Die Dressur-Europameisterschaft 2021.geht noch bis zum 12.09.2021. Die Deutsche Mannschaft hat sowohl im Team als auch im Einzel bislang sehr gut abgeschnitten. Die Dressur-Equipe hatte unter anderem zum 25. Mal seit 1965 den Mannschafts-Titel der EM nach Deutschland geholt.
Punkte und Platzierung bei der Dressur-EM 2021 – so schnitt das deutsche Team ab:

Dressur-EM 2021: Deutschland zum 25. Mal Team-Europameister

Am Ende reicht es doch zu Platz eins. Beim Gold-Hattrick nach den EM-Siegen in Göteborg und Rotterdam erlebte das deutsche Dressur-Quartett eine unerwartete Zitterpartie. Das Gastgeber-Team lag in Hagen bei Osnabrück zwischenzeitlich sogar hinten und profitierte beim erneuten Erfolg am Ende auch von Patzern der Konkurrenz. Der erneute Erfolg war das 25. deutsche Mannschafts-Gold bei Europameisterschaften.
Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Dalera, Rekord-Europameisterin Isabell Werth (Rheinberg) mit Weihegold, Dorothee Schneider (Framersheim) mit Faustus und Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Annabelle machten den Hattrick nach Göteborg 2017 und Rotterdam 2019 perfekt.
Das Topergebnis bekam Jessica von Bredow-Werndl, die mit 84,099 als einzige der insgesamt 71 Teilnehmer über 80 Prozent lag. Am Donnerstag und am Samstag werden in Hagen die Einzeltitel im Grand Prix Special und in der Grand Prix Kür vergeben.

Dressur-EM 2021 in Hagen: Die Ergebnisse im Grand Prix (Mannschaft)

Deutschland holt in Hagen den EM-Titel. Wie schnitten die Mannschaften ab?
  • 1. Deutschland (Dorothee Schneider/Framersheim, Helen Langehanenberg/Billerbeck, Isabell Werth/Rheinberg, Jessica von Bredow-Werndl/Tuntenhausen) 238,944 Prozent
  • 2. Großbritannien (Gareth Hughes, Charlotte Fry, Carl Hester, Charlotte Dujardin) 232,345
  • 3. Dänemark (Charlotte Heering, Nanna Skodborg Merrald, Daniel Bachmann Andersen, Cathrine Dufour) 231,165
  • 4. Schweden 225,389
  • 5. Niederlande 221,242
  • 6. Finnland 218,634
  • 7. Spanien 215,979
  • 8. Österreich 214,721
  • 9. Frankreich 208,960
  • 10. Portugal 208,524

Dressur-EM 2021 in Hagen: Die Ergebnisse im Grand Prix (Einzel)

Zwei deutsche Reiterinnen belegen die ersten beiden Plätze. Wie schnitten die einzelnen Reiterinnen und Reiter in Hagen ab?
  • 1. Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) - TSF Dalera BB 84,099 Prozent
  • 2. Isabell Werth (Rheinberg) - Weihegold OLD 79,860
  • 3. Charlotte Dujardin (Großbritannien) - Gio 79,829
  • 4. Cathrine Dufour (Dänemark) - Bohemian 79,721
  • 5. Charlotte Fry (Großbritannien) - Everdale 77,671
  • 6. Henri Ruoste (Finnland) - Kontestro DB 77,314
  • 7. Therese Nilshagen (Schweden) - Dante Weltino OLD 76,941
  • 8. Daniel Bachmann Andersen (Dänemark) - Marshall-Bell 76,366
  • 9. Juliette Ramel (Schweden) - Buriel K.H. 76,196
  • 10. Nanna Skodborg Merrald (Dänemark) - Atterupgaards Orthilia 75,078
  • 11. Dorothee Schneider (Framersheim) - Faustus 74,985
  • 16. Helen Langehanenberg (Billerbeck) - Annabelle 73,960
Die Dressurreiterinnen Jessica von Bredow-Werndl (Deutschland, l-r), Isabell Werth und Dorothee Schneider kommen mit ihren Pferden zur Siegerehrung. Deutschland gewinnt die Goldmedaille und ist Europameister im Team.
Die Dressurreiterinnen Jessica von Bredow-Werndl (Deutschland, l-r), Isabell Werth und Dorothee Schneider kommen mit ihren Pferden zur Siegerehrung. Deutschland gewinnt die Goldmedaille und ist Europameister im Team.
© Foto: Friso Gentsch/dpa

