Briefe aus dem Jenseits: So erschütternd war der „Fernsehfilm der Woche“

In „Briefe aus dem Jenseits“ schließen sich Gerd Dennert (Manfred Zapatka, r.) und Ingo Thiel (Heino Ferch) zusammen, um einen alten Fall zu lösen.
ZDF/Tom Trambow27 Jahre war ihr Sohn spurlos verschwunden – doch plötzlich erhalten die besorgten Eltern erneut Briefe. Darum geht es im Film „Briefe aus dem Jenseits“, der am Montag, 20. Juli 2026, im ZDF gezeigt wurde.
Seit 1997 geben die Eltern von Sven Nolden die Hoffnung nicht auf, dass ihr damals 15-jähriger, verschwundener Sohn wieder auftaucht. Nach 27 Jahren erhalten sie erneut Briefe von einem Chris, der ankündigt, dass ihr Sohn bald wieder zurückkommen würde.
Worum geht es genau? Wer spielt mit? Alle Infos rund um die Ausstrahlung, Handlung, Besetzung und Drehorte findet ihr hier.
„Briefe aus dem Jenseits“: Sendetermin und Sendezeit
Der „Fernsehfilm der Woche“ wurde 2024 erstausgestrahlt und lief nun erneut im ZDF. Eine weitere Wiederholung war nicht geplant.
Das ist der aktuelle Sendetermin im ZDF:
- Montag, 20. Juli 2026, um 20:15 Uhr
Gibt es „Briefe aus dem Jenseits“ als Stream in der ZDF-Mediathek?
Für diejenigen, die es nicht schafften, sich die TV-Ausstrahlung anzusehen, gibt es gute Neuigkeiten: Der Fernsehfilm ist seit dem 20. Juli 2026 morgens in der ZDF-Mediathek verfügbar. Dort könnt ihr ihn ein ganzes Jahr lang kostenlos streamen.
Worum geht es in „Briefe aus dem Jenseits“?
Seit 1997 geben die Eltern von Sven Nolden die Hoffnung nicht auf, dass sie ihren vermissten Sohn wiederfinden. Schon damals, kurz nach seinem Verschwinden, erhalten die besorgten Eltern seltsame Briefe von einem Jungen namens Chris. Sven soll es gut gehen und die beiden würden sich auf einer Reise quer durch Europa befinden.
Kommissar Dennert, der sich des Falls angenommen hatte, glaubt nicht, dass es „Chris“ wirklich gibt, da in Svens Umfeld niemand ermittelt werden konnte. Plötzlich endet der Briefverkehr – 27 Jahre lang.
Dann erhalten die Eltern erneut Post und der Fall wird neu aufgerollt. Ex-Kommissar Dennert, der im damaligen Fall die Sonderkommission leitete, gibt den Fall an seinen Nachfolger Ingo Thiel. Allerdings ist die Suche nach neuen Spuren und Hinweisen, nach dieser langen Zeit gar nicht so einfach. Dort, wo Sven das letzte Mal gesehen wurde, hat sich heute der Tagebau Garzweiler ausgedehnt. Eine Mondlandschaft.
Zusammen mit seinem Team versucht Ingo Thiel herauszufinden, woher die neuen Briefe kommen. Durch die Überwachung eines Briefkastens können sie den Autor festnehmen: eine Frau. Diese Geschichte erschüttert selbst den erfahrenen Ermittler Ingo Thiel.

Martha Stachowicz (Karolina Horster) und Winni Karls (Ronald Kukulies) sichern die neuen Spuren im Fall des vermissten Jungen.
ZDF/Tom TrambowDie Besetzung von „Briefe aus dem Jenseits“ im Überblick
Die Hauptfigur Ingo Thiel wird von Heino Ferch verkörpert. Wer neben ihm im „Fernsehfilm der Woche“ zu sehen ist, findet ihr in der Besetzungsliste:
- Heino Ferch als Ingo Thiel
- Manfred Zapatka als Gerd Dennert
- Ronald Kukulies als Winni Karls
- Mareile Blendl als Dr. Nathalie Sturz
- Moritz Führmann als Tim Koller
- Sina Bianca Hentschel als Conny Roth
- Katja Heinrich als Friederike Wolf
- Karolina Horster als Martha Stachowicz
- László Kish als Jürgen Renk
- Franziska Wulf als Julia Klemm
- Alexandra von Schwerin als Karin Nolden
- Karls Kranzkowski als Karl Nolden
- Harry Schäfer als Dennis
- Jörg Ratjen als Joseph Justen
- Lea Dräger als Henriette Justen
- Tatiana Nekrasov als Inge Evers
Wo und wann wurde „Briefe aus dem Jenseits“ gedreht?
Die Dreharbeiten zum Krimi fanden vom 8. November bis zum 8. Dezember 2022 in Köln und Umgebung statt. Konkrete Kulissen waren unter anderem die Orte Erkelenz-Keyenburg an der Abbruchkante des Tagebaus Garzweiler sowie Grevenbroich.