Die Höhle der Löwen
: Casablanca setzt auf Augenkontakt beim Videocall

In Staffel 15 von „Die Höhle der Löwen“ präsentiert ein Gründer-Duo sein Start-up Casablanca. Alle Infos zu der Künstlichen Intelligenz gibt es hier.
Von
Melanie Baron
Berlin
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Die Gründer Carsten Kraus (r.) und Markus Vollmer pitchen am 08.04.2024 in „Die Höhle der Löwen“ ihr Start-up Casablanca.

RTL / Bernd-Michael Maurer

Ab sofort wagen sich wieder kreative Gründer in „Die Höhle der Löwen“ und präsentieren den Investoren und Investorinnen ihre innovativen Ideen. Am Montag, 8. April 2024, läuft Folge 1 der 15. Staffel. Darin will auch das Gründer-Duo Carsten Kraus und Markus Vollmer mit seinem Start-up überzeugen. Ihre innovative Idee ist Casablanca, eine KI, die in Videokonferenzen für einen authentischen Blickkontakt sorgt.

Wie kam die Idee für die KI? Wie teuer ist das Produkt? Und welchen Deal erhofft sich das Gründer-Duo? Alle Infos zu Casablanca aus Folge 1 von „Die Höhle der Löwen“ findet ihr hier im Überblick.

Das ist Casablanca

Seit Corona nutzen eine Vielzahl von Menschen Videokonferenzen, um mit ihren Kollegen, Freunden oder der Familie zu kommunizieren. Eines fehlt jedoch meistens: der Augenkontakt. Das liegt daran, dass die Kamera meist am oberen Bildschirmrand platziert ist.

„Für uns Menschen ist es essenziell, einander anzusehen. Dies stärkt das Vertrauen zueinander [...] Ohne diesen gegenseitigen Blickkontakt fehlt ein entscheidendes Element der non-verbalen Kommunikation.“

Carsten Kraus ist KI-Experte und Unternehmer. Gemeinsam mit Markus Vollmer möchte er den Augenkontakt während Videocalls revolutionieren. „Über 500 Millionen Menschen nutzen täglich Videocalls. Für viele von ihnen ist das Fehlen von non-verbaler Kommunikation ein großes Problem und damit einer der am häufigsten genannten Störursachen in Videocalls“, erklärt Carsten Kraus. Laut eines Doktoranden der Universität Karlsruhe steigt die Produktivität eines Teams um 20 Prozent, wenn es Blickkontakt zwischen den Kollegen gibt.

Casablanca ist eine Software, die die Kameraperspektive hinter die Augen des Gegenübers verschiebt.

Investorin Janna Ensthaler testet die die Software von Casablanca.

RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie funktioniert die Software?

Damit authentische Gefühle vermittelt werden könnten, muss der Fokus aus Augen, Stirn und Mund liegen. Durch die Verschiebung der Kameraperspektive wird der Gegenüber immer aus einem idealen Winkel gezeigt, sodass Augenkontakt hergestellt werden kann. Mit dem AI Head Alignment wird der Kopf immer frontal ausgerichtet – sogar bei anspruchsvollen Kamerawinkeln.

Eine spezielle Kamera wird nicht gebraucht. Außerdem ist Casablanca mit sämtlichen Videocallplattformen kompatibel – egal, ob Zoom, Teams oder Co.

Die wichtigsten Fakten zu Casablanca

Auf der Website von Casablanca können sich Interessierte für die Software anmelden. Weitere Infos zu dem Produkt bekommt ihr hier im Überblick:

  • Gründer: Carsten Kraus und Markus Vollmer
  • Sitz: Pforzheim
  • kompatibel mit: Twitch, TeamViewer, BigBlueButton, Microsoft Teams, Skype, Zoom, OBS, Google Meet
  • Preis: kostenlos
  • Online-Plattform: casablanca.ai
  • Instagram:casablanca_ai

Auf diesen Deal hofft das Gründer-Duo

Die Gründer von Casablanca bieten momentan eine kostenlose Testversion der Software an. Aktuell arbeiten sie daran, die kommerzielle Version auf den Markt zu bringen. Carsten Kraus und Markus Vollmer bieten den Löwen fünf Prozent ihrer Firmenanteile für ein Investment von 500.000 Euro.