BVB vs. Bayer Leverkusen: DFB muss brisante Schiedsrichter-Ansetzung ändern

Borussia Dortmund trifft in der Bundesliga auf Bayer Leverkusen. Kurz vor der Partie tauscht der DFB den Schiedsrichter aus. Sein letzter Einsatz bei einem BVB-Spiel endete im April 2023 in einem Eklat.
Federico Gambarini/dpa- BVB und Bayer Leverkusen treffen in der Bundesliga aufeinander.
- Der DFB tauscht Schiedsrichter Sascha Stegemann aufgrund eines grippalen Infekts aus.
- Tobias Stieler übernimmt die Leitung des Spiels.
- Stegemann erhielt nach einem umstrittenen Elfmeter im April 2023 Morddrohungen.
- BVB-Coach Nuri Sahin ruft zu Sachlichkeit auf, Morddrohungen sind inakzeptabel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Jahresauftakt in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen verspricht viel Brisanz. Kurz vor dem Spiel muss der Deutsche Fußball-Bund nun seine Schiedsrichter-Ansetzung ändern.
Stegemann verpasst brisante Rückkehr nach Dortmund
Schiedsrichter Sascha Stegemann wird den brisanten Jahresauftakt der Fußball-Bundesliga am Freitagabend in Dortmund verpassen. Wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte, kann der 40-Jährige das Topspiel des BVB gegen Bayer Leverkusen wegen eines grippalen Infekts doch nicht leiten.
Stegemann hätte eigentlich zum ersten Mal seit fast zwei Jahren ein Spiel der Schwarz-Gelben pfeifen sollen. Für Stegemann übernimmt Tobias Stieler.
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Letztes BVB-Spiel endete mit Morddrohungen gegen Stegemann
Das bislang letzte Spiel des Referees mit BVB-Beteiligung im April 2023 hatte für großes Aufsehen gesorgt und sogar Morddrohungen für Stegemann nach sich gezogen: Beim 1:1 der Dortmunder in Bochum am 30. Spieltag war der Elfmeter-Pfiff nach einem Foul an BVB-Stürmer Karim Adeyemi ausgeblieben, was später vom Schiedsrichter selbst und vom Verband als Fehler eingeräumt wurde. Der Video-Assistent hatte die Szene gecheckt, aber nicht eingegriffen.
Verpasster Elfmeterpfiff im Dortmunder Titelkampf
Die Dortmunder hatten damals mitten im Titelkampf mit dem FC Bayern gesteckt. BVB-Coach Nuri Sahin rief am Mittwoch in seiner Pressekonferenz zu Sachlichkeit auf. „Kein Mensch auf dieser Welt verdient Morddrohungen, egal, was passiert ist“, sagte er.
