Sie ist Schülerin, Fußballerin und ab Donnerstagabend ganz offiziell auch Kandidatin bei „The Voice of Germany“ 2019: Marita Hintz aus Aalen.

Es ist das erste Mal, dass die 17-Jährige an einem TV-Format teilnimmt. Nachdem sie das Casting Anfang April erfolgreich absolviert hatte, ging es Anfang Juni nach Berlin zu den Aufzeichnungen für die Blind Auditions. Wir wollten wissen, wie das ablief.

Blind Auditions: So lief die Aufzeichnung

„Am Tag der Aufzeichnung war zuerst das Styling angesagt, heißt ich habe mein Show-Outfit angezogen und musste in die Maske. Dazwischen haben wir Kandidaten im Aufenthaltsraum gewartet“, erklärt Marita. Warten musste die Schülerin an diesem Tag wohl auch recht lange - sie sei eine der letzten gewesen. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile: „Die anderen vor mir zu sehen, war sehr nervenaufreibend. Manche kamen weiter, manche nicht. Es war komisch, die Ergebnisse der anderen mitzubekommen“, gibt sie zu. Sie habe sich automatisch ihren eigenen „best case“ und „worst case“ ausgemalt. „Was, wenn sich niemand umdreht? Was, wenn alles gut läuft?“

Coaches bei TVOG: Wer ist ihr Favorit?

Mindestens ein Coach muss sich umdrehen, damit sie weiter käme. Wenn alles perfekt läuft, hätte sie die Qual der Wahl: Mark Forster, Sido, Alice Merton und Rea Garvey sitzen dieses Jahr auf den roten Stühlen. Eine schwierige Entscheidung, wie im Gespräch klar wird: „Ich mag alle Coaches auf eine eigene Weise“, betont Marita. Doch zwei haben es ihr offenbar etwas mehr angetan: „Bei Sido war ich zum Beispiel schon mal auf einem Konzert und habe seine Musik lange gehört. Er wäre definitiv eine Option. Aber auch Rea fand ich in den früheren Staffeln als Coach sehr sympathisch.“

TVOG 2019: Marita singt eine Ballade

Ob die Aalenerin bei den Blind Auditions mit der Ballade „Don’t watch me cry“ von Jorja Smith überzeugen kann, wird sich zeigen. Unterstützung bei ihrem Auftritt hatte Marita jedenfalls reichlich. „Backstage waren meine Eltern, meine Schwester, meine Oma und meine beste Freundin dabei“, verrät die 17-Jährige. Im Publikum seien dann aber auch noch viele Freunde und Familienmitglieder gesessen. Und falls es mit der Musik beruflich doch nicht klappt, wäre nicht Fußball noch eine Option? Da zeigt Marita die rote Karte: „Fußball sehe ich rein als Sport. Es ist ein Hobby, bei dem ich mich auspowern kann. Die Musik ist dagegen meine Leidenschaft, die ich ganz für mich mache.“

„The Voice of Germany“ läuft ab Donnerstag, 12. September immer donnerstags um 20:15 Uhr auf ProSieben und sonntags um 20:15 Uhr auf Sat.1.

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