Dressur-EM 2021: Grand Prix Special und Einzelmedaillen

  • 1. Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) - TSF Dalera BB 84,271 Prozent;
  • 2. Isabell Werth (Rheinberg) - Weihegold OLD 81,702;
  • 3. Cathrine Dufour (Dänemark) - Bohemian 81,079;
  • 4. Charlotte Dujardin (Großbritannien) - Gio 79,787;
  • 5. Charlotte Fry (Großbritannien) - Everdale 78,146;
  • 6. Carl Hester (Großbritannien) - En Vogue 77,310; 7. Juliette Ramel (Schweden) - Buriel K.H. 76,900;
  • 8. Therese Nilshagen (Schweden) - Dante Weltino OLD 76,869;
  • 9. Dinja Van Liere (Niederlande) - Haute Couture 75,699;
  • 10. Daniel Bachmann Andersen (Dänemark) - Marshall-Bell 75,638;
  • 11. Helen Langehanenberg (Billerbeck) - Annabelle 75,228; ...
  • 14. Dorothee Schneider (Framersheim) - Faustus 74,802

Ergebnisse der Kür am 11.09. in Hagen: Drittes EM-Gold für Dressurreiterin von Bredow-Werndl

Das Europameisterschafts-Heimspiel ist eine einzige Show für Deutschlands erfolgreichste Olympia-Teilnehmerin. Nach Doppel-Gold in Tokio gibt es für Jessica von Bredow-Werndl Dreifach-Gold bei der Dressur-EM in Hagen.
Auf dem Podium spritzte der Champagner. Jessica von Bredow-Werndl feierte bei der Heim-Europameisterschaft ihren dritten Titel, während der Party mit den Konkurrentinnen ging es munter zu - bei der anschließenden Siegerrunde waren alle nass. Vor allem die 35-Jährige aus dem bayerischen Tuntenhausen, die mit Dalera 91,021 Prozent erhielt und erklärte: „Meine Flasche hat erst geklemmt“.
Die Doppel-Olympiasiegerin von Tokio dominierte die Dressurwettbewerbe in Hagen bei Osnabrück fast nach Belieben. Der Abstand zur Dänin Cathrine Dufour mit Bohemian (88,436) und zur Britin Charlotte Dujardin mit Gio (87,246), mit denen sie mit Champagner feierte, war überaus deutlich. „Es ist unglaublich“, schwärmte die Siegerin, die einen formidblen Ritt zeigte. Es störte nicht einmal, dass ihre Stute in der Prüfung äppelte.
„Wir surfen gerade die Welle. Vom ersten bis zum letzten Tag hatte Dalera Power“, sagte die Siegerin über ihre Stute: „Sie hat gezeigt, wie viel Lust sie hat.“ Es sei ein „großartiges Gefühl“, nach dem Doppel-Gold nun Dreifach-Gold zu gewinnen. „Es ist schwer zu fassen, was passiert.“ Auch die rund 4000 Zuschauer waren begeistert. „Es war toll, wieder vor Publikum zu reiten“, schwärmte die Siegerin.
„Vom Gefühl war es die beste Kür, die wir je hatten“, erklärte von Bredow-Werndl. Die Prozentzahl war allerdings bei ihrem Triumph in Tokio noch etwas höher. Nach der Rückreise aus Japan habe Dalera ihr „nach wenigen Tagen signalisiert, dass sie wieder Power hat“. Nach einer kleinen Pause habe sie „Anfang letzter Woche angefangen mit den Lektionen“, berichtete die Reiterin. Am Rande des Teutoburger Wald holte das Paare in allen drei Prüfungen die besten Leistungen des Teilnehmerfeldes.

Ergebnis für Isabell Werth bei der Kür der Dressur-EM in Hagen

Leer ging dieses Mal Isabell Werth aus. Nach dem Silber im Special musste sich die 52 Jahre alte Reiterin aus Rheinberg mit ihrem Pferd Weihegold in der Kür mit dem vierten Platz und 84,896 Prozent begnügen. Mit der 16 Jahre alten Stute war am Samstag nicht mehr drin.
„Heute war eine bisschen der Wurm drin und die Luft raus“, kommentierte Werth ihren Auftritt mit Weihegold. „Ich habe gemerkt, dass ich heute nicht vorne mitreiten kann.“ Sie habe versucht, „es sauber nach Hause zu reiten“.
Einen enttäuschenden EM-Abschluss gab es für Helen Langehanenberg. Die 39-Jährige aus Billerbeck kam mit ihrer Stute Annabelle in der Kür nur auf Rang 14. „Schlecht war die Pirouette“, kommentierte die Reiterin und sagte zum Grund des Patzers: „Sie wusste nicht, was ich wollte.“ Ihr sei „kein anderer Fehler bewusst“, sagte sie zu dem Ritt mit ihrer am Ende etwas müde wirkenden Annabelle.
Nicht mehr dabei war am Samstag Dorothee Schneider. Die 52 Jahre alte Reiterin aus Framersheim hatte mit Faustus die Qualifikation für die besten 15 Paare geschafft, durfte aber nicht reiten, weil pro Nation nur drei Paare zugelassen sind.

CHIO Aachen: Isabell Werth muss auf Bella Rose verzichten

Isabell Werth kann beim CHIO in Aachen in der kommenden Woche nicht ihr Toppferd Bella Rose einsetzen. Die Stute, mit der sie Doppel-Gold bei der WM und Team-Gold bei den Olympischen Spielen in Tokio gewonnen hatte, erlitt eine schwere Kolik. Das Pferd überlebte, ist aber nicht einsatzfähig. Stattdessen wird Werth den Nationenpreis mit Quantaz reiten.
„Wir sind alle sehr glücklich, dass Bella Rose die Operation so gut überstanden hat“, sagte Werth am Donnerstag, 9. September. „Ich habe sie heute Morgen besucht, und sie durfte schon wieder ihr erstes Gras fressen“, berichtete Werth. „Ich danke dem Tierärzteteam der Tierklinik Meerbusch für ihr hervorragendes und umsichtiges Handeln.“ Bella Rose sollte nach Aachen aus dem Sport verabschiedet werden.
Neben Werth reiten in Aachen im Team Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Ferdinand, Carina Scholz (Sassenberg) mit Tarantino und Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) mit Duke of Britain.

Ergebnis der Europameisterschaft im Dressurreiten: Resümee von Isabell Werth am 08.09.

Mit dem 21. EM-Gold ihrer einzigartigen Karriere um den Hals klang Isabell Werth schon wieder deutlich versöhnlicher. „Ich bin super entspannt und happy", sagte die erfolgreichste Reiterin der Geschichte nach dem Triumph der deutschen Dressur-Equipe bei der EM in Hagen am Teutoburger Wald: „Ich hatte ein paar Punkte mehr erwartet, aber so ist das Leben halt."
Immerhin war das Ergebnis am Ende dasselbe wie in den vergangenen Jahren: Deutschland mit Werth und Weihegold sowie Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera, Dorothee Schneider mit Faustus und Helen Langehananberg mit Annabelle stand am Ende wieder auf dem obersten Treppchen, es war das 25. Teamgold bei einer EM seit 1965. Für Werth war es das elfte Mannschaftsgold, zehn Einzeltitel kommen hinzu.
Der Tag, der für Deutschland so gut endete, hatte mit einem Missklang begonnen, Werth war nach ihrem Ritt alles andere als amused. "Ich finde nicht, dass wir überbewertet worden sind", sagte die siebenmalige Olympiasiegerin sarkastisch, nachdem sie mit ihrer Oldenburger Stute Weihegold im Grand Prix "nur" 79,860 Prozentpunkte von den sieben Preisrichtern bekommen hatte - die französische Chefrichterin Isabelle Judet hatte sie gar nur bei 77,717 gesehen.
Werth war auf 180. "Lächerlich" fand sie das Urteil, sie habe nach 30 Jahren auf allerhöchstem Niveau "durchaus ein Gefühl dafür, wie eine Prüfung auszusehen hat". Es seien am Mittwoch "keine 83 oder 85 Prozent" gewesen, aber: "Es war ganz sicher irgendwo bei 80, 81." Dass "man vielleicht mal eine andere Mannschaft vorne haben will als immer nur die Deutschen, ist ja klar".
Auch die Bundestrainerin hatte Werth und Weihegold "über 80 gesehen", relativierte aber den aufkommenden Ärger. "Wir jammern hier auf hohem Niveau", sagte Monica Theodorescu, die nach der Entscheidung verriet, dass "eine Stunde und einen Schluck Wasser später" alles wieder okay gewesen sei: "Gerade Isabell ist viel zu lange dabei, als dass sie sich über sowas länger ärgern würde."
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Jessica von Bredow-Werndl scheint unantastbar

