Die Höhle der Löwen 2024: So verbessert peers. die psychische Gesundheit

Die Gründer Max Kirschning (l.), Julia Maria Rüttgers (M.) und Sophie Schürmann pitchen am 22.04.2024 in „Die Höhle der Löwen“ ihr Produkt peers.
RTL / Bernd-Michael MaurerAktuell wagen sich wieder kreative Köpfe in „Die Höhle der Löwen“ und präsentieren den Investoren und Investorinnen ihre innovativen Ideen. Am Montag, 22. April 2024, läuft Folge 3 der 15. Staffel.
Darin will auch das Gründer-Trio Julia Maria Hautumm, Sophie Schürmann und Max Kirschning mit seinem Start-up überzeugen. Ihre innovative Idee ist peers., psychologische Online-Gruppenkurse.
Wie funktionieren die Kurse? Wie teuer ist das Produkt? Und welchen Deal erhofft sich das Gründer-Trio? Alle Infos zu peers. aus Folge 3 von „Die Höhle der Löwen“ findet ihr hier im Überblick.
Das ist peers.
Jedes Jahr erkranken zahlreiche Menschen an psychischen Krankheiten. Dazu zählen Depressionen, Angststörungen, Burnouts und viele mehr. Doch bereits bevor Menschen in diese Krankheiten rutschen, gehen sie durch eine psychisch herausfordernde Lebenssituation. Das könnte zum Beispiel der schmerzliche Verlust eines Angehörigen, Beziehungsprobleme, Sorge um den Arbeitsplatz oder die Zukunft sein. „Damit sich Symptome erst gar nicht chronifizieren, wollen wir dort schon ansetzen“, erklärt die Gründerin Sophie Schürmann.
Obwohl all diese Menschen schnell Hilfe brauchen, sieht die Realität ganz anders aus: Es gibt nur wenig verfügbare Termine, Bürokratie und lange Wartezeiten von durchschnittlich neun Monaten. Um diese Versorgungslücke zu schließen, haben Julia Maria Hautumm und Sophie Schürmann peers. gegründet.
Um zu verdeutlichen, dass eine psychische Erkrankung wirklich jeden treffen kann, erzählt der Löwe Carsten Maschmeyer von seinen eigenen Erfahrungen mit Burnout, einer Tablettensucht und Depressionen: „Der Burnout hat zu Schlafproblemen geführt, ich wurde mit falschen Medikamenten behandelt und dann war die Depression da. Mein Leben habe ich radikal ändern müssen. Nach einem Entzug und einer Therapie weiß ich jetzt, dass ich mich nicht an abgesessener Arbeitszeit orientiere, sondern an Ergebnissen. Heute steht für mich nicht nur die Arbeit im Fokus, sondern ich verbringe auch viel Zeit mit meiner Familie und Freunden.“

Der Investor Carsten Maschmeyer erzählt während der Präsentation von peers. von seinen eigenen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen.
RTL / Bernd-Michael MaurerSo funktionieren die psychologischen Online-Gruppenkurse
peers. ermöglicht es, dass mithilfe eines KI-basierten Matchings Gleichgesinnte zusammengebracht und von erfahrenen Psychologen und Psychologinnen begleitet werden. Der Gründer Max Kirschning erklärt, was dahinter steckt: „Eine digitale Plattform, die mithilfe unseres intelligenten Algorithmus‘ deutschlandweit Gleichgesinnte verbindet. Wir matchen diese anhand von ihren Symptomen, ihrer Lebenssituation, aber auch ihren sozio-demografischen Daten.“
Die Gruppen bestehen aus jeweils acht Teilnehmern bzw. Teilnehmerinnen, die wöchentlich in Video-Sitzungen Hilfe von Psychologen erhalten. Das aktuelle Angebot von peers. konzentriert sich auf depressive Stimmungen, Ängste, Stress und Beziehungen und soll von Zeit zu Zeit ausgebaut werden.
Die wichtigsten Fakten zu peers.
Auf der Website von peers. können Interessierte nicht nur Informationen über die psychologischen Online-Gruppenkurse finden, sondern diese auch einen Monat lang kostenlos testen. Weitere Infos zu dem Produkt bekommt ihr hier im Überblick:
- Gründer: Julia Maria Hautumm, Sophie Schürmann und Max Kirschning
- Sitz: Aachen
- Preis: ein Monat kostenlos, dann ab 59 Euro pro Monat
- Kurse: Toxische Beziehungen, Angst & Panik, Stress & Burnout, depressive Stimmungen
- Online-Plattform: hellopeers.de
- Instagram:hello.peers
Auf diesen Deal hofft das Gründer-Trio
Die Gründer von peers. wollen, dass möglichst viele Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hilfe bekommen. Aus diesem Grund appellieren sie an die Löwen und Löwinnen: „Wir glauben fest daran, gemeinsam sind wir weniger allein. Lasst uns eine starke Gemeinschaft bilden.“
Für ein Investment von 400.000 Euro ist das Trio bereit, zehn Prozent ihrer Firmenanteile abzugeben.

