Die Höhle der Löwen: Deal für FreeMOM – So funktioniert die Plattform

Am 04.09.2023 präsentierten Lena Pieper (l.) und Anika Schmidt bei „Die Höhle der Löwen“ die Freelancing-Plattform FreeMOM.
RTL / Bernd-Michael MaurerMontags wagen sich auf VOX wieder kreative Köpfe in „Die Höhle der Löwen“. Dort präsentieren sie ihre innovativen Ideen und versuchen, ein Investment für ihr Produkt zu erhalten. In der zweiten neuen Folge am 04.09.2023 betraten auch Lena Pieper und Anika Schmidt die Arena und stellten die Freelancing-Plattform FreeMOM vor.
Was ist FreeMOM überhaupt? Wie funktioniert die Plattform? Und kam es zum Deal? Hier bekommt ihr einen Überblick zum Produkt aus Folge 2.
Was ist FreeMOM?
Lena Pieper und Anika Schmidt haben die digitale Freelancing-Plattform FreeMOM gegründet. Damit spezialisieren sich die erfahrenen Personalerinnen auf eine Zielgruppe, der sie auch selbst angehören: die „Working Moms“, also die berufstätigen Mütter. „Die Rückkehr aus der Elternzeit in den Job ist nicht so einfach“, erzählte Anika von ihren Erfahrungen. Die Probleme dabei sind vielfältig. Es gibt weniger Gehalt, geringere Aufstiegschancen sowie fehlenden Einfluss auf den Job. Ungefähr 40 Prozent der Mütter mit Kindern unter drei Jahren arbeiten weniger als 20 Stunden pro Woche. Aber nur für zwölf Prozent ist das die Wunschsituation. Auf der anderen Seite herrscht überall Fachkräfte-Mangel. Aktuell gibt es über 800.000 freie Stellen. „Das führt auch zu einem prognostizierten Wirtschaftsschaden von über 500 Milliarden Euro bis 2030“, gab Lena zu bedenken und fuhr fort: „Könnten alle Mütter so arbeiten, wie sie es nach eigenen Angaben tun würden, hätten wir auf einen Schlag 840.000 Arbeitskräfte mehr in Deutschland zur Verfügung.“ Deswegen hat das Duo mit FreeMOM eine Plattform gegründet, auf der sich familienfreundliche Unternehmen und selbständige Mütter vernetzen können.
Wie funktioniert die Plattform?
Über FreeMOM können sich selbständige Mütter für flexible und ortsunabhängige Projekte mit familienfreundlichen Unternehmen vernetzen. Nach einer kostenlosen Registrierung legen die Mütter ihr Profil an. Dafür geben sie unter anderem ihre Qualifikation, ihren Stundensatz und die verfügbaren Arbeitsstunden an. Der automatische Algorithmus berechnet daraufhin, zu welchen inserierten Projekten das Profil passt. „Hier finden Unternehmen sehr erfahrene Expertinnen in den Bereichen Projektmanagement, Personal, Recht, Finanzen oder IT“, erklärte Anika, was ihre Plattform zu bieten hat.
Die wichtigsten Fakten zu FreeMOM
Sie wollen das Leben für berufstätige Mütter leichter machen: Lena Pieper und Anika Schmidt setzen auf Flexibilität im Arbeitsleben. Die Plattform hilft nicht nur dabei, die richtigen Projekte zu finden, sie kümmert sich auch um die Zahlungsabwicklung. Was ihr über FreeMOM wissen müsst, seht ihr hier:
- Gründerinnen: Lena Pieper und Anika Schmidt
- Sitz: Gerstungen
- Preis: kostenfrei (für Mütter), 15 % Servicegebühr (für Unternehmen)
- Website der Plattform:freemom.de
- Instagram:freemom.freelance
Auf diesen Deal hofften die Gründerinnen
Lena Pieper und Anika Schmidt versuchen, FreeMOM zu etablieren. Dafür benötigen sie einen strategischen Partner im Bereich Vertrieb und Marketing. Die Gründerinnen boten 15 Prozent der Firmenanteile für 250.000 Euro an.
Tijen Onaran sichert sich ersten Deal
Alle fünf Investoren und Investorinnen waren beeindruckt und fanden, dass die Gründerinnen ein wichtiges Thema angehen. Doch investieren wollte nur eine: Neu-Löwin Tijen Onaran. Sie wollte allerdings deutlich mehr als die vorgeschlagenen Anteile und machte ein stattliches Gegenangebot: 30 Prozent, also doppelt so viel, für die gewünschte Investition. Lange musste das Duo nicht nachdenken, da Onaran ohnehin ihre Wunsch-Löwin gewesen war. Sie konnten die Anteile allerdings noch etwas nach unten verhandeln, sodass es für 250.000 Euro schließlich 28 Prozent für Onaran gab. Deal!