In Hagen vermutlich kein weiterer, denn Jessica von Bredow-Werndl und ihre vierbeinige Traumtänzerin Dalera scheinen derzeit unantastbar. Die beiden setzten mit einer makellosen Vorstellung den goldenen Schlusspunkt für die Gastgeber und brachten sich damit auch als große Favoriten für den Grand Prix Special am Donnerstag und die Kür am Samstag in Stellung.
Jessica von Bredow-Werndl aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Ihr Dank galt vor allem ihrem Pferd, das sie überschwänglich tätschelte und lobte: "Dalera ist so da, sie ist so im Hier und Jetzt, ich kann es kaum fassen." Die Olympiasiegerin schwebte auf Wolke sieben und schien auch gar nicht mehr runterzukommen. Seit Tokio, erzählte sie, könne sie nichts mehr aus der Ruhe bringen: "Das Geilste hab ich doch schon erreicht." Ihr Goldpferd verlor dann doch noch einmal leicht die Fassung: Als der vierjährige Moritz von Bredow auf dem Abreiteplatz voller Freude auf seine Mutter zulief, scheute Dalera kurz, aber "JBW" hatte die Situation im Griff. Wie immer.

Dressur EM in Hagen: So viele Prozentpunkte erreichte Deutschland am 07.09.

Zur Halbzeit der Mannschafts-Entscheidung lag Deutschland bei der Dressur-EM in Hagen auf Platz zwei (148,945 Punkte). Am ersten Tag der Dressur-Europameisterschaft hat es im deutschen Team nicht die erhoffte Begeisterung gegeben. Die Dressurreiterinnen starteten beim Heimspiel in Hagen bei Osnabrück mit mäßigen Ergebnissen und liegen nach zwei von vier Paaren hinter Großbritannien (152,065 Punkte) nur auf Rang zwei und knapp vor Dänemark (145,777 Punkte). Es habe „kleine Fehler“ gegeben“, sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu, diese seien „aber teuer“ gewesen. „Ohne Fehler wäre es mir lieber gewesen“, sagte die Bundestrainerin.
Mit 74,985 Prozentpunkten stand für Schneider das drittbeste Einzelergebnis zu Buche, besser als sie waren die Britin Charlotte Fry mit Everdale und die Dänin Nanna Skodborg mit Othilia.
Helen Langehanenberg sagte über ihre 73,960 Prozentpunkte: „Es waren ein paar kleine, unnötige Fehler, da ist noch Luft nach oben."

