AWZ Folge 4989 bei RTL+: Dragan will seinen Sohn aus Essen vertreiben

Dragan (Florian Thunemann) will seinen Sohn Nick loswerden.
RTLDass Nick Lippmann (Raphael Kalkowski) tatsächlich Dragans Sohn ist, steht seit dem Vaterschaftstest fest. Doch während Nick zumindest Antworten auf seine Vergangenheit sucht, scheint Dragan Petrovic (Florian Thunemann) nur eines zu wollen: Abstand.
Dragan verliert vor Lennox völlig die Fassung
Wie sehr ihn das Thema Vaterschaft belastet, zeigt sich bei einem eigentlich schönen Moment.
Während eines gemeinsamen Treffens macht Lennox Fischer (Leif Lunburg) seinem langjährigen Freund ein herzliches Kompliment: „Du warst für mich immer wie ein Vater." Doch anstatt sich darüber zu freuen, reagiert Dragan völlig unerwartet: „Ich bin aber nicht dein Vater!"
Henning (Stefan Bockelmann), Daniela (Berrit Arnold) und Lucie (Julia Wiedemann) beobachten die Szene fassungslos.
Vor allem Lucie weiß inzwischen genau, warum Dragan so empfindlich reagiert. Nick hat ihr bereits verraten, dass Dragan sein leiblicher Vater ist.
Lucie bringt Dragan zum Nachdenken
Später sucht Lucie das Gespräch. Sie macht Dragan deutlich, dass Lennox nichts für seine Probleme könne.
„Das war nicht cool vorhin. Ich weiß Bescheid, Nick hat es mir erzählt. Aber das ist noch lange kein Grund, deine Wut an Lennox auszulassen." Die Worte scheinen Wirkung zu zeigen.
Zu Hause holt Dragan eine alte CD hervor – eine Musiksammlung, die er vor Jahren gemeinsam mit Nicks Mutter zusammengestellt hat.
Offenbar verbindet ihn mit ihr weit mehr, als er bislang zugeben wollte. Was damals wirklich zwischen den beiden passiert ist und warum Dragan sie verlassen hat, bleibt allerdings weiterhin ein Rätsel.
Versöhnung mit Lennox – aber nicht mit Nick
Bei einem Basketballspiel sucht Dragan schließlich das Gespräch mit Lennox.
Er entschuldigt sich für seinen Ausbruch und gibt zu, dass er mit seinen Gefühlen einfach nicht gut umgehen könne.
Lennox nimmt die Entschuldigung an.
Doch seinem leiblichen Sohn begegnet Dragan kurz darauf mit deutlich weniger Verständnis.
„Ich will nur, dass du wieder verschwindest"
Im Steinkamp-Zentrum trifft Dragan auf Nick, der gerade einen Rückenkurs gegeben hat.
Nick begrüßt ihn provokant: „Na, bist du hier für Bauch, Beine, Po oder was willst du?"
Dragan versucht, seine Sicht der Dinge zu erklären.
„Ich weiß, wie das für dich aussieht. Ich hab deine Mutter verlassen, ich hab dich verlassen. Aber so war das nicht. Ich hatte damals meine Gründe. Mehr kann ich dazu nicht sagen."
Doch statt den ersten Schritt auf Nick zuzugehen, stellt er ihm eine ganz andere Frage.
„Was willst du hier? Willst du dich rächen? Willst du mein Leben kaputt machen?"
Nick reagiert fassungslos. Den endgültigen Tiefpunkt erreicht das Gespräch jedoch mit Dragans nächstem Satz.
„Ich will einfach nur eine Lösung finden, damit du hier schnell wieder weg bist."
Nick kontert bitter: „Willst du mich auch mit Geld ruhigstellen? So wie damals meine Mutter?" Anschließend lässt er Dragan wütend stehen.
Nick setzt ein deutliches Zeichen
Später begegnen sich beide zufällig erneut im Punto d'Amore. Während Dragan einen Kaffee trinken möchte, holt Nick eine vorbestellte Lasagne ab.
Im Gespräch mit Daniela bietet Nick ihr an, wegen ihrer Schwangerschaft und der Rückenbeschwerden gern an seinem Rückenkurs teilzunehmen.
Dann setzt er noch eine kleine Spitze in Richtung seines Vaters: Er werde schließlich noch eine ganze Weile in Essen bleiben.
Mit diesen Worten verlässt Nick das Restaurant – und lässt einen sichtlich verärgerten Dragan zurück.
Wie sich der Vater-Sohn-Konflikt entwickelt und ob Dragan seine Vergangenheit irgendwann doch noch aufarbeitet, zeigen die kommenden Folgen von „Alles was zählt“.

