Die Höhle der Löwen
: Der „come around“-Sattel bricht mit einem Tabuthema

In Staffel 18 von „Die Höhle der Löwen“ präsentierte eine Gründerin ihr Start-up entzück dich selbst und das Produkt come around. Alle Infos zum Masturbationssattel gibt es hier.
Von
Jessica Gabele,
Daniela Westermayer
Berlin
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Die Gründerin Sanja Zündorf pitcht am 15. September 2025 in „Die Höhle der Löwen“ ihr Produkt entzück dich selbst.

Die Gründerin Sanja Zündorf pitchte am 15. September 2025 in „Die Höhle der Löwen“ ihr Produkt come around.

RTL / Bernd-Michael Maurer

Auf VOX wagen sich aktuell wieder verschiedenste Gründerinnen und Gründer in „Die Höhle der Löwen“ und präsentieren ihre innovativen Ideen. Am Montag, 15. September 2025, ging Staffel 18 der beliebten Gründershow mit Folge 4 weiter.

In dieser wollte auch die Gründerin Sanja Zündorf mit ihrem Start-up entzück dich selbst überzeugen. Ihr Produkt ist come around – ein Masturbationssattel für die weibliche Selbstbefriedigung.

Wie funktioniert come around? Wie teuer ist der Sattel? Und kam es zum Deal?

Das ist der „come around“-Sattel für Kissen & Co.

Weil weibliche Masturbation oftmals immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema ist, dachte Gründerin Sanja Zündorf lange, dass sie die einzige Frau sei, die masturbiert. Doch durch Gespräche mit Freundinnen und ihrer Masterarbeit hat sie erkannt, wie stark gesellschaftliche Normen und patriarchale Strukturen weibliche Selbstbefriedigung beeinflussen.

Um das Tabuthema zu brechen, hat sie ihr Start-up entzück dich selbst gegründet. Das erste Produkt ist come around, ein Masturbationssattel für die weibliche Selbstbefriedigung.

Wie funktioniert der Sattel?

In einer eigenen Umfrage mit über 1.000 Teilnehmerinnen stellte Sanja Zündorf fest, dass besonders das sogenannte Kissenreiten weit verbreitet ist – und gleichzeitig mit großer Scham behaftet. „Viele dachten, sie wären die Einzigen und sogar pervers, dabei war es jede sechste Person“, so die Kölnerin. „Ich finde, dass Masturbation ein wichtiger Teil von sexueller Emanzipation ist und wir sollten das enttabuisieren.“

Ihr „come around“-Masturbationssattel ist rutschfest, mit strukturierter Oberfläche, maschinenwaschbar – und dank cleverem Design vielseitig einsetzbar. So kann er ganz einfach um Kissen oder Decken gewickelt werden.

Die "Löwinnen" und "Löwen" nehmen den Masturbationssattel von entzück dich selbst genauer unter die Lupe.

Die „Löwinnen“ und „Löwen“ nahmen den Masturbationssattel von entzück dich selbst genauer unter die Lupe.

RTL / Bernd-Michael Maurer

Die wichtigsten Fakten zu entzück dich selbst

Auf der Website von entzück dich selbst können Interessierte nicht nur den „come around“-Sattel, sondern auch einige weitere Produkte erwerben. Außerdem erhalten sie dort Informationen rund um die Produkte.

Die wichtigsten Infos bekommt ihr hier schon einmal im Überblick:

  • Gründerin: Sanja Zündorf
  • Sitz: Köln
  • Varianten: „jana“, „sina“, „sage“, „lilo“, „johanna“ und „luise“
  • Preis: 95 Euro
  • Online-Plattform: entzueckdichselbst.com
  • Instagram: entzueckdichselbst

Kommt es zum Deal?

Als die Gründerin Sanja Zündorf ihr Produkt präsentierte, schwankten die „Löwinnen“ und „Löwen“ zwischen Irritation, Neugier und echtem Interesse. Gast-„Löwin“ Lena Gercke lobte das Produkt: „Ich finde es total cool und mutig, wie selbstverständlich du hier stehst und dieses Thema enttabuisierst.“ Doch investerte auch jemand?

Für ein Investment von 150.000 Euro bot die Gründerin zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Vor allem Janna Ensthaler zeigte sich begeistert von der Präsentation und der Mission der Gründerin. „Aber du brauchst nochmal ein Reich an tollen Sextoys und ein bisschen mehr als das, weil das ist so ein Nischen-Thema. Da kommt man auch mit dem Umsatz nicht wirklich so weit, deswegen reicht es für mich nicht als Investorin“, erklärt die „Löwin“.

Am Ende geht Sanja Zündorf ohne Deal aus der Arena. Die Gründerin ist enttäuscht, aber hat weiterhin Hoffnung: „Vielleicht findet sich ja noch jemand anderes, der Interesse hat, mit einzusteigen.“