Dressurreiten-EM 2021: Ergebnisse des ersten Tages

Wie schnitten die Reiterinnen und Reiter am 07.09. im Teil 1 der Mannschafts-Entscheidung ab? Eine ausführliche Auflistung der Ergebnisse gibt es hier. Die Einzelergebnisse im Überblick:
  • 1. Großbritannien (Charlotte Fry): 77,671 %-Punkte
  • 2. Dänemark (Nanna Skodborg Merrald): 75,078 %-Punkte
  • 3. Deutschland (Dorothee Schneider): 74,985 %-Punkte
  • 4. Großbritannien (Gareth Hughes): 74,394 %-Punkte
  • 5. Deutschland (Helen Langehanenberg): 73,960 %-Punkte
  • 6. Österreich (Victoria Max-Theurer): 73,960 %-Punkte
  • 7. Niederlande (Marlies Van Baalen): 72,531 %-Punkte
  • 8. Niederlande (Adelinde Cornelissen): 72,484 %-Punkte
  • 9. Schweden (Jeanna Hogberg): 72,252 %-Punkte
  • 10. Finnland (Emma Kanerva): 71.304 %-Punkte
Dressurreiterin Helen Langehanenberg (Deutschland) reitet auf Annabelle.
Dressurreiterin Helen Langehanenberg (Deutschland) reitet auf Annabelle.
© Foto: Friso Gentsch/dpa

So lief es für die Dressurreiterinnen in Hagen am Dienstag

Helen Langehanenberg aus Billerbeck mit Annabelle und Dorothee Schneider aus Framersheim mit Faustus unterliefen am Dienstag zu viele Patzer. Nun steht das Team auf einem ungewohnten Platz zwei und muss am Mittwoch eine Aufholjagd starten. Erste Starterin war Schneider. Die 52-Jährige ritt Faustus, weil ihr Toppferd Showtime nicht fit ist, und war „im Großen und Ganzen“ zufrieden mit dem Grand Prix. „Es ist schon ein besonderes Gefühl, das erste Mal mit diesem Pferd ein Championat zu reiten“, sagte Schneider, die wie Isabell Werth bereits in Göteborg und Rotterdam zum siegreichen EM-Team gehörte. „Er muss noch mehr Sicherheit gewinnen im Viereck“, sagte die Reiterin. „Zwei, drei Momente mit Unsicherheiten“ habe es bei Faustus gegeben.
Als zweite Reiterin des Heim-Teams ritt Helen Langehanenberg mit Annabelle. Die 39 Jahre alte Reiterin aus Billerbeck war bei den Olympischen Spielen in Tokio Ersatzreiterin und konnte nun bei der EM ein frisches Pferd präsentieren. „Ich hatte richtig Lust“, sagte Langehanenberg. Allerdings unterliefen ihr zwei deutliche Fehler, so dass ihr Fazit gemischt ausfiel: „Ich bin nicht unzufrieden, aber ich bin auch nicht zufrieden.“

Dressur EM 2021 in Hagen: Die Reiterinnen der deutschen Mannschaft

Am Dienstag ging die Medaillen-Jagd des deutschen Pferdesports mit den Dressur-Titelkämpfen im eigenen Land schon weiter. Zunächst starten Dorothee Schneider und Helen Langehanenberg. Im zweiten Teil des Teilnehmerfeldes reiten am Mittwoch Isabell Werth und zum Abschluss Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl. Schneider, Werth und von Bredow-Werndl gehörten auch vor zwei Jahren zum Team, das EM-Gold in Rotterdam gewann.

Infos zu den deutschen Reiterinnen und ihren Pferden:

  • Isabell Werth aus Rheinberg sitzt im Sattel der Stute Weihegold – ihr Olympia-Pferd Bella Rose wird eine Woche später in Aachen aus dem Sport verabschiedet
  • Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen startet ihrem Goldpferd Dalera.
  • Helen Langehanenberg aus Billerbeck reitet auf Annabelle
  • Dorothee Schneider aus Framersheim, die in Göteborg und Rotterdam zum siegreichen EM-Team gehörte reitet Faustus, weil ihr Toppferd Showtime nicht fit ist

Die Mannschaft der U25 im Dressurreiten bei der Europameisterschaft in Hagen

Diese Reiterinnen und Reiter starten bei der U25-EM in Hagen:
  • Ann-Kathrin Lindner (Ilsfeld) mit FBW Sunfire
  • Raphael Netz (Aubenhausen) mit Elastico
  • Ellen Richter (Bad Essen) mit Vinay
  • Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) mit Flanell