AWZ Folge 5049 bei RTL+
: Nick gesteht Luca seine Gefühle

In der Seifenoper „Alles was zählt“ findet Nick genau die richtigen Worte für Luca. Bekommt er noch eine Chance?
Von
Judith Müller
Essen
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Nick macht Luca eine Liebeserklärung.

Nick macht Luca eine Liebeserklärung.

Collage, RTL

Bei „Alles was zählt“ fasst Nick Lippmann (Raphael Kalkowski) endlich den Mut, zu seinen Gefühlen für Luca Perez (Orlando Lenzen) zu stehen. Noch immer hat er seinem Vater Dragan (Florian Thunemann) nichts von seiner Bisexualität und seiner Beziehung zu Luca erzählt. Doch ein Gespräch mit Lennox Fischer bringt Nick zum Nachdenken – und schließlich macht er Luca ein emotionales Geständnis.

Nick hat Angst vor Dragans Reaktion

Nick kann seine Gedanken beim Kickboxtraining kaum zusammenhalten. Immer wieder muss er an Luca denken und fragt sich, ob er ihre Beziehung endgültig aufs Spiel gesetzt hat. Zuletzt hatte Nick Luca mit seinem Verhalten schwer verletzt. Obwohl ihm der gemeinsame Abend viel bedeutet hat, bekam er Angst vor seinen eigenen Gefühlen und davor, was eine Beziehung mit einem Mann für ihn bedeuten könnte.

Auch seinem Vater Dragan hat Nick noch immer nichts erzählt. Dabei ahnt der bereits, dass seinen Sohn etwas beschäftigt.

Als Dragan bemerkt, dass Nick beim Training schlecht drauf ist, glaubt er zunächst, den Grund dafür zu kennen. Er vermutet, dass Nick großen Respekt vor den Gegnern hat, auf die er bei der anstehenden Meisterschaft treffen wird.

Nick lässt seinen Vater in diesem Glauben. Als Dragan nachfragt, ob außer dem Respekt vor den Gegnern noch etwas anderes dahintersteckt, blockt Nick ab.

„Da wäre nichts“, behauptet er.

Dabei beschäftigt ihn eigentlich eine ganz andere Frage: Hat er Luca durch seine Angst und seine Zurückhaltung endgültig verloren?

Lennox macht Nick Mut, um Luca zu kämpfen

Später bekommt Nick von Lennox die Gelegenheit, über seine Situation zu sprechen. Lennox will wissen, ob Nick seinem Vater inzwischen von Luca erzählt hat.

Doch Nick erklärt, dass das für ihn nicht so einfach sei. Er glaubt sogar, dass die Sache mit Luca möglicherweise bereits vorbei ist. Schließlich hatte er zwar schon früher etwas mit Männern, doch dabei sei es immer um etwas Lockeres gegangen. Diesmal sind seine Gefühle jedoch viel stärker.

„Ich hab einfach keinen Bock auf die ganzen Probleme. Alle tun immer so tolerant und am Ende schauen sie dich trotzdem schief an“, gesteht Nick.

Lennox kann verstehen, dass Nick Angst hat, doch gleichzeitig will er ihn davon überzeugen, Luca nicht aufzugeben. Er hat schließlich selbst gesehen, wie viel Luca Nick bedeutet.

„Scheiß doch auf die Idioten, die das nicht kapieren wollen“, macht Lennox ihm Mut.

Doch Nick bringt einen entscheidenden Einwand vor. Was, wenn einer dieser Menschen, vor deren Reaktion er sich fürchtet, ausgerechnet sein eigener Vater ist?

Lennox erinnert ihn daran, dass es sich bei Dragan um seinen Vater handelt und dieser sich zuletzt sehr darum bemüht hat, seinem Sohn näherzukommen. Für Lennox gehört auch Nicks Bisexualität zu ihm und sollte nichts daran ändern, wie sein Vater ihn sieht.

Nick reagiert zunächst gereizt. Lennox könne schließlich leicht solche Ratschläge geben, weil er selbst nicht in dieser Situation stecke.

Doch Lennox lässt nicht locker. Er glaubt, dass Nick es später bereuen könnte, wenn er jetzt nicht um Luca kämpft.

Und offenbar treffen seine Worte Nick mehr, als dieser zunächst zeigen will.

Nick gesteht Luca seine Gefühle

Kurz darauf bekommt Nick tatsächlich die Gelegenheit, mit Luca zu sprechen. Er sieht ihn gemeinsam mit seiner Schwester Joana (Josephine Martz) vor dem Steinkamp-Zentrum. Joana erkennt offenbar sofort, dass die beiden etwas zu klären haben, und lässt sie allein.

Luca ist zunächst allerdings nicht bereit, Nick einfach wieder entgegenzukommen.

„Eigentlich nicht“, sagt er, als Nick fragt, ob er kurz Zeit habe, und verschränkt die Arme.

Doch Nick will die Vergangenheit nicht einfach so stehen lassen.

Er bittet Luca darum, den Moment zurückzuspulen, in dem er selbst nicht den Mut gefunden hat, seine Gefühle auszusprechen. Er möchte ihm endlich sagen, dass auch er den gemeinsamen Abend unglaublich schön fand und dass es ihm leidtut, was er gesagt – oder besser: was er nicht gesagt hat.

Luca scheint ihm zu verzeihen. Doch als er gehen will, hält Nick ihn noch einmal auf.

Denn jetzt will er nicht länger ausweichen.

„Der Abend hat was geändert. Es ist jetzt mehr. Und ich will nicht, dass es aus ist. Weil … ich dich echt gern hab.“

Damit macht Nick zum ersten Mal klar, dass seine Gefühle für Luca über eine unverbindliche Geschichte hinausgehen.

Gleichzeitig gibt er offen zu, wie große Angst ihm die Situation macht. Für ihn sei das alles nicht so leicht wie für Luca. Trotzdem möchte er herausfinden, wohin die Beziehung zwischen ihnen führen kann – wenn Luca das ebenfalls noch will.

Luca reagiert schließlich versöhnlich. Seine Gesichtszüge werden weicher und auch ihm ist die Erleichterung anzusehen.

„Ja, sehr, sehr gerne sogar“, antwortet er. Beide haben Tränen der Rührung in den Augen. Für Nick ist die Erleichterung riesig: Er hat Luca nicht verloren.

Die beiden wollen sich noch am selben Abend zu einem Date treffen. Damit ist ihre Liebesgeschichte endgültig auf einer neuen Ebene angekommen. Doch eine große Hürde bleibt: Nick muss sich noch immer seinem Vater Dragan anvertrauen.

Ob er den Mut dazu findet und wie Dragan auf die Beziehung seines Sohnes zu Luca reagiert, dürfte die beiden in den kommenden Folgen weiter beschäftigen.

Sendehinweis zu „Alles was zählt“

„Alles was zählt“ (AWZ) wird montags bis freitags um 19:05 Uhr auf RTL ausgestrahlt. Auf RTL+ sind neue Folgen als Online-Preview meist eine Woche vor der TV-Ausstrahlung verfügbar. Die Streaming-Plattform bietet zudem alle bisherigen Episoden als Video-on-Demand an.

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