Die Höhle der Löwen: So funktioniert family.cards

Das Gründer-Duo Simon Hafner (l.) und Teo Ortega pitcht am 23. Juli 2025 in „Die Höhle der Löwen“ sein Produkt family.cards.
RTL / Bernd-Michael MaurerAuf VOX wagen sich kreative Gründerinnen und Gründer in „Die Höhle der Löwen“ und präsentieren ihre Ideen. Am Montag, 23. Juli 2025, geht Staffel 17 der beliebten Gründershow mit Folge 8 zu Ende.
In dieser will auch das Duo Teo Ortega und Simon Hafner mit seinem Start-up überzeugen. Ihre Idee ist family.cards – ein Kartensystem, das älteren Menschen den Zugang zu digitalen Angeboten erleichtert.
Wie funktioniert das Kartensystem? Wie teuer ist das Produkt? Und welchen Deal erhofft sich das Gründer-Duo? Alle Infos zu family.cards aus Folge 8 von „Die Höhle der Löwen“ findet ihr hier im Überblick.
Das ist family.cards
Die Gründer Teo Ortega und Simon Hafner wollen mit ihrem Start-up älteren Menschen den Zugang zu digitalen Angeboten erleichtern. Teo Ortega erzählt: „An seinem 83. Geburtstag lebte mein Vater in Spanien, ich in Deutschland. Der einzige Grund, warum ich an diesem besonderen Moment teilhaben konnte, war das Smartphone meiner Schwester. Aber ich habe meinen Vater mehr gehört als gesehen. Die technische Barriere war zu hoch“. Ein Jahr später verstarb sein Vater.
Die Frage, warum Technologie nicht einfacher nutzbar ist, besonders für ältere Menschen, die so sehr davon profitieren könnten, ließ ihn nicht mehr los. Deshalb hat er family.cards gegründet. Das Start-up bietet genau dafür eine Lösung.
Wie funktioniert das Kartensystem?
Die Benutzung von family.cards sollte so einfach wie möglich sein: Mit einem einzigen Handgriff – durch das Auflegen einer bedruckten Karte – können Seniorinnen und Senioren Videoanrufe starten, Fotos und Videos anschauen oder Musik hören. Und das alles über ihren Fernseher.
Das Starterset besteht aus einem Kartenleser, einer Kamera, einer TV-Einheit und den individuell bedruckten family.cards. Jede der Karten führt eine andere Funktion aus – übersichtlich, verständlich, fehlersicher. Die technische Einrichtung und Verwaltung können die Angehörigen bequem über eine App übernehmen.

family.cards soll älteren Menschen den Zugang zu digitalen Angeboten erleichtern.
RTL / Stefan GregorowiusDie wichtigsten Fakten zu family.cards
Auf der Website von family.cards können Interessierte das Kartensystem nicht nur kaufen, sondern es auch zur Probemiete bestellen und Informationen über das Produkt erhalten. Die wichtigsten Infos bekommt ihr hier im Überblick:
- Gründer: Teo Ortega und Simon Hafner
- Sitz: Berlin
- Varianten: direkt kaufen, Probemiete mit Kaufoption
- Preis: einmalig 379 Euro oder 29,99 Euro pro Monat
- Online-Plattform: family.cards
- Instagram: family.cards_de
Auf diesen Deal hofft das Gründer-Duo
Die Gründer sehen hinter family.cards mehr als nur Technik: „Es ist eine Brücke zwischen den Generationen und ein Weg aus der Einsamkeit“. Sehen die Löwinnen und Löwen dies genauso und ist ihnen das Start-up ein Investment wert?
Für 250.000 Euro bietet das Duo fünf Prozent ihrer Firmenanteile an. Wird jemand anbeißen?