Es vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem es von Michael Wendler keine Neuigkeiten gibt. Nach Dick Pic und Pick-up macht er zuletzt mit seinen Schulden beim Finanzamt Wesel Schlagzeilen. Doch das scheint dem Schlagersänger egal zu sein. Trotz einer drohenden Pfändung reiste er mit seiner Freundin Laura Müller am Sonntag nach Deutschland ein und spazierte seelenruhig durch den Zoll.

Dass er das tun konnte, lag laut der „Bild“-Zeitung unter anderem daran, dass die Behörden den echten Namen des Sängers nicht kannten - der lautet Skowronek, nach seiner Hochzeit mit Claudia Norberg nahm er dann diesen Nachnamen an. Außerdem schien der 47-Jährige recht gut vorbereitet zu sein. Nach Informationen des Blattes hätte er wenig Gepäck dabei gehabt und keine teuren Wertgegenstände wie etwa eine Uhr bei sich getragen.

Michael Wendler: Pfändung bei „Let’s Dance“?

Die „Bild“ wirft jetzt die Frage auf, ob auch eine Pfändung bei der RTL-Show „Let’s Dance“ möglich ist - schließlich wird der Schlagersänger seiner Freundin Laura Müller im Publikum die Daumen drücken. Das Finanzamt NRW wollte sich auf Anfrage aus „ermittlungstaktischen Gründen“ allerdings nicht dazu äußern.

Laut der Zeitung wäre es durchaus möglich, dass ein Gerichtsvollzieher erscheint. Die Aussichten, dass dieser vor Ort jedoch Vermögenswerte feststellen kann, ist jedoch eher gering.

Wendler und sein Ärger mit dem Finanzamt

Es ist längst bekannt, dass Michael Wendler seit Jahren Ärger mit dem deutschen Finanzamt hat. Dabei geht es mittlerweile um eine sechsstellige Steuerrückzahlung aus dem Jahr 2015 an das Finanzamt Wesel in Nordrhein-Westfalen. Das geht aus einem Dokument hervor, das der „Bild“ vorliegt. Doch erst jetzt kann es für den Sänger ernst werden. Alle deutschen Zollbehörden sind seit Januar offenbar mit der Vollstreckung des Betrags beauftragt. Die Umsetzung scheint ein anderes Problem zu sein...

Michael Wendler: Das sagt er selbst zur Pfändung

Nach Bekanntwerden der Pfändungs-News hatte sich der Wendler via Instagram selbst dazu geäußert. In einem Live-Video beantwortete er Fragen seiner Fans. Wie „Bunte“ den Schlagersänger zitiert, erklärte er: „Ich wurde so oft schon darauf hingewiesen, meine Steuern und Rechnungen zu bezahlen. Ich kann nur immer wieder sagen, das ist lächerlich.“ Er werde natürlich jede Forderung gegen ihn bezahlen, betont dabei aber auch: „Manche größere Forderungen dauern etwas länger. Das ist bei euch ja auch genau so. Mein Leben ist eigentlich nicht anders als euer Leben auch.“

Insolvenzverfahren von Ex Claudia Norberg

Ärger mit Finanzen kennt der Wendler zumindest auch noch von früher. 2017 wurde ein Insolvenzverfahren gegen Claudia Norberg eröffnet. Gegenstand ihres Verfahrens ist offenbar die einstige Plattenfirma von Michael Wendler und ihr, die die 49-Jährige geführt hatte. Die Insolvenz sei auch der Grund gewesen, wieso sie überhaupt bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ teilgenommen hat. RTL gegenüber hatte sie vorab zugegeben: "Ich habe meinen Mann und auch meinen Job verloren. Deswegen bin ich dabei mir ein neues Leben aufzubauen, für das ich Startkapital brauche."

Die „Dschungel“-Gage floss dann allerdings direkt zum Insolvenzverwalter, wie Norberg laut „watson.de“ noch in der Show ihrer Mit-Kandidatin Danni Büchner verriet.

Laura Müller und Wendler: Instagram-Dialog als Baby-Remix vertont

Unabhängig von der finanziellen Situation haben sich der Wendler und Laura als Insta-Pärchen etabliert. Ob sie (also Laura) auch einkalkuliert hatte, dass ihre Insta-Story zum geschenkten Auto (“Baaaaby, ich liiiiiieeebbeee dich“) so viral geht, dass daraus im Netz Songs und Remixes entstehen? Keine Ahnung. Jedenfalls ist das in den vergangenen Tagen der Fall gewesen, wie unter anderem n-tv berichtet.