Nach Horror-Überfall auf die Geissens: So geht es Carmen jetzt

Carmen und Robert Geiss wurden in ihrer Villa ausgeraubt und verletzt.
Felix Hörhager/dpaVier bewaffnete Männer stürmen eine Villa, verletzen die Bewohner und räumen den Tresor leer – was wie aus einem üblen Krimi klingt, wurde für Carmen und Robert Geiss zur brutalen Realität. Das Millionärsehepaar, bekannt aus der RTL2-Show „Die Geissens“, erlebte in der Nacht auf Sonntag einen echten Albtraum, als sie in ihrer Villa in Saint-Tropez von Unbekannten überfallen wurden.
Robert teilte den schockierenden Vorfall auf Instagram. Er selbst wurde von einem der Räuber in die Rippen getreten. Seine Gattin wurde gewürgt und erlitt eine Schnittwunde am Hals.
Fans sind natürlich besorgt. Mittlerweile hat sich Carmen zu ihrem Zustand geäußert.
„Ein Erdbeben, das mein Innerstes erschüttert hat“
Am Sonntagabend teilte die 60-Jährige ein Video von der Versorgung ihrer Verletzung. Sie wimmert, als sie mehrere Spritzen an die Wunde bekommt. An dieser Stelle die Warnung: keine leichte Kost zum Anschauen!
Dazu schreibt Carmen: „Ich möchte mich aus tiefstem, aufgewühltem Herzen bedanken – bei all meinen wundervollen Fans, Freunden und geliebten Familienmitgliedern – für eure überwältigende Anteilnahme in dieser schweren Zeit.“
Dann gibt sie einen Einblick in ihre aktuelle Gefühlslage: „Was geschehen ist, lässt sich nicht in Worte fassen. Es war ein Schock, ein Erdbeben, das mein Innerstes erschüttert hat. Jetzt beginnt für mich erst der lange Weg der Verarbeitung.“ Sie bittet ihre Followerinnen und Follower um Verständnis, dass sie Zeit brauche. „Auch wenn ich oft stark wirke, auch wenn ich gelernt habe, mit vielem umzugehen – so etwas geht nicht spurlos an einem vorbei.“
Doch sie sei unendlich dankbar. „Dankbar, dass wir noch hier sind. Dass das Schicksal – oder vielleicht unsere Engel – über uns gewacht und uns beschützt haben. Ich spüre ihre Präsenz, ihre Liebe, und vielleicht war es genau das, was uns gerettet hat.“
Sie verspricht, ihre Fans auf dem Laufenden zu halten. „Aber jetzt… jetzt muss ich erst einmal atmen, weinen, fühlen – und heilen.“
Carmen Geiss hatte Todesangst
Abgesehen von ihrem Beitrag auf Instagram hat sich die Unternehmerin bislang nur kurz gegenüber der „Bild“ zur Horror-Nacht geäußert: „Ich stehe komplett unter Schock. Ich bin froh, dass ich noch am Leben bin. Ich hatte Todesangst“, erklärte sie dem Blatt am Telefon.
Ihr Mann wirkt dagegen schon etwas gefasster. Er berichtete der Zeitung, wie der Überfall abgelaufen war. Demnach hätten die beiden gerade auf dem Sofa Netflix geschaut – bei offener Terrassentür und ausgeschalteter Alarmanlage. Als plötzlich die vier maskierten Männer reingestürmt kamen, habe er im ersten Moment an einen Scherz von Freunden gedacht.
Doch dann hätten sie realisiert, was gerade passiert: „Carmen wurde hysterisch, fing an zu schreien und ging auf einen der Angreifer los. Ich auf einen anderen. Carmen riss dem Typ die Maske und das Basecap runter.“ Doch die beiden hätten keine Chance gehabt.
„Der Typ packte Carmen am Hals“
Während der Multimillionär von einem Angreifer in die Rippen getreten wurde, erging es seiner Frau schlimmer: „Der Typ packte Carmen am Hals, würgte sie und fügte ihr eine Wunde am Hals zu.“
Während einer der Täter sie mit einer Waffe bedrohte, durchsuchten die anderen drei die Villa. Schließlich räumten sie den Tresor leer, erbeuteten Bargeld und Schmuck. Das ganze Horror-Szenario dauerte 45 Minuten.
Ein Ende fand das Drama erst, als Robert den Namen seines Hausmeisters rief, der in der Einliegerwohnung wohnt. „Die Angreifer dachten wohl, gleich würden unsere Bodyguards kommen. Da sind sie abgehauen.“
Wie er auch schon auf Instagram erklärt hatte, werden jetzt die Überwachungskameras ausgewertet. Die Geissens hoffen, die Täter damit zu finden.
