Preisgeld bei den Australian Open 2025
: Wie viel Geld bekommen die Sieger beim Grand-Slam-Turnier?

Auch in diesem Jahr erreichten die Preisgelder bei den Australian Open wieder neue Rekorde. Wie viel Geld bekamen die Tennisprofis in Melbourne?
Von
Kai Winderl
Melbourne
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Australian Open: 26.01.2025, Australien, Melbourne: Tennis: Grand Slam, Australian Open, Herren, Finale, Sinner (Italien) - Zverev (Deutschland), Rod Laver Arena. Der Sieger Jannik Sinner (r) hält den Norman Brookes Challenge Cup in den Händen neben Alexander Zverev, der seine Schale hält. Foto: Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Sieger Jannik Sinner (r) hält den Norman Brookes Challenge Cup in den Händen neben Alexander Zverev, der seine Schale hält.

Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa
  • Alexander Zverev im Finale der Australian Open 2025.
  • Das Preisgeld für die Sieger beträgt 2,11 Millionen Euro.
  • Turnier lockt mit über 57 Millionen Euro Gesamtpreisgeld.
  • Halbfinale: Djokovic musste nach dem ersten Satz aufgeben.
  • Finale gegen Jannik Sinner oder Ben Shelton, Spiel am Sonntag.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Australian Open in Melbourne sind mit einer bitteren Final-Niederlage von Alexander Zverve zu Ende gegangen. Der deutsche Tennisprofi hat seinen ersten Grand-Slam-Titel durch eine verpasst und unterlag dem Italiener Jannik Sinner (23) mit 3:6, 6:7 (4:7), 3:6. Der 27-jährige Hamburger verlor damit auch das dritte Grand-Slam-Finale seiner Karriere.

Alle Infos zum Preisgeld bei den Australian Open 2025 im Überblick.

So viel Preisgeld bekamen die Tennisstars bei den Australian Open 2025

Auch in diesem Jahr lockten die Australian Open mit beeindruckenden Preisgeldern. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Gesamtpreisgeld um fast zwölf Prozent erhöht, womit das Turnier weiterhin zu den lukrativsten Events im internationalen Tennis zählt. Seit 2001 ist das Gesamtpreisgeld kontinuierlich gestiegen, in diesem Jahr werden insgesamt über 57 Millionen Euro ausgeschüttet. Wie üblich gibt es Unterschiede in der Verteilung zwischen Einzel- und Doppelwettbewerben, wobei die Preisgelder für Männer und Frauen gleich hoch sind. Eine Besonderheit der Australian Open ist auch die Umverteilung zugunsten der Spielerinnen und Spieler in den frühen Runden. Im Vergleich zu 2010 erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits in der ersten Runde ein deutlich höheres Preisgeld. Die höchsten Summen werden in den Einzelwettbewerben ausgeschüttet: Insgesamt erhalten die Siegerinnen und Sieger jeweils 2,11 Millionen Euro. In den Doppelwettbewerben liegt das Preisgeld für die Gewinnerinnen und Gewinner bei 486.590 Euro.

Alle Preisgelder im Einzel bei den Männern und Frauen im Überblick:

  • Erste Runde: 79.770 Euro
  • Zweite Runde: 120.865 Euro
  • Dritte Runde: 175.254 Euro
  • Achtelfinale: 253.816 Euro
  • Viertelfinale: 401.876 Euro
  • Halbfinale: 664.757 Euro
  • Finale: 1.148.217 Euro
  • Sieger: 2.115.137 Euro

Alle Preisgelder im Doppel bei den Männern und Frauen im Überblick:

  • Erste Runde: 24.173 Euro
  • Zweite Runde: 35.050 Euro
  • Achtelfinale: 49.554 Euro
  • Viertelfinale: 85.814 Euro
  • Halbfinale: 151.081 Euro
  • Finale: 265.903 Euro
  • Sieger: 489.503 Euro

Zverev kommt im Finale gegen Sinner nicht in Bestform

3:6, 6:7 (4:7), 3:6 hieß es aus Zverevs Sicht nach einer einseitigen Partie in der Rod Laver Arena. 36 Mal hat es der ewige Hoffnungsträger nun schon versucht, bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere seine Karriere zu krönen - 36 Mal ist er gescheitert. Boris Becker bleibt auch fast genau 29 Jahre oder 10.592 Tage nach seinem Triumph an gleicher Stelle der letzte deutsche Major-Sieger - weil Zverev auf der größtmöglichen Bühne erneut nicht an sein Leistungsmaximum herankam.

2020 hatte er bei der dramatischen Nervenschlacht gegen Dominic Thiem im Finale der US Open den Titel hergeschenkt, im vergangenen Jahr dann war ihm im Fünfsatz-Krimi mit Carlos Alcaraz zur Unzeit die Puste ausgegangen. Diesmal zog ihm Sinner mit seinem fehlerarmen Spiel den Zahn. Er ließ in gut zweieinhalb Stunden Spielzeit keinen einzigen Breakball zu und brach Zverevs Widerstand spätestens mit einem bedeutenden Netzroller gegen Ende des zweiten Satzes.