Es ist die erste ProSieben-Eigenproduktion seit sieben Jahren - und der Sender wagt damit ein großes Experiment: Am Mittwoch, 11. Dezember um 20:15 Uhr läuft die Free-TV-Premiere von „Schattenmoor“. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen gewöhnlichen Mystery-Thriller.

ProSieben macht den Film zu einem eigenen, multimedialen Event. Seit die ersten 17 Minuten des Films am 1. Dezember um 23 Uhr ausgestrahlt wurden, veröffentlichte der Sender jeden Tag eine neue Episode als Miniserie online. Darin können die Zuschauer sogar wählen, ob sie Rückblenden ansehen möchten oder nicht. Wie es am Ende ausgeht, erfahren sie aber erst im großen TV-Finale.

Handlung: Darum geht es in „Schattenmoor“

Im Mittelpunkt des Films steht die Figur Emma, gespielt von Caroline Hartig. Sie kommt neu in das Internat Schattenmoor und findet sich in einer Reihe mysteriöser Ereignisse wieder. Blutige Ziffern am Spiegel, Schlangen im Schrank und zwei verschwundene Schüler - wie passt das alles zusammen? Und was hat Emma damit zu tun? Diese Fragen beantwortet ProSieben erst am Mittwochabend.

Um Spoilern vorzubeugen gab es den Film vorab noch nicht einmal für Kritiker zu sehen. „ProSieben will seinen Zuschauern immer wieder neue Erzählformen anbieten“, erklärt Senderchef Daniel Rosemann. Der Kosmos rund um „Schattenmoor“ biete Zuschauern wie Usern ein einzigartiges Seherlebnis, verspricht er.

Trailer zu „Schattenmoor“

Youtube Trailer: „Schattenmoor“

Das Experiment: So multimedial ist „Schattenmoor“

Um ein multimediales Event zu kreieren, hat der Sender eine spezielle Homepage für den Film eingerichtet. Auf www.schattenmoor.de gibt es zum einen die einzelnen Episoden online zu sehen, zum anderen liefert ProSieben zusätzliche Infos rund um den Film, die Geschichte und die einzelnen Figuren. Selbst das Internat hat eine eigene Website, die auf das aktuelle Geschehen im Film angepasst ist. Das ist aber noch nicht alles: Die meisten Figuren, wie etwa Emma oder die verschwundene Ann-Sophie, haben zudem echte Instagram-Accounts, die seit Wochen mit Content befüllt werden. Für die Rolle Ole gibt sogar einen YouTube-Channel.

Film und Serie mit Caroline Hartig, Max von Thun und Timur Bartels

Nachwuchsschauspielerin Caroline Hartig spielt sowohl die Hauptrolle Emma als auch die Rolle der verschwundenen Ann-Sophie. Max von Thun, bekannt aus den Kino-Hits „Traumfrauen“ und „Rubbeldiekatz“, übernimmt die Rolle des Lehrers Raphael Vidal. „Club der roten Bänder“-Star Timur Bartels ist als Chris zu sehen.

Schauspieler: Der ganze Cast im Überblick

  • Emma - Caroline Hartig
  • Ann-Sophie - Caroline Hartig
  • Leon - David Hugo Schmitz
  • Kiki - Farina Flebbe
  • Ole - Andreas Warmbrunn
  • Chris - Timur Bartels
  • Vidal - Max von Thun