AWZ-PR-Katastrophe: Vanessa muss für Kilian ein Entschuldigungsvideo aufzeichnen

Vanessa (Julia Augustin) muss nach ihrem Fehler für Kilian (Marc Dumitru) ein Video mit einer Stellungnahme aufnehmen.
RTLFür Vanessa Steinkamp (Julia Augustin) werden die Folgen ihres emotionalen Wutausbruchs immer dramatischer. Nachdem sie sich über den Personalmangel im St. Vinzenz Krankenhaus aufgeregt hatte, landet das heimlich gefilmte Video im Internet – und entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zum viralen Aufreger. Während Vanessa auf Verständnis hofft, verlangt Kilian Reichenbach (Marc Dumitru) ausgerechnet jetzt einen öffentlichen Rückzieher.
Kilian platzt der Kragen
Als Kilian Vanessa das Video zeigt, ist sie völlig geschockt. „Das hat jemand gefilmt?“, fragt sie fassungslos.
Doch Kilian reagiert alles andere als verständnisvoll: „Willkommen in einer Welt, in der jeder alles streamt und man verdammt noch mal aufpassen sollte, was man sagt.“
Für ihn steht fest: Das Krankenhaus steckt wegen Vanessas Aussagen mitten in einer handfesten PR-Krise.
Vanessa versucht sich zu erklären. Sie habe sich lediglich privat mit Kollegin Anna unterhalten und niemals damit gerechnet, heimlich gefilmt zu werden. Doch Kilian lässt das nicht gelten.
Vanessa bleibt trotz allem bei ihrer Meinung
Obwohl sie einsieht, dass das Video nie hätte veröffentlicht werden dürfen, nimmt Vanessa ihre Aussagen nicht zurück. Sie macht deutlich, dass sich an den Zuständen im Krankenhaus dadurch nichts ändere.
Das Pflegepersonal arbeite seit Wochen am Limit, ständig fehle Personal und niemand könne die Belastung dauerhaft auffangen. Auch Nathalie Reichenbach (Amrei Haardt) springt ihr zur Seite und bestätigt, wie angespannt die Situation tatsächlich sei.
Kilian sieht das allerdings völlig anders. Interne Probleme müssten intern gelöst werden – und nicht vor den Augen der Öffentlichkeit.
Für ihn steht fest: Vanessas Verhalten werde Konsequenzen haben.
43.000 Aufrufe – und immer mehr Kritik
Kurze Zeit später trifft sich die Klinikleitung.
Neben Kilian sitzen Ben Steinkamp (Jörg Rohde), Gabriella Perez (Bianca Hein) und Imani Okoro (Féréba Koné) im Büro. Die Zahlen sprechen für sich.
Das Video wurde bereits mehr als 43.000 Mal angesehen – Tendenz steigend.
Während Kilian befürchtet, dass Sponsoren und Geldgeber abspringen könnten, weist Ben darauf hin, dass Vanessa heimlich gefilmt wurde und die Veröffentlichung nie beabsichtigt war.
Überraschend bekommt Vanessa sogar Rückendeckung von Gabriella.
Sie findet, dass zunächst darüber gesprochen werden müsse, ob Vanessas Kritik vielleicht berechtigt sei. Auch Imani widerspricht Kilian.
Bereits zwei weitere Kündigungen seien im Krankenhaus eingegangen – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Probleme längst größer seien als ein einzelnes Video.
Simone erkennt, wie groß Vanessas Belastung ist
Währenddessen versucht Simone Steinkamp (Tatjana Clasing), ihre Tochter zu beruhigen.
Sie weiß, dass Vanessa momentan gleich mehrere schwere Belastungen gleichzeitig tragen muss. Der Tod ihres Vaters Richard, die Scheidung von Christoph, der Sorgerechtsstreit um Henry und nun auch noch die Probleme im Krankenhaus setzen ihr sichtbar zu.
Simone zeigt Verständnis für Vanessas Überforderung, macht ihr aber gleichzeitig klar, dass manche Dinge dennoch nicht in die Öffentlichkeit gehören.
Kilian fordert ein Entschuldigungsvideo
Doch damit ist die Angelegenheit noch lange nicht beendet. Als Vanessa später zur Krisensitzung erscheint, präsentiert Gabriella bereits die vermeintliche Lösung. Die Klinik hat gemeinsam mit der Rechtsabteilung ein offizielles Statement vorbereitet. Vanessa soll sich vor die Kamera stellen und den vorbereiteten Text ablesen.
Als sie den ersten Satz liest, ist sie entsetzt.
Darin heißt es unter anderem, ihre Aussagen hätten „nicht ihrer persönlichen Überzeugung entsprochen, sondern seien das Resultat einer reaktiven Affekthandlung“.
Für Vanessa kommt das nicht infrage.
„Doch, die Äußerungen entsprechen meiner persönlichen Überzeugung. Der Zustand beim Pflegepersonal ist katastrophal“, stellt sie klar. Sie fordert ein ehrliches Statement. Doch Kilian blockt jede Änderung ab.
Es gehe nicht um ihre persönliche Meinung, sondern um professionelles Krisenmanagement. Als Vanessa glaubt, Kilian wolle sie als Anwalt im Sorgerechtsstreit unter Druck setzen, spitzt sich die Situation endgültig zu.
Ob Vanessa sich tatsächlich zu dem öffentlichen Entschuldigungsvideo zwingen lässt oder sich erneut gegen Kilian stellt, zeigt sich in den kommenden Folgen von „Alles was zählt“.
Sendehinweis zu „Alles was zählt“
„Alles was zählt“ (AWZ) wird montags bis freitags um 19:05 Uhr auf RTL ausgestrahlt. Auf RTL+ sind neue Folgen als Online-Preview meist eine Woche vor der TV-Ausstrahlung verfügbar. Die Streaming-Plattform bietet zudem alle bisherigen Episoden als Video-on-Demand an.
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