Die Höhle der Löwen: Unique United erhält sensationelles Versprechen

Louis (l.) und Marco Kleemeier präsentieren zusammen mit Karen Schallert Unique United, eine Vermittlungs-Plattform für Menschen mit Handicap.
RTL / Bernd-Michael MaurerAuf Vox wagen sich aktuell wieder kreative Gründer und Gründerinnen in „Die Höhle der Löwen“. In der 15. Staffel der Show präsentieren sie ihre innovativen Ideen – so auch Louis Kleemeyer aus Neuss. Der 23-Jährige hat eine digitale Vermittlungs-Plattform entwickelt, die das Leben von Menschen mit Behinderung erleichtern soll. Diese stellt er gemeinsam mit seinem Vater Marco und einer weiteren Beteiligten vor.
Unique United ermöglicht es Firmen, Vereinen oder Verbänden, barrierefreie Produkte zu präsentieren, und bietet so in verschiedensten Bereichen wie Jobs, Sport oder Entertainment zahlreiche Angebote.
Menschen mit Handicap für Menschen mit Handicap
Dass sich der junge Mann so für Menschen mit Handicap einsetzt, hat einen Grund: Louis ist selbst betroffen. „Zwei Minuten nach meiner Geburt habe ich nicht mehr geatmet, habe deswegen zu wenig Sauerstoff bekommen und daher sind einige Zellen abgestorben“, erzählt er den „Löwen“. Dadurch war er entwicklungsverzögert. Trotzdem hat er seinen Realschulabschluss gemacht und eine Ausbildung zum Fachpraktiker für IT-Systeme absolviert.
Die Investoren und Investorinnen sind allesamt schwer beeindruckt – von Louis und seinem Produkt. Ralf Dümmel zieht seinen sprichwörtlichen Hut, doch er kann dem Jungunternehmer das gewünschte Investment von 210.000 Euro für 35 Prozent Firmenanteile nicht anbieten. „Zu dem Thema bin ich nicht der Richtige“, erklärt er. Auch Nils Glagau und Dagmar Wöhrl sehen sich leider nicht als passende Unterstützung.
Kein Deal, dafür Mitarbeiter
Während ihre Mit-„Löwen“ ihre Entscheidungen begründen, besprechen sich Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler etwas abseits. Zurück auf ihren Sesseln machen sie Louis ein Angebot, das es so in der Geschichte der Gründer-Show noch nie gegeben hat: Sie bieten dem Unternehmen zwar keinen Deal, dafür aber einen Mitarbeiter!
Es sei kein echter Investoren-Case, erklärt Maschmeyer. Doch ohne Unterstützung wollen sie das Trio nicht gehen lassen. „Wir wollen euch euren ersten Mitarbeiter eurer Wahl zur Verfügung stellen fürs erste Jahr“, verkündet Ensthaler. Zusätzlich seien sie auch gerne ihre Mentoren. Maschmeyer fasst abschließend zusammen: „Ihr kriegt kein Geld, aber ich glaube, dass diese Hilfe besser ist.“
