Es vergeht kaum ein Tag, an dem es von Michael Wendler keine Neuigkeiten gibt. Entweder zieht sich seine Freundin Laura Müller für den „Playboy“ aus, seine Ex Claudia Norberg geht ins „Dschungelcamp“, es taucht ein angebliches Penis-Bild von ihm auf oder er bekommt einen Pick-up geschenkt. Die neueste Nachricht vom Schlagerstar ist allerdings wenig erfreulich: Denn dem Wendler droht die Pfändung, sollte er nach Deutschland einreisen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung am Dienstag.

Demnach wurde nun eine Grenzvollstreckung gegen den 47-Jährigen ausgesprochen. Dass Michael Wendler seit Jahren Ärger mit dem deutschen Finanzamt hat, ist bekannt. Dabei geht es um eine mittlerweile sechsstellige Steuerrückzahlung aus dem Jahr 2015 an das Finanzamt Wesel in Nordrhein-Westfalen. Wie die „Bild“ schreibt, liegt der Zeitung das Dokument vor. Doch erst jetzt könnte es für den Sänger wirklich ernst werden. Alle deutschen Zollbehörden sind nun offenbar mit der Vollstreckung des Betrags beauftragt. Heißt: Sollte der Wendler nach Deutschland einreisen, können Zollbeamte Luxusartikel wie Uhren oder Taschen pfänden.

Michael Wendler Schulden: Pfändung auch bei Konzert möglich

Der nächste Auftritt von Michael Wendler in Deutschland wäre planmäßig der 7. März bei der Veranstaltung „Hallengaudi“ in Essen. Sollte es dem Schlagersänger am Flughafen gelingen, bei der Kontrolle durchzurutschen, könnte es ihn spätestens am Veranstaltungsort treffen. Denn laut „Bild“-Info sind die Behörden wohl dazu angehalten, „auch im Backstage-Bereich eines Konzerts zu pfänden“.

Michael Wendler: Das sagt er selbst zur Pfändung

Nach Bekanntwerden der Pfändungs-News hat sich der Wendler am Mittwoch selbst dazu geäußert. In einem Live-Video auf Instagram hat er Fragen seiner Fans beantwortet. Wie „Bunte“ den Schlagersänger zitiert, erklärte er: „Ich wurde so oft schon darauf hingewiesen, meine Steuern und Rechnungen zu bezahlen. Ich kann nur immer wieder sagen, das ist lächerlich.“ Er werde natürlich jede Forderung gegen ihn bezahlen, betont dabei aber auch: „Manche größere Forderungen dauern etwas länger. Das ist bei euch ja auch genau so. Mein Leben ist eigentlich nicht anders als euer Leben auch.“

Insolvenzverfahren von Ex Claudia Norberg

Ärger mit Finanzen kennt der Wendler zumindest auch noch von früher. 2017 wurde ein Insolvenzverfahren gegen Claudia Norberg eröffnet. Gegenstand ihres Verfahrens ist offenbar die einstige Plattenfirma von Michael Wendler und ihr, die die 49-Jährige geführt hatte. Die Insolvenz sei auch der Grund gewesen, wieso sie überhaupt bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ teilgenommen hat. RTL gegenüber hatte sie vorab zugegeben: "Ich habe meinen Mann und auch meinen Job verloren. Deswegen bin ich dabei mir ein neues Leben aufzubauen, für das ich Startkapital brauche."

Die „Dschungel“-Gage floss dann allerdings direkt zum Insolvenzverwalter, wie Norberg laut „watson.de“ noch in der Show ihrer Mit-Kandidatin Danni Büchner verriet.

Laura Müller und Wendler: Instagram-Dialog als Baby-Remix vertont

Unabhängig von der finanziellen Situation haben sich der Wendler und Laura als Insta-Pärchen etabliert. Ob sie (also Laura) auch einkalkuliert hatte, dass ihre Insta-Story zum geschenkten Auto (“Baaaaby, ich liiiiiieeebbeee dich“) so viral geht, dass daraus im Netz Songs und Remixes entstehen? Keine Ahnung. Jedenfalls ist das in den vergangenen Tagen der Fall gewesen, wie unter anderem n-tv berichtet.