Die Höhle der Löwen: Missoir revolutioniert Damen-Toiletten

In „Die Höhle der Löwen“ präsentiert eine Gründerin ihr Start-up Missoir.
RTLIn „Die Höhle der Löwen“ stellen neue Gründerinnen und Gründer ihre Geschäftsideen den Investorinnen und Investoren vor und hoffen auf finanzielle Unterstützung. In der siebten Folge der 20. Staffel am Montag, 19. Oktober 2026, stehen wieder innovative Produkte und Konzepte im Fokus.
Mit dabei ist auch Lena Olvedi mit dem Start-up Missoir – einem Hockurinal, das als Pendant zum Pissoir funktioniert.
Wie teuer ist das Produkt? Und welchen Deal erhofft sich die Gründerin? Das alles erfahrt ihr hier.
Das ist Missoir
Ewig lange Warteschlangen vor der Damen-Toilette – das ist nichts Neues. Laut einer Studie der Universität Gent warten Frauen rund 30‑mal länger vor der Toilette als Männer.
Wenn sie dann in der Kabine sind, wollen viele den direkten Kontakt mit der Klobrille vermeiden. Das dauert nicht nur seine Zeit, sondern führt auch zur Verwendung einer Hockhaltung, die nicht treffsicher ist und die Blasenentleerung erschwert. Außerdem verbrauchen klassische Toiletten rund 10 Liter Wasser für wenig Urin.
Die perfekte Lösung wäre eigentlich ein Urinal, doch das gibt es bisher nur für Männer. „Frauen sind keine Nische und Warteschlangen kein Naturgesetz“, sagt Lena Olvedi. 2018 entstand die Idee für Missoir – ein Hockurinal, das eine Alternative für die klassische Toilette bietet.
Wie funktioniert das Hockurinal?
Das Hockurinal bietet eine kontaktfreie Nutzung in einer natürlichen Hockposition. Das Missoir-Set besteht aus dem eigentlichen Hockurinal, einem Spritzschutz und Haltegriffen. Es kann einzeln in einer Kabine oder mehrfach nebeneinander angebaut werden.
Das Missoir verbraucht kein Wasser und spart demnach nicht nur Zeit, sondern auch wertvolles Wasser.
Das Hockurinal richtet sich an Orte mit hohem Andrang, wie beispielsweise Clubs, Stadien oder Konzerthallen. Aktuell befinden sich die Missoirs unter anderem im Berghain oder im Sisyphos.
Die wichtigsten Fakten zu Missoir
Die Missoirs sind über die offizielle Website erhältlich. Dort finden sich auch zahlreiche weitere Infos zum Start-up und Hintergründe zur Vision hinter dem Produkt. Die wichtigsten Punkte haben wir hier für euch zusammengefasst:
- Gründerin: Lena Olvedi
- Sitz: Berlin
- Produkte: Missoir-Set, Haltegriffe mit Trennwänden, Toilettenpapier-Spender, Spender für Periodenprodukte, Müllbehälter, Kleiderhaken
- Preis: auf Anfrage
- Website: missoir.de
- Instagram: missoir.de
Auf diesen Deal hofft die Gründerin
Das Ziel der Gründerin ist es, ihr Produkt mithilfe der Investorinnen und Investoren erfolgreich zu etablieren. Sie erhofft sich ein Investment von 180.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Kommt es zum Deal?