Die Höhle der Löwen
: Wie die Kebag von Haepsi Döner umweltfreundlich macht

In Staffel 14 von „Die Höhle der Löwen“ präsentiert ein Gründer-Duo sein Produkt Kebag. Alle Infos zum Start-up Haepsi erfahrt ihr hier.
Von
Melanie Baron
Berlin
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Am 16.10.2023 präsentiert ein Gründer-Duo bei „Die Höhle der Löwen“ das Produkt Kebag.

RTL / Bernd-Michael Maurer

In der beliebten Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ wagen sich kreative Köpfe vor die Investoren und präsentieren ihre innovativen Ideen. Am Montag, 16.10.2023, läuft die letzte Folge der 14. Staffel. Darin hoffen auch die Gründer-Brüder Bilal und Cihan Dalgic auf einen Deal. Denn sie präsentieren ihr Start-up Haepsi, das die umweltfreundliche Kebag produziert – eine nachhaltige Döner-Verpackung.

Was macht die Verpackung so besonders? Wie teuer ist die Kebag? Und welchen Deal erhofft sich das Gründer-Duo? Alle Infos zu Haepsi aus Folge 8 von „Die Höhle der Löwen“ findet ihr hier im Überblick.

„Die Höhle der Löwen“: Das ist Haepsi

Wer kennt sie nicht? Die weiße Döner-Verpackung wird noch mit einer Schicht Alu-Folie umwickelt, bevor man den Döner endlich mit nach Hause nehmen kann. „Das hat einige Nachteile. Erstens ist Aluminium nicht so umweltfreundlich. Zweitens leidet die Produktqualität massiv darunter. Aluminium hält extrem dicht und durch die Wärme des Brotes entsteht Feuchtigkeit und das Produkt wird labberig“, erklären die Gründer von Haepsi.Bilal und Cihan Dalgic kennen sich damit bestens aus. Denn ihr Vater betreibt seit mehr als 25 Jahren einen eigenen Dönerladen. Daher wissen sie, dass in Deutschland täglich mehr als drei Millionen Döner verkauft werde. Davon werden rund eine Million zum Mitnehmen bestellt. Das bedeutet, es gibt eine Menge umweltschädlichen Abfall. Mit der Kebag soll das nun der Vergangenheit angehören.

Nils Glagau testet den Kebag, während er es sich schmecken lässt.

RTL / Bernd-Michael Maurer

Woraus besteht der Kebag?

Die Kebag ist eine nachhaltige Döner-Verpackung aus FSC oder PEFC zertifiziertem Papier, die auch gegen Fett und Soßen beständig ist. Das Verpacken an sich ist dabei kinderleicht. Das Fladenbrot wird auf das Papier gelegt. Anschließend wird es mit den Zutaten belegt und durch das Zuklappen des Papiers entsteht die einzigartige Kebag. Um diese zu verschließen, muss nur noch das Papier an der Klebefläche entfernt werden. Eine Umwicklung mit Alufolie benötigt es nicht. An einer markierten Stelle kann der Kunde die Verpackung wieder öffnen.

Nach der Mahlzeit kann die Oberseite des Kebags im Altpapier und die Unterseite im Restmüll entsorgt werden. Neben der Döner-Verpackung bieten Haepsi auch den Rollbag für Dürums, Yufkas, Sandwiches und Burritos an, und den Fries Bag für Pommes, Nuggets, Wings oder Falafeln.

„Wir sind stolz darauf, Verpackungen aus nachhaltigen Materialien anzubieten, die nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut eure Endkunden sind. Unser Ziel ist es, die Verpackungsindustrie auf den Kopf zu stellen und die Gastronomie- und Take-away-Branche mit Lösungen zu versorgen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch gut für die Zukunft sind“, erklären die Gründer. Stolz können sie auch sein, denn erst kürzlich haben sie den „Green Product Award“ gewonnen. Außerdem wurden sie durch die „World Packaging Organisation“ als „Worldstar Winner“ ausgezeichnet.

Die wichtigsten Fakten zu Haepsi

Die nachhaltige Döner-Verpackung wird schon von den verschiedensten Kunden angewendet, wie beispielsweise „Hans Kebab“, „Food Factory“ oder dem „Bull Burgerhouse“. Was ihr sonst noch über das Produkt wissen müsst, seht ihr hier im Überblick:

  • Gründer: Bilal und Cihan Dalgic
  • Sitz: Peissenberg
  • Stückzahl: 800, 1000, 1600, 2000, 3200, 4000, 6000, 6400
  • Produkte mit Preisen: Fries Bag (69 – 245 Euro), Kebag (129 – 485 Euro), Kebag Lite (59 – 169 Euro), Kebag Big (72 – 520 Euro), Rollbag (79 – 445 Euro)
  • Website mit Shop:heapsi.com
  • Instagram:haepsi_

Diesen Deal erhofft sich das Gründer-Duo

Die Gründer haben große Ziele, denn sie wollen ihre Produkte nicht nur in Deutschland, sondern europaweit auf den Markt bringen. Außerdem möchten sie ihr Start-up weiter ausbauen. Dafür benötigen sie jedoch ein Investment. Für 200.000 Euro bieten sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile.