Die Höhle der Löwen: Touchprint hilft Sehbehinderten

Die Gründer Linus Walden (l.), Max Winkler (M.) und die Gründerin Dyveke Walden (r.) pitchen am 29. September 2025 in „Die Höhle der Löwen“ ihr Produkt Touchprint.
RTL / Bernd-Michael MaurerAuf VOX wagen sich aktuell wieder verschiedenste Gründerinnen und Gründer in „Die Höhle der Löwen“ und präsentieren ihre innovativen Ideen. Am Montag, 29. September 2025, geht Staffel 18 der beliebten Gründershow mit Folge 6 weiter.
In dieser will auch das Gründer-Trio Linus Walden, Max Winkler und Dyveke Walden mit seinem Start-up überzeugen. Ihr Produkt ist Touchprint – eine KI-Funktion, mithilfe derer Fotos in ertastbare 3D-Reliefs verwandelt werden können.
Wie funktioniert Touchprint? Wie teuer ist das Produkt? Und welchen Deal erhofft sich das Gründer-Trio?
Das ist Touchprint
Ob im Urlaub oder mit der Familie – wenn Momente wichtig sind, halten wir sie mit Fotos fest. Doch was, wenn man blind ist? Nursen Draeger kam mit genau diesem Problem auf die Gründerin und die Gründer zu. Sie hat ihr Augenlicht verloren und konnte sich keine Fotos ihrer Familienmitglieder mehr anschauen, wenn sie diese vermisst. Linus Walden, Max Winkler und Dyveke Walden von Staytours wollten dies ändern und haben deshalb Touchprint entwickelt. Mithilfe von KI werden Fotos in ertastbare 3D-Reliefs verwandelt. So können Erinnerungen über Tastsinn wieder erlebt werden.
„Meine beiden erwachsenen Söhne wohnen nicht mehr bei mir. Jetzt kann ich sie und meine Enkelin auf eine besondere Art wiedersehen – das bedeutet mir unendlich viel“, freut sich Nursen Draeger.
Wie funktioniert der 3D-Druck?
Egal ob Einschulung, Hochzeit oder Haustier – mit Touchprint lässt sich alles als taktiles Kunstwerk erfahrbar machen. Mithilfe von modernen Machine-Learning-Algorithmen kann ein Reliefbild erstellt werden, das dann von einer 3D-Künstlerin bzw. einem 3D-Künstler manuell verfeinert wird. Anschließend wird das Relief per 3D-Druck in die physische Welt gebracht und dann direkt nach Hause geliefert. Die oder der Interessierte muss lediglich ein Bild auf der Website hochladen.

Die Investorinnen Janna Ensthaler (l.) und Dagmar Wöhrl unterziehen die Foto-Reliefs für Menschen mit Seheinschränkung von Touchprint direkt dem Praxistest.
RTL / Bernd-Michael MaurerDie wichtigsten Fakten zu Touchprint
Auf der Website von Statyours, die hinter Touchprint steckt, können Interessierte den 3D-Druck nicht nur erwerben, sondern auch Informationen über die Geschichte und das Ziel dahinter erhalten.
Die wichtigsten Infos bekommt ihr hier im Überblick:
- Gründerin und Gründer: Dyveke Walden, Linus Walden, Max Winkler
- Sitz: Berlin
- Variante: 20 x 30 cm
- Preis: 89 Euro
- Online-Plattform: statyours.com
- Instagram: statyours
Auf diesen Deal hofft das Gründer-Trio
Erfahrung im 3D-Druck bringt das Trio bereits mit: Ihr erstes Produkt Bodyprint – detailgetreue Skulpturen vom eigenen Körper – ist vor allem bei Schwangeren beliebt. Der Pitch des Gründer-Trios sorgt für Gänsehaut und feuchte Augen bei allen Beteiligten. Doch führt die berührende Idee auch zu einem Deal?
Für ein Investment von 200.000 Euro bieten die Gründerin und die Gründer zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.