Caren Miosga heute: Diese Gäste sprechen am 06.10.24 über den Krieg im Nahen Osten

Die Sendung mit Caren Miosga läuft immer sonntags in der ARD. Wie heißen die Themen und Gäste am 6. Oktober?
ARD Das Erste/NDR/Philipp Rathmer/Lenny Grade/obs/dpaTagesthemen-Rekord-Moderatorin Caren Miosga hat mit ihrer Talksendung in der ARD einen festen Platz am TV-Sonntag. Wer sind die Gäste und welche Themen werden in der Sendung am 6. Oktober 2024 behandelt?
Caren Miosga: Das ist das Thema der Sendung vom 6. Oktober 2024
Das Thema der Sendung lautet: „Ist der Krieg im Nahen Osten noch zu stoppen, Frau Baerbock?“
Die ARD schreibt dazu: „Ein Jahr ist der Überfall der Hamas auf Israel nun her, noch immer sind etwa 100 israelische Geiseln in Händen der Terrororganisation und jetzt droht dem Nahen Osten ein Krieg an mehreren Fronten: Nach der Tötung des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah und einer israelischen Bodenoffensive im Südlibanon, feuerte der Iran rund 200 Raketen auf Israel. Israels Premierminister Netanjahu kündigt Vergeltung an, während der Iran mit noch schärferen Gegenmaßnahmen droht. Gleichzeitig versucht Netanjahu im Gaza-Streifen die Hamas zu zerschlagen.
Derweil leidet die palästinensische Zivilbevölkerung dramatisch, es fehlt an Lebensmitteln, Wasser und medizinischer Versorgung. Ebenso leben die Menschen in Israel in Angst vor Attacken. Wie positioniert sich Deutschland in diesen Konflikten? Wie wirksam ist Diplomatie in dieser Situation noch? Und wird Deutschland seinem Versprechen, die Sicherheit Israels sei Staatsräson, gerecht?"
Caren Miosga: Gäste am 6.10.2024
Folgende Gäste hat die ARD für die Sendung am 6. Oktober 2024 mit folgenden Worten angekündigt:
- Annalena Baerbock: Seit einem Jahr betreibt die deutsche Außenministerin Pendeldiplomatie im Nahen Osten, reiste elfmal in die Region, davon neunmal nach Israel. Nach der jüngsten Eskalation durch iranischen Raketenbeschuss auf Israel konstatierte sie: „Die Lage ist brandgefährlich.” Die Grünen-Politikerin betont das Recht Israels, sich gegen den Terror zu verteidigen. Gleichzeitig mahnt sie, es dürfe keine weitere Eskalation und keinen Flächenbrand geben. Kurz vor dem Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober erinnert Baerbock an das Schicksal der rund 100 Geiseln, die noch immer im Gaza-Streifen von der Hamas gefangen gehalten werden. Bei jedem ihrer Besuche in Israel trifft sie Angehörige der Entführten.
- Guido Steinberg: Der Nahost-Experte von der Stiftung Wissenschaft und Politik analysiert Israels Vorgehen im Südlibanon: „Im Moment sieht es so aus, als hätte die Hisbollah den Israelis nichts mehr entgegenzusetzen.“ Der Iran sei daher in einem Dilemma: Auf der einen Seite stehe der Wunsch nach Vergeltung für den Tod von Hisbollah-Anführer Hassan Nasrallah. Auf der anderen Seite habe Teheran aber Angst vor einer direkten Konfrontation Israel und seinem engen Verbündeten USA. Auch der Raketenangriff vom 1. Oktober sei daher eher ein symbolischer Akt als eine ernsthafte Maßnahme zur Unterstützung der Hisbollah."
- Daniel Gerlach (Chefredakteur "Zenith"): Der Publizist und Chefredakteur des Magazins „Zenith“ befasst sich seit mehr als 25 Jahren mit dem Nahen Osten. Er kritisiert das aus seiner Sicht eskalierende Vorgehen von Israels Ministerpräsident Netanjahu, auf den seine westlichen Partner immer weniger Einfluss nehmen könnten. Er analysiert, wie geschwächt die Hisbollah, die Israel seit dem 8. Oktober mit Raketen beschießt, mittlerweile ist. Statt der israelischen Bodenoffensive im Südlibanon hätte es nach Gerlachs Einschätzung eine Chance auf eine diplomatische Lösung gegeben.
Caren Miosga: Das sind die Sendetermine
Das sind die Sendetermine für Caren Miosga:
- 6.10.2024 um 21:45 Uhr in der ARD
- 7.10.2024 um 0.55 Uhr im NDR
- 7.10.2024 um 3.00 Uhr in der ARD
- 7.10.2024 um 9.30 Uhr auf Phoenix
- 7.10.2024 um 20.15 Uhr auf tagesschau24
- 8.10.2024 um 0.50 Uhr auf 3sat
Caren Miosga: Das ist das Konzept der neuen Sendung
Die Talkshow „Caren Miosga“ startete am 21. Januar und wird an 30 Sonntagen im Jahr gegen 21.45 Uhr im Ersten und anschließend in der ARD Mediathek zu sehen sein. In der Sendung wird Caren Miosga Einzelgespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur führen. Ergänzend gibt es informative Erklärstücke, kurze Reportagen und Diskussionen mit weiteren Gästen – so möchte „Caren Miosga“ den Zuschauern ermöglichen, einen ebenso tiefen wie umfassenden Einblick in das aktuelle Thema der Woche zu gewinnen.

Das neue Studiodesign von „Caren Miosga“.
NDR/Philipp RathmerCaren Miosga: Wo wird die Sendung aufgenommen?
Caren Miosga startet mit ihrer politischen Gesprächssendung im neuen Design und bringt ihre Gäste an einem Tisch zusammen: Die Moderatorin begrüßt Spitzenpolitiker sowie weitere Gäste in ihrem Studio in Berlin Adlershof, in dem auch bis zu 90 Publikumsgäste Platz finden. Das Design und die Farben werden durch Holzelemente ergänzt und tragen gemeinsam mit dem Lichtkonzept zur Verdichtung der Gesprächsatmosphäre bei.
