Aktenzeichen XY: ZDF bestätigt neue Special-Folgen

Neben den regulären „Aktenzeichen XY“-Ausgaben gibt es im September auch wieder einen Ableger des Formats.
ZDF / Tobias SchultBereits seit mehr als fünf Jahrzehnten gehört „Aktenzeichen XY“ fest ins ZDF-Programm. Die Fahndungssendung zieht regelmäßig ein Millionenpublikum vor die Bildschirme. Jeden Monat werden darin ungeklärte Fälle präsentiert, bei denen die Polizei auf hilfreiche Hinweise von den TV-Zuschauenden hofft.
Neben der Hauptsendung gibt es mittlerweile mehrere Spezial-Folgen und Ableger. Nachdem im Mai zuletzt ein Special ausgestrahlt worden ist, dürfen sich die Fans nun im September über die nächsten Folgen eines Ablegers freuen – somit gibt es gleich zwei Sendetermine aus dem „XY“-Universum!
ZDF zeigt „XY history“ im September
Noch vor der Ausstrahlung der August-Ausgabe hat das ZDF bereits den Sendetermin für die neuen Folgen des Ablegers „XY history“ verkündet. Nur eine Woche nach der regulären Sendung dürfen sich die Fans über historische Fälle freuen: Am Mittwoch, 24. September 2025, laufen ab 20:15 Uhr gleich zwei Folgen.
In der ZDF-Mediathek stehen diese bereits ab dem 22. September 2025 um 5:00 Uhr als Stream zur Verfügung.
Das sind alle kommenden Sendetermine auf einen Blick:
- Mittwoch, 20. August 2025, um 20:15 Uhr („Aktenzeichen XY... Ungelöst“)
- Mittwoch, 17. September 2025, um 20:15 Uhr („Aktenzeichen XY... Ungelöst“)
- Mittwoch, 24. September 2025, um 20:15 Uhr („XY history: Tödliche Verführung“)
- Mittwoch, 24. September 2025, um 21:00 Uhr („XY history: Tödliche Entscheidung“)
Darum geht es in den neuen „XY history“-Folgen
Nachdem der neue Ableger mit Moderator Sven Voss im Vorjahr Premiere gefeiert hat, dürfen sich die Zuschauenden nun auf zwei neue Fälle freuen. Wie bei der Hauptsendung werden diese in Spielszenen nachgestellt – jedoch zusätzlich noch mit historisch und eigens nachkoloriertem Archivmaterial ergänzt.
„Tödliche Verführung – Verliebt in einen Mörder“
Fehmarn, 1970: Ein grausiger Fund erschüttert die idyllische Urlaubsinsel – zwei zerstückelte Frauenleichen. Verscharrt in einer Grube auf dem gepachteten Grundstück des Hobbyjägers Arwed Imiela.
Der Astrologe, Lebens- und Finanzberater gibt sich gebildet, höflich und wohlhabend – ein Mann, dem Frauen offenbar vertrauen. So auch eine ältere Dame aus Hamburg und deren 19-jährige Tochter. Imiela erschleicht sich ihre Vollmachten, veranlasst hohe Geldtransfers und gerät schließlich wegen Betrugs in Verdacht. Von beiden Frauen fehlt jede Spur. Bis der grausige Grubenfund auf Fehmarn klarmacht: Imiela ist mehr als ein Betrüger. Zwei weitere Frauen, ebenfalls Mutter und Tochter, verschwanden schon Monate zuvor. Auch sie hatten Kontakt zu Imiela, ihre Leichen werden nie gefunden. Wurden auch sie Opfer des „Blaubarts von Fehmarn“?
Im Zentrum der Geschichte steht aber auch die junge Ulrike Roland. Sie ist die Nichte einer der ermordeten Frauen und zur Tatzeit Imielas Verlobte. Über sie hatte er zwei seiner späteren Opfer kennengelernt. Seine neue Lebensgefährtin ist jung, verliebt und beeindruckt von seiner Art. Nach Imielas Verhaftung gerät auch Ulrike Roland ins Blickfeld der Ermittler: Ist sie Gehilfin oder selbst Opfer seiner perfiden Machenschaften?
„Tödliche Entscheidung – Der Banküberfall von München 1971“
München, 4. August 1971: In der Deutschen Bank auf der Prinzregentenstraße bereiten sich die Mitarbeiter auf den Feierabend vor. Eine Kollegin bringt noch Sekt zu ihrem Ausstand. Kassierer Ludwig Kelnhofer will früher gehen, wegen eines Arzttermins seines Sohns. Nur wenige Minuten später stehen zwei maskierte Männer mit Maschinenpistolen in der Schalterhalle.
Dimitri Todorov und Hans Georg Rammelmayr nehmen Geiseln: fünf Frauen und einen Mann, Ludwig Kelnhofer. Ihre Forderung: zwei Millionen Mark und ein schnelles Fluchtfahrzeug. Ihre Strategie: eine Flucht mit menschlichem Schutzschild, inspiriert von Banküberfällen im Ausland. Nur ein Jahr vor den Olympischen Spielen ist die Polizei in München darauf nicht vorbereitet. Improvisierte Einsatzzentralen, Jäger als Scharfschützen, Kommunikationspannen und Kompetenzgerangel prägen die Stunden bis zur Eskalation.
Auf der Straße sammeln sich Schaulustige. Einige trinken den Champagner von Feinkost Käfer gegenüber der Bank. Pressereporter wollen vom Ereignis so hautnah wie möglich berichten. In der Bankfiliale schwankt die Stimmung zwischen Angst und Hoffnung: Forderungen werden diktiert, Sekt verteilt, um die Geiseln zu beruhigen. Eine von ihnen sucht immer wieder das Gespräch mit den Tätern. Polizei und Staatsanwaltschaft liefern sich unterdessen einen offenen Machtkampf. Als kurz vor Mitternacht das Fluchtfahrzeug bereitsteht, eskaliert die Lage.

