Die Höhle der Löwen
: Welche Geschichte steckt hinter sollso?

In Staffel 14 von „Die Höhle der Löwen“ präsentiert ein Gründer-Duo sein Produkt sollso. Alle Infos zum Laufrad für Erwachsene gibt es hier.
Von
Melanie Baron
Berlin
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Am 25.09.2023 präsentiert ein Gründer-Duo bei „Die Höhle der Löwen“ sein Produkt sollso.

RTL / Frank W. Hempel

Bei „Die Höhle der Löwen“ wagen sich auch in Staffel 14 wieder kreative Gründer vor die Investoren. Wie üblich läuft die Show montags auf Vox. In Folge 5 am 25.09.2023 geschieht etwas ganz Besonderes. Denn Gründer Albrecht Schnitzler ist mit 88 Jahren der älteste Kandidat der Sendung. Gemeinsam mit seinem Sohn Heinrich stellt er das Produkt sollso vor. Damit wollen die beiden auch die ältere Generation zum Sport anregen.

Was steckt hinter sollso? Wer sind die Gründer? Alles, was ihr über das Laufrad für Erwachsene aus Folge 5 wissen müsst, erfahrt ihr hier im Überblick.

„Die Höhle der Löwen“: Was steckt hinter sollso?

Albrecht Schnitzler ist mit 88 Jahren der älteste Gründer in der Geschichte von „Die Höhle der Löwen“. Der Rentner steckt noch voller Energie, doch das kann auch zu einer großen Herausforderung werden. Denn vor einigen Jahren stürzte er innerhalb kürzester Zeit mehrmals vom Fahrrad. Ihm wurde geraten, auf seinen Lieblingssport zu verzichten, doch Albrecht blieb stur. Also ging er zum nächsten Fahrradgeschäft und ließ sein Fahrrad umbauen. „Es sollte alles abgebaut werden, was zum Antrieb gehört, darunter auch die Kette und die Pedale.„ Was übrig blieb, war ein Laufrad für Erwachsene. Albrechts Sohn Heinrich hat die Eigenkreation ebenfalls zu Gesicht bekommen. „Weil aber das alte selbstgebaute Rad noch einige Tücken hatte, habe ich aus Albrechts Idee ein neues Rad für Leute gebaut, die nicht mehr Radfahren können, aber keinen Rollator wollen. Und auch für größere Kinder, die nicht Radfahren können.“ So weit, so gut. Doch eines fehlte noch: Ein kreativer Name. Auch dafür gibt es eine Story, die Heinrich erzählt: „Als mein Vater auf dem Kiez unterwegs war, rief ihm jemand zu: ‚Kaputt oder soll so?' Natürlich war die Antwort: ‚Soll so!'“. Damit war das Start-up gegründet.

Janna Ensthaler (l.) und Dagmar Wöhrl unterziehen dem Laufrad für Erwachsene dem Stresstest. Gibt es einen Deal?

RTL / Frank W. Hempel

Was sind die Vorteile von sollso?

Der Rahmen und die Gabel des Laufrades bestehen aus Carbon. Da Carbon extrem steif ist, überträgt der Rahmen die Kraft direkt. Das komplette Laufrad wiegt nur circa sechs Kilogramm und kann somit einfach bewegt werden. Nur ein kleiner Stoß ist genug, um mit einem Fußgänger mitzuhalten. Vorne und hinten weist das sollso-Rad V-Brakes Bremsen auf, die als besonders zuverlässig gelten und somit ein optimales Bremsverhalten garantieren. Sattel- und Lenkerhöhe sind individuell anpassbar. Wer die Füße nicht immer auf dem Boden lassen möchte, kann sie auch auf das Trittbrett mit Antislip-Beschichtung abstellen. Wer möchte, kann mit dem Laufrad auch auf dem Gehweg fahren. Dann sollte aber immer die Straßenverkehrsordnung beachtet werden. Außerdem bietet das Start-up auch das sollso elan an. Hier ist der Geradeauslauf optimiert und der Einstieg ist etwas tiefer.

Die wichtigsten Fakten zu sollso

Auf der Webseite werden die einzelnen Vorteile des sollso-Rades aufgelistet. Im Shop bieten die Gründer nicht nur Laufräder an, sondern auch passendes Zubehör für eine bequeme Benutzung. Die wichtigsten Infos zu sollso und der Firma dahinter findet ihr hier:

  • Gründer: Albrecht Schnitzler und sein Sohn Heinrich
  • Sitz: Moorrege
  • Produkte mit Preis: sollso (825 Euro), sollso elan (950 Euro)
  • Farben: Orange, Magenta, Dunkelgrün, Rot, Hellgrau matt
  • Webseite mit Shop: laufrad-fuer-erwachsene.de
  • Instagram:sollso_laufrad

Auf diesen Deal hoffen die Gründer

Die Gründer aus Moorrege präsentieren sollso, da sie Hilfe von den Löwen benötigen. Ihr Ziel ist es nämlich, die Bekanntheit des Laufrades zu erhöhen und somit die Produktion und den Vertrieb anzukurbeln. Für ein Investment von 200.000 Euro bieten die beiden 15 Prozent der Firmenanteile. Schlägt einer der Löwen zu? Oder gehen die Gründer ohne einen Deal aus der Höhle?