Aktenzeichen XY: ZDF bestätigt neue Ableger-Folgen

Neben der regulären „Aktenzeichen XY“-Ausgabe gibt es im September auch wieder einen Ableger des Formats.
ZDF / Raphael KnippingBereits seit fast sechs Jahrzehnten gehört „Aktenzeichen XY“ fest ins ZDF-Programm. Die Fahndungssendung zieht regelmäßig ein Millionenpublikum vor die Bildschirme. Jeden Monat werden darin ungeklärte Fälle präsentiert, bei denen die Polizei auf hilfreiche Hinweise von den TV-Zuschauenden hofft.
Neben der Hauptsendung gibt es mittlerweile diverse Specials und Ableger. Kurz vor der nächsten regulären Ausstrahlung im August wurden bereits zwei weitere Folgen für September angekündigt – und somit dürfen sich die Fans nächsten Monat auf gleich drei Mittwochabende im „XY“-Universum freuen.
ZDF zeigt „XY history“ im September
Noch vor der Ausstrahlung der regulären August-Ausgabe hat das ZDF die Sendetermine für die neuen Folgen des Ablegers „XY history“ verkündet.
In der ZDF-Mediathek stehen diese bereits ab dem 28. September 2026 um 5:00 Uhr als Stream zur Verfügung.
Das sind alle kommenden Sendetermine auf einen Blick:
- Mittwoch, 18. August 2026, um 20:15 Uhr („Aktenzeichen XY... Ungelöst“)
- Mittwoch, 9. September 2026, um 20:15 Uhr („Aktenzeichen XY... Ungelöst“)
- Mittwoch, 16. September 2026, um 20:15 Uhr („XY gelöst“)
- Mittwoch, 16. September 2026, um 21:00 Uhr („XY gelöst“)
- Mittwoch, 30. September 2026, um 20:15 Uhr („XY history“)
- Mittwoch, 30. September 2026, um 21:00 Uhr („XY history“)
Darum geht es in den neuen „XY history“-Folgen
Nachdem der Ableger in den beiden Vorjahren erfolgreich gelaufen ist, dürfen sich die Zuschauenden schon bald auf zwei neue Fälle freuen. Wie bei der Hauptsendung werden diese in Spielszenen nachgestellt – jedoch zusätzlich noch mit historisch und eigens nachkoloriertem Archivmaterial ergänzt. Zudem spricht Moderator Sven Voss mit Zeitzeugen.
„Die Jagd nach dem Hammermörder“
Eine Mordserie versetzt den Südwesten Deutschlands Mitte der 1980er-Jahre in Angst und Schrecken. Die Jagd nach dem „Hammermörder“ stellt die Ermittler vor große Rätsel.
Er tötet Autofahrer und nutzt ihre Wagen als Fluchtfahrzeuge bei Banküberfällen. Trotz vieler Spuren scheint der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein. Doch die verwendete Munition erregt einen Verdacht: Ist der Täter einer von ihnen?
Weil der Täter bei seinen Banküberfällen einen Vorschlaghammer einsetzt, tauft ihn die Presse den „Hammermörder“. Die Sonderkommission „Hammer“ steht vor einem Rätsel. Mehr als 100 Ermittler verfolgen über 4.000 Spuren. Trotzdem bleibt der Täter lange ein Phantom. Erst als neue kriminaltechnische Untersuchungen den Kreis der Verdächtigen einengen, gerät Polizeiobermeister Norbert Poehlke ins Visier der Ermittler. Doch bevor er festgenommen werden kann, eskaliert die Situation.
„Der Mörder aus der Nachbarschaft“
Im Mai 1969 verschwinden zwei Jungen in Eberswalde. Als sie wenige Wochen später tot aufgefunden werden, beginnt in der DDR eine bis dahin beispiellose Fahndung nach dem Täter.
Volkspolizei und Stasi ermitteln auf Hochtouren. Erstmals lässt die Polizei ein psychologisches Täterprofil erstellen. Dafür beschafft die Stasi sogar Unterlagen zum westdeutschen Kindermörder Bartsch. Doch die entscheidende Spur fehlt und die Angst wächst. Aus politischen Gründen wird der Fall weitgehend unter Verschluss gehalten, schließlich stellt die Polizei die Fahndung ein.
Doch mehr als zwei Jahre später schlägt der Täter erneut zu. Am „Tag der Republik“ verschwindet ein zwölfjähriger Junge. Wenig später wird auch er tot aufgefunden. Eberswalde ist im Ausnahmezustand: Eltern lassen ihre Kinder nicht mehr allein auf die Straße, ein ganzer Stadtteil steht unter Polizeibewachung. Der Druck auf die Ermittler steigt von Tag zu Tag. Dann bringt die Aussage eines Jungen die entscheidende Wende.
