„Blackbird“ im Ersten: So emotional wird die Romanverfilmung

Am 30. September 2026 strahlt das Erste den Film „Blackbird“ erstmals aus.
HR/Port au Prince/Tatami FilmsAm „FilmMittwoch im Ersten“ gibt es für die Zuschauenden wieder etwas für die Seele: Der Sender strahlt am 30. September 2026 den Film „Blackbird“ aus – eine Verfilmung des gleichnamigen Coming-of-Age-Romans von Matthias Brandt. Darin macht Morten eine Zeitreise durch seine Jugend und sinniert, wie ein Ort für ihn so viel bedeuten konnte.
Worum geht es genau? Wer spielt mit und wo wurde der Film gedreht? Alle Infos rund um Ausstrahlung, Handlung, Besetzung und Co. findet ihr hier in der Übersicht.
„Blackbird“: Sendetermine und Sendezeiten
Der Spielfilm wird zur Primetime im Ersten erstmals ausgestrahlt und später in der Nacht zum Donnerstag wiederholt.
Die Sendetermine samt Sendezeiten im Überblick:
- Mittwoch, 30. September 2026, um 20:15 Uhr im Ersten
- Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 00:15 Uhr im Ersten
Gibt es den Film in der Mediathek?
Wer „Blackbird“ verpasst hat, muss sich keine Sorgen machen: Bereits eine Woche vor der TV-Ausstrahlung steht der Film in der ARD-Mediathek zum Abruf bereit. Dort können ihn die Zuschauerinnen und Zuschauer kostenlos bis zum 30. September 2027 streamen.
Darum geht es in „Blackbird“
Morten Schumacher steht ein letztes Mal auf dem Zehnmeterturm eines verwitterten Freibads. Denn morgen soll er ihn abreißen, doch der Ort bedeutet ihm mehr als jedem anderen. Darin stecken für ihn die Erinnerungen an die Geschichte, die damals sein Leben verändert hat.
Im Herbst 1979 wurde Morten noch Motte genannt. Im Alter von 15 Jahren dreht sich sein Leben auf den Kopf: Seine Eltern lassen sich scheiden. Während sein Vater die Umzugskartons packt und bereits mit der nächsten Freundin anbandelt, schwelgt auch Motte im Liebesglück. Von seinen Gefühlen übermannt, schreibt er Jacqueline Schmiedebach einen Liebesbrief.
Zu allem Überfluss flattert eine weitere Hiobsbotschaft rein: Bogi, Mottes bester Freund, muss ins Krankenhaus, denn er kämpft um sein Leben – Non-Hodgkin-Lymphom lautet die Diagnose. Für den 15-Jährigen kommen alle Gefühle gleichzeitig hoch, dabei ist alles in dem Alter schon schwierig genug. Eigentlich möchte Motte nur lieben, David Bowie hören, Fußball spielen und vom Zehner springen, seinem Zufluchtsort, wenn alles nicht mehr auszuhalten ist.
Stattdessen ist er sauer auf seinen kranken Freund, weil er ihn scheinbar im Stich lässt. Nicht einmal die versteckten Flaschen Amselfelder können sie gemeinsam zwitschern – einer der Pläne, die die beiden geschmiedet haben. Gleichzeitig plagt Motte das schlechte Gewissen, denn er besucht wegen seines eigenen Lebens selten Bogi im Krankenhaus und macht sich selbst Vorwürfe.
Besonders als er sieht, dass es den beiden gemeinsamen Freunden Jan und Walki gelingt, den kranken Jungen zum Lachen zu bringen. Derweil wartet Motte nämlich lieber am Fähranleger auf das schönste Mädchen. Noch ahnt er nicht, welche Schmerzen sie ihm zufügen wird.
Während Morten über die alten Zeiten sinniert, taucht immer wieder die Schornsteinfegerin Steffi auf, die damals eine Schulkameradin war. Sie ist klug, frech, selbstbewusst und gleichzeitig erwachsener als er. Zwar mag sie ihn, aber er bemerkt es. Aber der Erwachsene stellt fest, dass ein Leben ohne Steffi für ihn nicht mehr denkbar wäre.
Das ist die Besetzung von „Blackbird“
Der erwachsene Morten wird von Bjarne Mädel gespielt. Die meisten kennen den Schauspieler als Heiko „Schotty“ Schotte aus „Der Tatortreiniger“. Sein junges Gegenstück spielt Timothy Scannell. Wer die weiteren Darstellenden in „Blackbird“ sind, erfahrt ihr hier in der Besetzungsliste:
- Timothy Scannell als Morten „Motte“
- Bjarne Mädel als Morten
- Sebastian Freigang als Mottes Vater
- Aenne Schwarz als Mottes Mutter
- Albert Lichtenstern als Bogi
- Angelina Häntsch als Bogis Mutter
- Lasse Myhr als Bogis Vater
- Holle Kirck als Steffi
- Juri Sam Winkler als Jan Borowka
- Claude Heinrich als Detlef Walkenhorst „Walki“
- Lotte Schubert als Merle
Wann und wo wurde der Spielfilm gedreht?
Die Dreharbeiten zu dem Thriller „Blackbird“ fanden von November bis Dezember 2025 statt. Gedreht wurde in neun Städten, unter anderem in Frankfurt am Main und Wiesbaden. Die Freibad-Szenen hingegen fanden in Groß-Gerau statt. In der Landeshauptstadt wurde in der Dotzheimer Straße bei einem Schallplatten-Laden gedreht.