus dir rauskommen.“ Kadischa Weiß nominiert Lex „einfach gerade aus meinem Gefühl heraus“. Dem 35-Jährigen ist anzusehen, dass ihn die zweite Stimme trifft, auch wenn er weiter versucht, sich nichts anmerken zu lassen.

Als er an der Reihe ist, wählt er Peter. Ihn sehe er mehr als Entertainer, statt als Sänger. Lex bekommt direkt darauf die Quittung, als Paco Simic auch ihn nennt. In der heutigen Zeit sei es ohne Social Media schwer, „weil du schon ein bisschen älter bist“. Diese Bewertung kann der 35-Jährige nicht verstehen.

„Ich bin mir sicher, dass es ihn getroffen hat“

Nach außen gibt sich der Nürnberger zwar immer noch ruhig, doch es brodelt sichtlich in ihm. „Ich glaube, es geht los“, erklärt Peter im Interview und fügt mit Blick auf Lex’ mehrfache Nominierungen zu: „Ich bin sicher, dass es ihn getroffen hat. Ich bin mir auch sicher, dass er sagt, ihn hat’s nicht getroffen.“

Später tut Lex vor den anderen immer noch so, als ob alles ok sei. Im Interview wird aber deutlich, dass er beleidigt ist und die Stimmen ihm zusetzen. Klar ist: Der Konkurrenzkampf hat spätestens jetzt begonnen.