Drei Haselnüsse für Aschenbrödel: Diese Darsteller sind bereits verstorben

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ läuft jedes Jahr zur Weihnachtszeit im Fernsehen.
WDR/DRA- „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist ein beliebter Weihnachtsfilm von 1973.
- Viele Hauptdarsteller sind bereits verstorben, darunter Libuše Šafránková (2021) und Rolf Hoppe (2018).
- Carola Braunbock (1978) spielte die Stiefmutter, Vladimír Menšík (1988) den Knecht Vinzek.
- Jaroslav Drbohlav (1985) war der Begleiter des Prinzen.
- Der Film bleibt ein Kultklassiker zur Weihnachtszeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Er ist der Kult-Weihnachtsfilm schlechthin: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist wohl jedem ein Begriff. Das Märchen von 1973 gehört in der Weihnachtszeit fest ins TV-Programm der öffentlich-rechtlichen Sender. Jedes Jahr aufs Neue entführt der Film zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer in die verschneite und zauberhafte Welt des Märchens.
Da die Produktion des Films einige Jahrzehnte zurückliegt, fragen sich viele Fans, was die Schauspieler und Schauspielerinnen heutzutage machen – leben sie überhaupt noch? Wir haben recherchiert und können euch sagen, wer aus dem Cast leider bereits verstorben ist.
Libuše Šafránková
Libuše Šafránková war eine Schauspielerin aus Tschechien. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie durch ihre Hauptrolle des Aschenbrödels in dem beliebten Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.
Zudem spielte sie 1996 die Sängerin Klara im tschechischen Filmdrama „Kolya“, das 1997 als bester fremdsprachiger Film mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Aus gesundheitlichen Gründen zog sie sich jedoch Mitte der 2010er Jahre nach und nach von der Tätigkeit als Schauspielerin zurück und verstarb am 9. Juni 2021 in Prag.
Rolf Hoppe
Der deutsche Schauspieler Rolf Hoppe spielte in mehr als 400 Filmen. Seinen Durchbruch erlangte er durch seine Rolle als König in dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sowie durch seine Verkörperung des Bösewichts in DEFA (Die Deutsche Film AG)-Indianerfilmen.
Außerdem feierte er internationale Erfolge durch seine Rolle als Ministerpräsident im Filmdrama „Mephisto“. Die Tageszeitung „Dresdner Neueste Nachrichten“ wählte ihn im Jahr 2000 sogar zu einem der „100 Dresdner des 20. Jahrhunderts“. Rolf Hoppe verstarb am 14. November 2018 in Dresden.
Carola Braunbock
Carola Braunbock begann ihre Karriere im Jahr 1949 am Theater. Sie spielte am Deutschen Theater Berlin, am Berliner Ensemble und an der Volksbühne. Ihren Durchbruch erzielte die Schauspielerin 1951 an der Seite von Werner Peters in der aufwendigen Literaturverfilmung „Der Untertan“, in der sie die Rolle der Emmi Heßling übernahm.
Bis zu ihrem Tod wirkte sie in fast 80 Film- und Fernsehproduktionen mit. Ihren größten Erfolg feierte sie jedoch mit dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, in dem sie die Rolle der Stiefmutter verkörperte. Carola Braunbock starb am 4. Juli 1978 in Berlin.
Vladimír Menšík
Der tschechoslowakische Schauspieler Vladimír Menšík war nicht nur in Film und Fernsehen tätig, sondern bewies sein Können auch auf der Theaterbühne. Zu den bekannteren Kinofilmen, in denen er mitwirkte und die auch in Deutschland gezeigt wurden, gehören „Auf dem Kometen“, „Das Mädchen auf dem Besenstiel“ und natürlich der Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, in dem er die Rolle des Knechts Vinzek spielte.
In seiner fast vier Jahrzehnte andauernden Schauspielkarriere war er in mehr als 300 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Zudem war er auch als Drehbuchautor für Fernsehserien und Spielfilme sowie als Synchronsprecher tätig. Vladimír Menšík starb am 29. Mai 1988 in Brünn.
Jaroslav Drbohlav
Der tschechoslowakische Schauspieler Jaroslav Drbohlav wirkte schon als Kind in mehreren tschechischen Filmen mit. Nach seinem Studium der Musischen Künste spielte er während seiner erfolgreichen Theaterkarriere unter anderem am Prager Nationaltheater.
Darüber hinaus trat er in rund 60 Filmen auf, darunter in einer Nebenrolle als Begleiter des Prinzen im Märchenfilm-Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Aufgrund seiner Diabeteserkrankung, durch die er seine Sehfähigkeit verlor, war er später nur noch vereinzelt in Filmrollen zu sehen. Jaroslav Drbohlav verstarb am 28. April 1985 an Leberversagen.