Anouschka Renzi nach „Promi Big Brother“-Exit an Tag 12: „Viel härter als das Dschungelcamp“

Anouschka Renzi musste Promi Big Brother an Tag 12 verlassen.
JoynAn Tag 12 war Schluss für Anouschka Renzi bei „Promi Big Brother“. Nach ihrem Exit spricht die 62-jährige Schauspielerin im Interview ungeschönt über die extremen Bedingungen im Container. Dabei zieht sie einen direkten Vergleich zu ihren bisherigen Reality-Erfahrungen und erklärt, warum die Show für sie eine deutlich größere Herausforderung darstellte als das RTL-Dschungelcamp.
Wer bereits am australischen Lagerfeuer saß, sollte mit harten TV-Bedingungen eigentlich bestens vertraut sein. Doch für Anouschka Renzi hat der Container die Messlatte noch einmal spürbar höher gelegt. Rückblickend auf ihre Zeit im Dschungelcamp erklärt die 62-Jährige, dass der Verzicht auf Nahrung dort erstaunlich schnell nebensächlich wurde: „Ich hatte gar keinen Hunger mehr nach drei Tagen. Hunger war gar kein Problem mehr.“ Während der Schlafmangel bei beiden Formaten gleich extrem sei, zieht die Schauspielerin dennoch ein eindeutiges Fazit: „Ich fand Promi Big Brother viel härter, viel, viel härter.“
Der ständige Livestream als ultimativer Druckfaktor
Der Hauptgrund für diese Einschätzung liegt im enormen psychischen Druck, dem die Promis im Container rund um die Uhr ausgesetzt sind. Während man sich im Dschungel zumindest zeitweise etwas zurückziehen kann, gibt es beim großen Bruder durch den ständigen Livestream keine unbeobachteten Momente. „Bei Promi Big Brother hat man halt diesen Druck, dass man den ganzen Tag beobachtet wird, dass man nicht einfach mal irgendwo drei Stunden auf seiner Pritsche sitzen kann“, berichtet Renzi über die fehlenden Rückzugsmöglichkeiten.
Diese permanente Dauerüberwachung empfand die TV-Bekanntheit als emotionale Belastungsprobe: „Ja, durch den Livestream, das ist Horror, dass man weiß, man kann nicht einfach mal komplett abschalten.“
Die Angst vor dem Urteil der Zuschauer
Dieser Zustand des Dauerbeobachtetseins erzeugt bei den Promis einen pausenlosen Leistungs- und Unterhaltungsdruck. Die Angst, vom Publikum draußen als langweilig eingestuft zu werden, sitzt den Teilnehmenden im Container ständig im Nacken. „Da ist dieses, ich muss unterhalten“, erklärt Renzi rückblickend. Wer sich eine Pause gönne, laufe Gefahr, beim Zuschauer durchzufallen: „Weil dann denkt man, die Leute finden einen schrecklich und langweilig.“ Genau dieser mentale Stress und das Gefühl, ununterbrochen abliefern zu müssen, machen Promi Big Brother für Anouschka Renzi zum deutlich herausfordernderen Format.
