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: Gänsehaut-Moment - Nick bleibt wegen Dragan in Essen

In der Seifenoper „Alles was zählt“ erlebt Dragan einen emotionalen Moment, als Nick ihm überraschend noch eine Chance als Vater gibt.
Von
Judith Müller
Essen
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Dragan (Florian Thunemann) kann kaum glauben, dass Nick (Raphael Kalkowski) doch noch bei ihm bleiben will.

Dragan (Florian Thunemann) kann kaum glauben, dass Nick (Raphael Kalkowski) doch noch bei ihm bleiben will.

RTL

In der Seifenoper „Alles was zählt“ kommt es zu einem emotionalen Abschied zwischen Dragan Petrovic (Florian Thunemann) und seinem Sohn Nick (Raphael Kalkowski). Nick will Essen endgültig verlassen und hat in Hamburg bereits einen neuen Job gefunden. Doch als Dragan erfährt, dass sein Sohn wirklich gehen will, wird ihm klar, wie viel er in den vergangenen Wochen falsch gemacht hat. Und dann nimmt Nick eine überraschende Entscheidung zurück – mit einem echten Gänsehautmoment.

Nick will Essen endgültig verlassen

Für Nick scheint festzustehen: Er möchte Essen den Rücken kehren.

In Hamburg hat er bereits einen neuen Job als Fitnesstrainer bei einem Freund gefunden. Nach all den Enttäuschungen rund um seinen Vater Dragan möchte Nick offenbar einen Schlussstrich ziehen und irgendwo ganz neu anfangen.

Als Lucie Ziegler (Julia Wiedemann) und Thilo Walter (Jan Kampmann) mitbekommen, dass Nick Essen verlassen will, fragt Lucie ihn, ob er sich denn wenigstens noch von seinem Vater verabschieden möchte.

Doch Nick lehnt ab.

„Nein, bin froh, wenn ich das alles hinter mir lassen kann“, sagt er traurig.

Zu viel ist in den vergangenen Wochen passiert. Nick hatte seinem Vater immer wieder eine Chance geben wollen. Doch jedes Mal endeten die Annäherungsversuche in einer Enttäuschung.

Nun glaubt Nick offenbar, dass es für ihn einfacher ist, wenn er Dragan hinter sich lässt.

Dragan verabschiedet sich von seinem Sohn

Als Nick sich schließlich von Henning (Stefan Bockelmann) und Daniela Ziegler (Berrit Arnold) verabschiedet, taucht plötzlich Dragan auf.

Er möchte seinen Sohn zumindest noch einmal sehen, bevor dieser nach Hamburg fährt.

Und diesmal versucht Dragan nicht, sich herauszureden.

„Du hattest recht, ich hätte von Anfang an ehrlich sein müssen.“

Dragan weiß inzwischen, dass Nick ihn immer wieder mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert hat. Und ausgerechnet sein Sohn war es, der ihm zuletzt ins Gewissen geredet hatte.

„Und dass ausgerechnet mein Sohn mir ins Gewissen redet, zeigt mir, dass ich ein totaler Idiot bin. Und es zeigt mir, was für ein guter Typ du bist.“

Für Nick sind diese Worte nicht einfach.

Doch Dragan spricht weiter und macht deutlich, wie sehr er seine eigenen Fehler inzwischen bereut.

Dragan bereut seine Fehler

Besonders die Entscheidung, Nicks Mutter damals Geld für eine Abtreibung zu geben, belastet ihn.

„Ich kann verstehen, dass du mich hasst. Ich hasse mich doch selber dafür, dass ich damals so ein Arschloch war.“

Dragan gesteht seinem Sohn, dass die vergangenen Wochen für ihn selbst ebenfalls schmerzhaft waren.

„Ich hab dich die letzten Wochen immer nur enttäuscht. Ich wollte einfach ehrlich sein, ich wollte einfach ein guter Vater für dich sein, ich hab es verkackt.“

Damit scheint Dragan seinen Sohn endgültig loslassen zu wollen.

Er glaubt sogar, dass Nick vielleicht ohne ihn besser dran ist.

„Wahrscheinlich geht’s dir besser ohne mich. Du wirst deinen Weg schon finden, das weiß ich genau. Ich wünsche dir alles Gute in Hamburg.“

Nick bedankt sich bei seinem Vater. Beide kämpfen sichtbar mit ihren Emotionen.

