Die Rosenheim-Cops
: Gleich zwei Fälle heute im ZDF

Ein Mord im Rosenheimer Fuhrunternehmen und der Tod eines Biathleten stellen die Ermittler in gleich zwei Fällen vor die Frage, wer ein tödliches Motiv hatte.
Von
Katrin Jokic
Rosenheim
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Die Cops Sven Hansen (Igor Jeftic, r.) und Florian Prantl (Andreas Giebel, M.) sowie Polizist Mohr (Max Müller, l.) stehen bezüglich des Tathergangs vor einem Rätsel.

Die Cops Sven Hansen (Igor Jeftic, r.) und Florian Prantl (Andreas Giebel, M.) sowie Polizist Mohr (Max Müller, l.) stehen bezüglich des Tathergangs vor einem Rätsel.

ZDF und Christian A. Rieger

In „Mord ist aller Laster Anfang“ (Folge 200) macht Chauffeur Walter Zengler eine grausame Entdeckung: Im Wochenendhaus seiner Chefin Ingrid Gebauer-Nolte findet er die Besitzerin eines Rosenheimer Fuhrunternehmens erstochen auf. Weil Korbinian Hofer mit einer Städtedelegation im Ausland unterwegs ist, übernimmt Kommissar Florian Prantl aus Straubing für sechs Wochen seinen Dienst.

Schnell rückt Wilhelm Nolte, der Ehemann der Toten, in den Fokus der Ermittlungen. Besonders erschüttert wirkt er über den Tod seiner Frau nicht. Zudem erfahren die Cops, dass Ingrid Gebauer-Nolte sich von ihm scheiden lassen wollte. Sein angebliches Alibi, zur Tatzeit in der Firma gewesen zu sein, wird zunächst von Chefmechanikerin Elke Willmers bestätigt. Doch dann stellt sich heraus, dass es nicht stimmt. Wollte Nolte seine Noch-Ehefrau töten, um an ihr Erbe zu gelangen?

Nolte lenkt den Verdacht wiederum auf Fahrer Fritz Hübner. Dieser soll heimlich illegale Zusatzfahrten übernommen haben. Seine Chefin war ihm offenbar auf die Schliche gekommen und hatte sogar erwogen, ihn anzuzeigen. Damit hätte auch Hübner ein mögliches Motiv. Erst eine ungewöhnliche Tatwaffe bringt die Ermittler schließlich auf die entscheidende Spur.

Abseits des Falls freut sich Marie Hofer darüber, dass Florian Prantl wieder auf dem Hof wohnt. Allerdings wundert sie sich zunehmend darüber, wie auffällig groß sein plötzliches Interesse an der Landwirtschaft ist.

In „Jeder Sturz ein Treffer“ (Folge 539) werden Mohr und Moosacher am Morgen mit einem Todesfall auf einer Trainingsstrecke konfrontiert. Dort liegt Max Ehrmann, Teilnehmer im Trainingslager eines Sommerbiathlon-Teams aus dem Erzgebirge. Mit 43 Jahren gehörte Ehrmann zu den ältesten Sportlern des Teams. Für die Kommissare Stadler und Hansen stellt sich die Frage, ob ihm die Konkurrenz zum Verhängnis wurde.

Ein erster Verdächtiger ist Lennard Breitenstein. Zwischen ihm und Ehrmann war es bereits am Vorabend des Mordes zu einem Streit gekommen. Auch Trainer Reinhold Kaltenbach gerät ins Visier der Ermittler. Der Verdacht steht im Raum, dass er Wettbewerbe manipuliert haben könnte, um mit Sportwetten Geld zu verdienen. Sollte Ehrmann davon gewusst und Kaltenbach erpresst haben, hätte auch der Trainer ein Motiv.

Daneben gibt es Sybille Huber, Ehrmanns Ex-Freundin. Die frühere erfolgreiche Biathletin ist eine ausgezeichnete Schützin und hat eine schmerzhafte Vergangenheit mit dem Opfer: Kurz vor der geplanten Hochzeit verließ Ehrmann sie für ihre Brautjungfer. Die Ermittler müssen herausfinden, welche der Spuren tatsächlich zum Täter führt.

Währenddessen entdeckt Winkler, dass Lange sich für eine Fortbildung in Augsburg angemeldet hat. Weil er gern auch außerhalb des Kommissariats Zeit mit ihr verbringen möchte, reicht kurzerhand auch er eine Bewerbung für die Fortbildung ein.

Das ZDF zeigt „Mord ist aller Laster Anfang“ am Dienstag, 8. September 2026, um 16:10 Uhr. Die Folge 200 feierte ihre deutsche TV-Premiere am 1. Februar 2011. Um 19:25 Uhr folgt „Jeder Sturz ein Treffer“. Folge 539 wurde erstmals am 28. November 2023 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.