TV-Überraschung
: ARD kürzt Rote Rosen und Sturm der Liebe

Fans der ARD-Telenovelas "Rote Rosen" und "Sturm der Liebe" müssen sich ab 2025 auf große Veränderungen einstellen. Die beiden Kult-Sendungen werden massiv gekürzt.
Von
Michael Krumm,
Eduard Ebel
Berlin
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Jördis (Diana Staehly, l.), Dr. Klaas Jäger (Sebastian Deyle, Mitte) und Franka (Birthe Wolter, r.) haben etwas zu lachen: „Rote Rosen“ wird fortgesetzt, aber anders als bisher.

Jördis (Diana Staehly, l.), Dr. Klaas Jäger (Sebastian Deyle, Mitte) und Franka (Birthe Wolter, r.) sind die Stars der aktuellen "Rote Rosen"-Staffel.

ARD/Stefanie Jockschat

Sowohl Fans der Telenovelas „Rote Rosen“ als auch „Sturm der Liebe“ können durchatmen: Beide Serien bleiben im Programm der ARD - und das bis 2027. Das berichtet das Portal "DWDL.de".

Die ARD-Telenovelas werden stark gekürzt

Doch die gute Nachricht hat auch eine Schattenseite. Aktuell haben die Serien eine Folgenlänge von 48 Minuten und belegen damit von Montag bis Freitag das Programm im Ersten zwischen 14 Uhr bis 16 Uhr. Das wird ab 2025 geändert: Die Folgen werden auf jeweils 24 Minuten gekürzt und teilen sich eine Stunde.

Telenovelas punkten in der ARD-Mediathek

Die ARD will künftig an "Rote Rosen" und "Sturm der Liebe" festhalten. "Die jährlichen Abrufe sollen im hohen zweistelligen Millionen-Bereich liegen – beide Formate zählen daher zu den populärsten Angeboten in der ARD Mediathek", heißt es laut "DWDL.de". Im linearen Fernsehen sollen die Telenovelas jedoch in den vergangenen Jahren an Quote eingebüßt haben. Beide Formate liegen jeweils bei zehn Prozent Marktanteil.