Dragan gibt ihm noch mit auf den Weg, dass Nick sich jederzeit bei ihm melden könne.

Dann scheint der Abschied endgültig.

Dragan glaubt, seinen Sohn verloren zu haben

Später spricht Dragan mit seiner Freundin Isabelle Reichenbach (Ania Niedieck) über den Abschied. Sie versucht, ihn zu trösten. Isabelle glaubt, dass Nick seinem Vater vielleicht nie wirklich eine Chance gegeben hat.

Doch für Dragan spielt das inzwischen keine Rolle mehr: „Trotzdem hätte ich den Jungen gern kennengelernt.“

Damit wird deutlich, wie sehr Dragan inzwischen unter der Situation leidet.

Er hat seinen Sohn erst spät kennengelernt und ausgerechnet in der kurzen gemeinsamen Zeit vieles falsch gemacht. Nun scheint Nick endgültig aus seinem Leben zu verschwinden.

Doch dann erfährt Dragan noch etwas, das alles verändert.

Nick hat Dragan eine letzte Chance gegeben

Dragan besucht später noch einmal Daniela im „Punto d’Amore“.

Dort erzählt sie ihm, dass sie und Henning eigentlich vorhatten, Dragan wegen der Verwüstung des Restaurants anzuzeigen. Doch Nick hat sie davon abgehalten.

Und noch etwas erfährt Dragan: Nick sitzt bereits im Bus nach Hamburg.

Für Dragan ist das offenbar der Moment, in dem er merkt, dass er seinen Sohn nicht einfach gehen lassen kann.

Er rennt los.

Dragan läuft dem Bus hinterher und versucht, Nick noch einmal zu erreichen. Doch der Bus ist bereits abgefahren.

Alles scheint verloren.

Doch Nick hat die ungewöhnliche Aktion seines Vaters bemerkt.

„Ich bin an der nächsten Haltestelle ausgestiegen“

An der nächsten Haltestelle steigt Nick überraschend aus. Er läuft zurück zu Dragan, der noch immer traurig an der Haltestelle sitzt.

Dragan kann kaum glauben, was er sieht: „Du bist wieder da?“

Nick erklärt ihm, warum.

„Ich bin an der nächsten Haltestelle ausgestiegen. So ein Irrer ist meinem Bus hinterhergerannt und hat nach mir gerufen.“

Damit schafft Nick sogar einen kleinen Moment der Leichtigkeit.

Dragan lacht über sich selbst: „Was für ein Freak.“

Doch hinter dem Lachen steckt etwas sehr Ernstes.

Nick hat seine Entscheidung offenbar noch einmal überdacht.

Nick bleibt wegen Dragan in Essen

Dann spricht Nick aus, was Dragan vermutlich kaum zu hoffen gewagt hätte.

„Vielleicht hast du recht. Vielleicht bin ich besser ohne dich dran. Aber ich weiß das erst, wenn ich dir ’ne Chance gegeben hab.“

Dragan ist sprachlos.

„Und das heißt?“, fragt er vorsichtig.

Nicks Antwort dürfte bei vielen Zuschauern für Gänsehaut sorgen: „Das heißt, ich bleib hier.“

Damit bekommt Dragan tatsächlich noch eine Chance.

Nach all den Enttäuschungen entscheidet sich Nick dafür, seinen Vater nicht einfach aus seinem Leben zu streichen. Er möchte herausfinden, ob Dragan tatsächlich der Vater sein kann, den er sich immer gewünscht hat.

Für Dragan dürfte dieser Moment einer der wichtigsten seines Lebens sein.

Ob die beiden es tatsächlich schaffen, eine echte Vater-Sohn-Beziehung aufzubauen, und ob Dragan Nick diesmal nicht wieder enttäuscht, zeigt sich in den kommenden Folgen von „Alles was zählt“.

Sendehinweis zu „Alles was zählt“

„Alles was zählt“ (AWZ) wird montags bis freitags um 19:05 Uhr auf RTL ausgestrahlt. Auf RTL+ sind neue Folgen als Online-Preview meist eine Woche vor der TV-Ausstrahlung verfügbar. Die Streaming-Plattform bietet zudem alle bisherigen Episoden als Video-on-Demand an.

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