„Die Rosenheim-Cops“ verlieren nächsten Star
: Dieser Abschied war nicht freiwillig

Bei „Die Rosenheim-Cops“ steht der nächste Abschied bevor: Alexander Duda muss die ZDF-Serie nach 20 Jahren verlassen, obwohl er gerne weitergemacht hätte.
Von
Judith Müller
Rosenheim (Bayern)
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Fototermin „Rosenheim-Cops“: ARCHIV - 14.10.2023, Bayern, München: Karin Thaler (l-r), Alexander Duda und Marisa Burger stehen bei einem Fototermin der Fernsehserie "Rosenheim-Cops" auf dem Bavaria-Film-Gelände. (zu dpa: «Alexander Duda hört bei «Rosenheim-Cops» auf») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Fototermin „Rosenheim-Cops“: ARCHIV - 14.10.2023, Bayern, München: Karin Thaler (l-r), Alexander Duda und Marisa Burger stehen bei einem Fototermin der Fernsehserie "Rosenheim-Cops" auf dem Bavaria-Film-Gelände. (zu dpa: «Alexander Duda hört bei «Rosenheim-Cops» auf») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bei „Die Rosenheim-Cops“ steht der nächste große Abschied bevor. Nachdem bereits mehrere Veränderungen im Cast bekannt geworden sind, trifft es nun auch Polizeipräsident Gert Achtziger. Schauspieler Alexander Duda verkörpert die Rolle seit 2006. Doch die aktuelle Staffel wird seine letzte sein – und freiwillig geht der Darsteller offenbar nicht.

Alexander Duda bestätigt Abschied von „Die Rosenheim-Cops“

Die Nachricht sorgt für den nächsten Einschnitt bei der beliebten ZDF-Krimiserie: Wie die Produktionsfirma Bavaria Fiction bestätigt, wird die laufende Staffel zugleich die letzte für Polizeipräsident Gert Achtziger sein. Seit 2006 wird die Figur von Alexander Duda gespielt, der damit fast zwei Jahrzehnte zum Ensemble gehört.

Dass er die Serie verlassen muss, bedauert der Schauspieler offenbar sehr. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur macht Duda deutlich, dass er gerne weitergemacht hätte. „Ich finde es schade, dass das meine letzte Staffel wird. Das war eine dramaturgische Entscheidung der Produktion und des ZDF. Ich hätte sicherlich auch in den nächsten Jahren noch gerne weiter gemacht“, erklärt er.

Damit ist klar: Der Abschied von Polizeipräsident Achtziger ist keine Entscheidung, die Duda selbst angestoßen hat. Für die Figur soll es dennoch einen angemessenen Abschluss geben.

Polizeipräsident Achtziger bekommt Abschiedsfolge

Laut Produktion soll Gert Achtziger eine „liebevolle und würdige“ Abschiedsfolge erhalten. Wie genau der Polizeipräsident aus der Serie geschrieben wird, ist bislang nicht bekannt.

Mit Achtziger verliert „Die Rosenheim-Cops“ eine weitere langjährige Figur. Als Polizeipräsident gehört er zu den festen Größen im Umfeld des Rosenheimer Kommissariats und ist seit vielen Jahren Teil der Serienwelt. Sein Abschied dürfte deshalb für Zuschauer, die die Serie regelmäßig verfolgen, besonders spürbar sein.

Bei „Die Rosenheim-Cops“ gehen mehrere Darsteller

Der Ausstieg von Alexander Duda ist nicht die einzige Veränderung, die den Cast der ZDF-Serie derzeit beschäftigt. Bereits im November verabschiedet sich Marisa Burger als Miriam Stockl. Die Schauspielerin gehört seit der ersten Folge zum Ensemble. Ihre Serienfigur zieht es nach Australien.

Auch Jo Caspar, gespielt von Christian K. Schaeffer, soll die Serie verlassen. Schaeffer verkörpert den Wirt des „Times Square“ seit rund 20 Jahren. Zudem steht der Abschied von Isabel Mergl als Hilde Stadler bevor.

Damit verabschieden sich innerhalb der laufenden Staffel gleich mehrere bekannte Gesichter aus Rosenheim. Während bei Miriam Stockl der Weg nach Australien bereits bekannt ist, bleibt bei den weiteren Figuren abzuwarten, wie die Produktion ihre Ausstiege in die Handlung einbettet.

Neue Produzentin bringt frischen Wind in die Serie

Die Veränderungen fallen auch deshalb auf, weil es bei „Die Rosenheim-Cops“ in den vergangenen Jahren vergleichsweise wenige größere Wechsel im festen Cast gab. Nun scheint sich die Serie stärker zu verändern.

Seit Januar 2025 ist Marlis Moosauer als Produzentin für das Format verantwortlich. Sie folgte auf Alexander Ollig, der die Serie lange geprägt hatte. Moosauer arbeitet bereits seit 2017 für „Die Rosenheim-Cops“ und kennt das Format entsprechend gut.

Mit Blick auf Achtzigers Abschied begründet die Produzentin den Schritt mit dem Gedanken, dass es irgendwann Zeit sei, in Rente zu gehen. Für Alexander Duda ist das dennoch ein schmerzlicher Einschnitt: Er hätte seine Rolle gerne noch über mehrere Jahre hinweg weitergespielt.

Wie sich die zahlreichen Abschiede auf die Zukunft der Serie auswirken, dürfte sich in den kommenden Folgen zeigen.