Die Feuerzangenbowle 2024: Alle Sendetermine an Weihnachten

„Die Feuerzangenbowle“ läuft auch an Weihnachten 2024 im TV.
picture alliance/dpa/ARD Degeto- „Die Feuerzangenbowle“ läuft 2024 an Weihnachten auf ARD: 24.12. um 21:45 Uhr, 25.12. um 02:10 Uhr.
- Der Film von 1944 zeigt Heinz Rühmann als Schüler, der Streiche spielt und für Unterhaltung sorgt.
- Die Dreharbeiten waren während des Krieges schwierig, der Film gilt dennoch als Kultklassiker.
- Streamingoptionen: ARD-Mediathek, Livestream, Amazon Prime (kostenpflichtig).
- Hauptdarsteller: Heinz Rühmann, Erich Ponto, Paul Henckels.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zur Weihnachtszeit wächst bei vielen die Sehnsucht nach altbewährten Traditionen. Für einige Familien sind Weihnachtsfilme ein fester Bestandteil der besinnlichen Tage. Ein Dauerbrenner ist der Klassiker „Die Feuerzangenbowle“, der rund um die Feiertage zuverlässig im Fernsehen zu sehen ist.
Jedes Jahr lockt der Film mit Heinz Rühmann Millionen von Zuschauern und Zuschauerinnen vor die Bildschirme. Und auch 2024 steht er an Weihnachten im ARD-Programm.
„Die Feuerzangenbowle“ 2024: Sendetermine und Sendezeit
Seit vielen Jahren ist „Die Feuerzangenbowle“ zur Weihnachtszeit im TV zu sehen und der Inbegriff für deutsche humoristische Unterhaltung. Auch 2024 dürfen sich die Fans des Klassikers auf eine Ausstrahlung im Free-TV freuen.
Die Sendetermine samt Sendezeit im Überblick:
- Dienstag, 24. Dezember 2024, um 21:45 Uhr im Ersten
- Mittwoch, 25. Dezember 2024, um 02:10 Uhr im Ersten
Gibt es „Die Feuerzangenbowle“ in der ARD-Mediathek?
Wer Filme im Ersten verpasst, sollte Glück haben: Für gewöhnlich kann man sie nachträglich noch in der ARD-Mediathek sehen.
So seht ihr „Die Feuerzangenbowle“ im Stream
Parallel zur Ausstrahlung könnt ihr „Die Feuerzangenbowle“ im Livestream auf live.daserste.de verfolgen.
Darüber hinaus gibt es Streamingdienste, die den Klassiker anbieten – allerdings überall kostenpflichtig. Bei Amazon Prime könnt ihr den Film beispielsweise für 3,99 Euro leihen oder alternativ für 7,99 Euro kaufen. Bei Netflix gibt es den Film aktuell leider nicht.
Handlung und Trailer zu „Die Feuerzangenbowle“ von 1944
Der Film „Die Feuerzangenbowle“ von 1944 handelt von dem jungen Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, der von seinen Freunden überredet wird, wieder die Schulbank zu drücken. Da er in seiner Jugend Privatunterricht bekam, ist er sich sicher, sowohl schöne als auch prägende Momente in der Schulzeit verpasst zu haben.
Mit neuer Garderobe und ohne Bart schmuggelt sich Pfeiffer in eine Klasse der Oberstufe ein. So kommt die Oberprima eines Gymnasiums zu seinem neuen Schüler, der mit seinem Schabernack den Schulalltag auf den Kopf stellt. Neben seinen Streichen schafft er es zudem, die Tochter des Direktors für sich zu gewinnen, bevor er sich selber mit einem Paukenschlag demaskiert.
„Die Feuerzangenbowle“ hat einen nostalgischen Reiz, was das Vergnügen an der fantasievoll aufbereiteten Pennäler-Welt nur verstärkt. Und es gilt, was eingangs auch versichert wird: „Dieser Film ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, dass die Schule es nicht merkt“.
Das sind die Schauspieler in „Die Feuerzangenbowle“
Die Darstellenden sind mittlerweile genauso legendär wie der Film selbst. Neben Heinz Rühmann in seiner Glanzrolle als Pennäler Pfeiffer amüsieren beliebte Schauspieler von damals wie Erich Ponto, Paul Henckels und Hans Richter die Zuschauenden. Die Besetzung von „Die Feuerzangenbowle“ findet ihr hier:
Rolle – Darsteller
- Dr. Johannes Pfeiffer – Heinz Rühmann
- Prof. Grey, „Schnauz“ – Erich Ponto
- Prof. Bömmel – Paul Henckels
- Eva Knauer – Karin Himboldt
- Marion – Hilde Sessak
- Gymnasialdirektor Knauer – Hans Leibelt
- Rosen – Hans Richter
- Oberlehrer Dr. Brett – Lutz Götz
- Oberschulrat – Max Gülstorff
- Frau Knauer – Margarete Schön
„Die Feuerzangenbowle“: Wie der Krieg den Film beeinflusste
„Die Feuerzangenbowle“ von 1944 ist absolut Kult. Doch die Dreharbeiten gestalteten sich damals schwierig. Der Film wurde zu einer Zeit gedreht, in der den Menschen nicht zum Lachen zumute war. Denn 1943 herrschte in Deutschland Krieg, das wirkte sich auch auf die Dreharbeiten aus.
Die Dreharbeiten zum Film fanden vom 18. März 1943 bis Juni 1943 statt. Heinz Rühmann selbst sorgte dafür, dass sich die Dreharbeiten verzögerten, denn der Produzent und Star des Films wusste, dass die Primaner-Statisten nach dem Film sofort eingezogen werden, erzählte Heinz Rühmanns Witwe Hertha in einem Interview mit der „BZ“.
Gedreht wurde in Babelsberg, der Drehort stand damals ständig unter Beschuss, daher wurden viele Szenen in schalldichten Räumen gedreht, damit der Lärm der Luftangriffe die Aufnahmen nicht störten. Eva-Darstellerin Karin Himboldt erzählte in einem Interview, dass es schwer war, unbeschwerten Frohsinn zu verbreiten, während weite Teile der Stadt in Trümmern lagen und viele Menschen die Bombennächte nicht überlebten.
Bekanntlich waren in der Kriegszeit die Mittel knapp, das wirkte sich auch auf „Die Feuerzangenbowle“ aus. So gab es beispielsweise keine Autogramme der Schauspieler, da Papier begrenzt war. Zudem kam Heinz Rühmann mit der Kutsche zu den Dreharbeiten, da auch das Benzin knapp war.
Eine weitere Hürde stellte die Freigabe des Films dar. Reichserziehungsminister Bernhard Rust weigerte sich zunächst „Die Feuerzangenbowle“ zu zeigen, da er der Meinung war, dass der Film die Autorität der Schule und Lehrer gefährden könnte. Erst nachdem Propagandaminister Joseph Goebbels Reichskanzler Adolf Hitler überzeugt hatte, wurde der Film freigegeben. Auch die Premiere des Films musste einen harten Schlag hinnehmen. Ein Tag zuvor gab es einen Luftangriff auf Berlin, aus diesem Grund war die Feier zum Start weniger glamourös. Das Premierenpublikum musste zudem vormittags in das Berliner Kino Tauentzien-Palast kommen, da abends mit Fliegeralarm zu rechnen war.
Doch trotz des Krieges und den damit verbundenen Schwierigkeiten wurde „Die Feuerzangenbowle“ ein Hit und bringt genau 80 Jahre später als Kultklassiker die Menschen immer noch zum Lachen.
