Ballon d'Or Gewinner 2024: Rodri gewinnt den Goldenen Ball – alle Ehrungen im Überblick

Der spanische Spieler Rodri erhält den Ballon d'Or 2024 der Männer während der Verleihung des 68. Ballon d'Or (Goldener Ball) im Theatre du Chatelet.
er/AP/dpa- Rodri gewinnt Ballon d'Or 2024; Preisverleihung in Paris.
- Aitana Bonmatí holt den Ballon d'Or bei den Frauen.
- Carlo Ancelotti und Emma Hayes als beste Trainer ausgezeichnet.
- Beckenbauer bei der Verleihung posthum geehrt.
- Jamal Musialas Nichtberücksichtigung sorgt für Unmut bei Bayern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auch in diesem Jahr wurde wieder der Ballon d'Or durch die Fachzeitschrift „France Football“ vergeben. Lionel Messi ist der alleinige Rekordhalter und konnte die Trophäe im letzten Jahr bereits zum achten Mal in die Höhe strecken. Am Montagabend, dem 28.10.2024, ist der spanische Europameister Rodri ist für seine überragende Saison mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet worden. Der 28-Jährige von Manchester City erhielt die Auszeichnung am Abend im Pariser Théâtre du Châtelet. Rodri gewann die Wahl, die erstmals gemeinsam von „France Football“ und der Europäischen Fußball-Union UEFA organisiert wurde, vor Vinícius Júnior (Real Madrid) sowie dessen Teamkollegen Jude Bellingham und Dani Carvajal. Bei den Fußballerinnen setzte sich Aitana Bonmatí von Champions-League-Gewinner FC Barcelona durch.
Die Infos rund um den Ballon d'Or 2024 bekommt ihr hier.
Ballon d'Or 2024: Alle Ehrungen im Überblick
Deutsche Profis spielten bei der Gala nur eine Nebenrolle. Toni Kroos, der seine erfolgreiche Karriere nach der Heim-EM im Sommer beendet hatte, belegte Platz 9. Ins Finale der besten 30 hatten es auch Jungstar Florian Wirtz (Platz 12), Real-Verteidiger Antonio Rüdiger (22) und Ex-BVB-Abwehrchef Mats Hummels (29) geschafft. Dass Jamal Musiala nicht berücksichtigt wurde, hatte beim FC Bayern für Verstimmungen gesorgt.
Bei den Fußballerinnen landete Giulia Gwinn auf Platz 19, Lea Schüller (beide FC Bayern) auf Platz 24 und Sjoeke Nüsken vom FC Chelsea auf Platz 25. Stimmberechtigt waren bei den Männern 100 Journalistinnen und Journalisten aus den 100 in der Weltrangliste am besten platzierten Ländern. Bei den Frauen wurden die 50 besten Nationen berücksichtigt.
Die Ehrungen im Überblick:
- Ballon d'Or (Männer): Rodri (Spanien/Manchester City)
- Ballon d'Or (Frauen): Aitana Bonmati (Spanien/FC Barcelona)
- Beste*r Trainer*in (Männer): Carlo Ancelotti (Italien/Real Madrid)
- Beste*r Trainer*in (Frauen): Emma Hayes (England/FC Chelsea und USA)
- Bester Nachwuchsspieler: Lamine Yamal (Spanien/FC Barcelona)
- Bester Torhüter: Emiliano Martinez (Argentinien/Aston Villa)
- Bester Torjäger: Harry Kane (England/Bayern München) und Kylian Mbappe (Frankreich/Paris Saint-Germain und Real Madrid)
- Erfolgreichster Klub (Männer): Real Madrid
- Erfolgreichster Klub (Frauen): FC Barcelona
- Soziales Engagement: Jennifer Hermoso (Spanien/CF Pachuca Femenil und Tigres Femenil)
Beckenbauer bei Ballon-d'Or-Vergabe geehrt
Bei der Ballon-d'Or-Vergabe in Paris ist der im Januar verstorbene Franz Beckenbauer auf besondere Weise gewürdigt worden. Am Montagabend gab es im Theatre du Chatelet eine feierliche „Tribute-Zeremonie“, an der neben Beckenbauers Witwe Heidi auch sein Sohn Joel sowie Karl-Heinz Rummenigge teilnahmen. Beckenbauer sei „eine der ersten globalen Fußballpersönlichkeiten“ gewesen, sagte Rummenigge: „Sein Einfluss auf unser Spiel in der gesamten Breite ist unermesslich. Die Welt des Fußballs kann sich glücklich schätzen, dass sie Franz Beckenbauer in ihrer Mitte hatte.“
Joel Beckenbauer betonte, dass sein Vater „zu Hause nie der Kaiser, sondern der beste Papa“ gewesen sei. Rummenigge nannte Franz Beckenbauer „die größte Persönlichkeit, die der FC Bayern je hatte: Franz war mein Kapitän, mein Trainer und unser Präsident - ein Mann von weltweitem Format, der Menschen über den Fußball hinaus verbunden und inspiriert hat.“ Beckenbauer war im Alter von 78 Jahren gestorben.
Diese Spieler waren für den Goldenen Ball nominiert
Die Liste aller 30 Nominierten im Überblick:
- Jude Bellingham (England, Real Madrid)
- Hakan Çalhanoğlu (Türkei, Inter)
- Dani Carvajal (Spanien, Real Madrid)
- Rúben Dias (Portugal, Manchester City)
- Artem Dovbyk (Ukraine, Dnipro / Girona / Roma)
- Phil Foden (England, Manchester City)
- Alejandro Grimaldo (Spanien, Bayer Leverkusen)
- Erling Haaland (Norwegen, Manchester City)
- Mats Hummels (Deutschland, Borussia Dortmund)
- Harry Kane (England, Bayern Munich)
- Toni Kroos (Deutschland, Real Madrid)
- Ademola Lookman (Nigeria, Atalanta)
- Emiliano Martínez (Argentinien, Aston Villa)
- Lautaro Martínez (Argentinien, Inter)
- Kylian Mbappé (Frankreich, Paris Saint-Germain / Real Madrid)
- Martin Ødegaard (Norwegen, Arsenal)
- Dani Olmo (Spanien, Leipzig / Barcelona)
- Cole Palmer (England, Manchester City / Chelsea)
- Declan Rice (England, Arsenal)
- Rodri (Spanien, Manchester City)
- Antonio Rüdiger (Deutschland, Real Madrid)
- Bukayo Saka (England, Arsenal)
- William Saliba (Frankreich, Arsenal)
- Federico Valverde (Uruguay, Real Madrid)
- Vinícius Júnior (Brasilien, Real Madrid)
- Vitinha (Portugal, Paris Saint-Germain)
- Nico Williams (Spanien, Athletic Club)
- Florian Wirtz (Deutschland, Bayer Leverkusen)
- Granit Xhaka (Schweiz, Bayer Leverkusen)
- Lamine Yamal (Spanien, Barcelona)
