Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution
: So wird das Drama am „FilmMittwoch im Ersten“

Am Mittwoch, 23.08.2023, läuft der Film „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ im Ersten. Worum geht es? Wer spielt mit? Das erfahrt ihr hier.
Von
Melanie Baron
Berlin
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In „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ kämpft eine Umweltgruppe gegen die Zerstörung der Natur.

MDR/UFA Fiction/Steffen Junghans

Der „FilmMittwoch im Ersten“ wird diesmal dramatisch und emotional. Am 23.08.2023 läuft „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ im Ersten. Basierend auf dem Buch von Peter Wensierski geht es um Franka Blankenstein, die sich einer Gruppe von Umweltschützern anschließt — unter ständiger Beobachtung der Stasi.

Worum geht es? Wer spielt mit? Und wo wurde gedreht? Alle Infos rund um Sendetermine, Mediathek, Handlung und Drehort erfahrt ihr hier auf einen Blick.

Wann läuft der Film im TV?

„Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2021 und basiert auf einem Sachbuch aus dem Jahr 2017. Der Film läuft im Rahmen des „FilmMittwoch im Ersten“ am 23.08.2023 zur Primetime. Im Anschluss wird er noch in derselben Nacht wiederholt.

Hier findet ihr eine Übersicht über die Sendetermine und Sendezeiten:

  • Mittwoch, 23.08.2023, um 20:15 Uhr im Ersten
  • Donnerstag, 24.08.2023, um 00:30 Uhr im Ersten

Gibt es den Film als Stream in der ARD–Mediathek?

Wer den Film verpasst hat oder ihn erneut ansehen möchte, hat Glück: Wie immer stehen die Highlights des „FilmMittwoch im Ersten“ in der ARD–Mediathek als Stream verfügbar. So könnt ihr „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ auch ohne lineares Fernsehen kostenlos anschauen.

Das ist der Trailer zu „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“

Wer es gar nicht abwarten kann, bis der Film endlich im Ersten ausgestrahlt wird, kann sich schon mal einen kurzen Trailer ansehen. Diesen findet ihr hier:

Worum geht es im Drama?

Wir befinden uns im Jahr 1988. Franka Blankenstein ist 19 Jahre alt und lebt bei ihren systemtreuen Eltern in Leipzig. Eines Tages trifft sie zufällig den Altenpfleger Stefan Clausnitz. Sie freundet sich mit ihm an und lernt seine Wünsche und Träume kennen. Stefan ist nämlich ein überzeugter Naturschützer. Franka schließt sich seiner Umweltgruppe an, die unter dem Schutz der Kirche steht. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Umweltzerstörung und die Luftverschmutzung in der Region. Ihre Pläne schmieden sie in einem alten Abrisshaus. Dort leben, lieben und feiern sie. All das, während die Stasi die Stadt überwacht. Als die Gruppe beschließt, dass sie den Schutz der Kirche nicht mehr braucht, beginnen die Mitglieder, auf öffentlichen Straßen zu demonstrieren und protestieren. Sie fordern Demokratie. Dafür würden sie alles geben — selbst ihre Freiheit.

Franka Blankenstein (Janina Fautz) trifft auf den Altenpfleger Stefan (Ferdinand Lehmann), der Teil einer Umweltgruppe ist. Gemeinsam fordern sie die Grundrechte der Demokratie.

MDR/UFA Fiction/Steffen Junghans

Das ist die Besetzung von „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“

Neben Janina Fautz, die die Hauptrolle der Franka verkörpert, sind noch einige weitere bekannte Gesichter der deutschen Fernsehlandschaft in „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ zu sehen. Eine ausführliche Besetzungsliste seht ihr hier:

Rolle — Schauspieler

  • Franka Blankenstein — Janina Fautz
  • Stefan Clausnitz — Ferdinand Lehmann
  • Renate Blankenstein — Inka Friedrich
  • Horst Blankenstein — Alexander Hörbe
  • Trixie — Katja Plodzistaya
  • Daks — Timur Bartels
  • Solveig — Marlene Tanczik
  • Karsten — Maximilian Klas
  • Trixi Hupfer — Katja Hutko
  • Astrid — Anabel Möbius
  • Tanker — Andreas Warmbrunn
  • Schnorchel — Fred Costea
  • Herbert Prawan — Tom Jahn
  • Lieselotte — Eva–Maria Kurz
  • Gerlinde — Margot Nagel
  • Fachlehrer — Torsten Michaelis
  • Pfarrer Jessen — Christian Näthe
  • Hacki — David Nolden
  • Schwester Ulrike — Charlotte Puder
  • Genosse Stahle — Torsten Ranft
  • Fred Kowasch — Moritz Carl Winkelmayr

Wann und wo wurde „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ gedreht?

Die Dreharbeiten für „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ fanden unter anderem in Leipzig statt. Ein anderer Drehort war Weißenfels. Dort wurde im denkmalgeschützten Straßenzug in der Weinbergstraße gefilmt. Außerdem gibt es in der Stadt noch einige unsanierte Straßenzüge, wie sie auch in der Vorwendezeit existiert haben. Aufgrund von Corona mussten die Dreharbeiten verlängert werden, weshalb sie vom 6. März bis zum 3. September 2020 dauerten.

Auf diesem Buch basiert der Film

Die Vorlage des Films war das Sachbuch „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution: Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte“ von Peter Wensierski aus dem Jahr 2017. Dort beschreibt der Autor eine wahre Geschichte von einer Gruppe junger Menschen, die einen Weg zur Friedlichen Revolution gefunden haben.