Neu auf Netflix
: Herzzerreißende Doku über toten Gamer rührt zu Tränen

In der Doku „Das fantastische Leben des Ibelin“ erzählt Netflix die Geschichte des todkranken Gamers Mats Steen, der mit nur 25 Jahren starb – und online ein Parallel-Leben führte.
Von
Daniela Westermayer
Berlin
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Mats Steen verstarb mit nur 25 Jahren an einer degenerativen Muskelerkrankung. Jetzt wird er zum Netflix-Star.

Netflix
  • Mats Steen, ein norwegischer Gamer, starb mit 25 Jahren an einer Muskelerkrankung.
  • Netflix-Doku „Das fantastische Leben des Ibelin“ erzählt seine bewegende Geschichte.
  • Mats führte online als Ibelin ein erfülltes Leben mit Freundschaften und Beziehungen.
  • Eltern entdeckten sein Online-Leben erst nach seinem Tod 2014.
  • Doku erscheint am 25. Oktober 2024 auf Netflix.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist eine Geschichte, die zu Tränen rührt: Der norwegische Gamer Mats Steen starb mit gerade einmal 25 Jahren an den Folgen einer degenerativen Muskelerkrankung. Der junge Mann führte nach außen ein zurückgezogenes Leben – doch online sah das ganz anders aus, wie seine Eltern erst nach seinem Tod feststellten.

Jetzt hat Netflix eine Dokumentation über den „Word of Warcraft“-Spieler produziert. „Das fantastische Leben des Ibelin“ zeigt, wie Gemeinschaftssinn und Beziehungen die Grenzen der physischen Welt überschreiten können.

Mats Steen war an den Rollstuhl gefesselt

Mats Steen litt an Duchenne-Muskeldystrophie, die häufigste muskuläre Erbkrankheit im Kindesalter. Die fortschreitende Muskelerkrankung geht mit zunehmenden Muskelschwund einher. Dadurch war der Gamer schon früh an den Rollstuhl gefesselt.

Mats Steen war aufgrund seiner Erkrankung schon früh an den Rollstuhl gefesselt. Mit elf Jahren spielte er erstmals am Computer seiner Eltern.

Mats Steen war aufgrund seiner Erkrankung schon früh an den Rollstuhl gefesselt. Mit elf Jahren spielte er erstmals am Computer seiner Eltern.

Bjorg Engdahl Medieop/Netflix

Im Alter von elf Jahren begann er, am Familien-Computer „World of Warcraft“ zu spielen. Während seine Eltern annahmen, dass er ein einsames, zurückgezogenes Leben führte, schloss Mats über die Jahre online zahlreiche Freundschaften. Als Ibelin Redmoore, ein Adeliger und Monster-Töter, führte er sogar romantische Beziehungen.

Online schloss Mats als Ibelin tiefe Freundschaften und ging sogar romantische Beziehungen ein.

Online schloss Mats als Ibelin tiefe Freundschaften und ging sogar romantische Beziehungen ein.

Netflix

Eltern entdecken Online-Leben nach Mats’ Tod

Seine Eltern entdeckten erst nach seinem Tod 2014, welches Parallel-Leben ihr Sohn geführt hatte, als sie den Zugang zu seinem Blog erhielten. Eigentlich hatten sie Mats von zu viel Online-Spielen abgeraten, da sie befürchteten, er würde sein Leben vergeuden.

Doch als Mats’ Vater die Todesnachricht postete und sich anschließend hunderte Gamer bei ihm meldeten, erkannten sie, welch wichtige Rolle „World of Warcraft“ und die Online-Community für ihn gespielt hatten – und umgekehrt.

Mats alias Ibelin schloss online zahlreiche Freundschaften.

Mats alias Ibelin schloss online zahlreiche Freundschaften.

Netflix

Seine Mitspieler und Mitspielerinnen teilten ihre Erinnerungen an Mats bzw. Ibelin. Außerdem kamen zahlreicher Gamer zu seiner Beerdigung nach Oslo, was Mats’ Familie Trost spendete und sie erkennen ließ, dass er trotz seiner physischen Einschränkungen ein glückliches Leben geführt hatte.

„Das fantastische Leben des Ibelin“ ab 25. Oktober auf Netflix

Die herzzerreißende Doku gibt es ab Freitag, 25. Oktober 2024, auf Netflix. Neuerscheinungen stehen meist ab 9 Uhr am Startdatum zur Verfügung.