Ex-GZSZ-Star Nik Breidenbach: Was macht der erste Darsteller von Alexander Cöster aktuell?

Nik Breidenbach spielte bis 2009 Alexander Cöster bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“.
picture alliance / dpa / Markus ScholzEingefleischte Fans der beliebten RTL-Soap GZSZ wissen, dass die Rolle Alexander Cöster nicht nur von Clemens Löhr gespielt wurde. Bis 2009 verkörperte zunächst Nik Breidenbach den Soap-Charakter.
Nik Breidenbach spielte Alexander Cöster bei GZSZ
Alexander Cöster kam 2007 mit seiner Familie nach Berlin. Da die Cösters pleite waren, fanden sie Unterschlupf beim damaligen GZSZ-Fanliebling Daniel (Hans Christiani). Alexander ging seiner Frau Iris (Kristin Meyer) immer wieder fremd, sodass sie ihn verließ. Besonders spannend: Der Journalist wollte ein dunkles Geheimnis rund um Jo Gerner (Wolfgang Bahro) veröffentlichen, der damals als Lokalpolitiker Karriere machte. Gerner stellte Alexander eine Falle und lockte ihn 2009 in die Ukraine. Mit der Rückkehr nach Berlin übernahm Clemens Löhr Monate später die Rolle von Alexander Cöster.
Wie ging es mit Nik Breidenbach nach GZSZ weiter?
Nach seinem Ausstieg blieb Nik Breidenbach der Schauspielerei treu: Vor der Kamera war er bis 2022 in verschiedenen Filmen und Serien, wie zuletzt „Rote Rosen“, zu sehen. Zudem spielte er in zahlreichen Theaterstücken mit. 2023 erfüllte sich Nik Breidenbach als Regisseur des Musik-Kabaretts "Mensch, wir ärgern dich nicht" einen kleinen Traum. "Ich liebe es, verschiedene Seiten meines Berufes zu entdecken. Es ist ein Geschenk, neue Wege zu beschreiten, und ich freu mich darüber", schwärmte er im Interview mit dem Onlineportal queer.de.
Neues Musical mit Nik Breidenbach
Im Sommer 2025 verkörperte Nik Breidenbach im Musical „Kein Pardon“ die Rollen Heinz Wäscher sowie Uschi Blum. Seit März 2026 steht der gebürtige Siegener regelmäßig für das Musical „Wir sind am Leben“ im Theater des Westens in Berlin auf der Bühne und verkörpert die Rollen Günther Westphal sowie Guido Schleicher. Das Musical von Ex-„Rosenstolz“-Star Peter Plate und Ulf Leo Sommer feierte vor wenigen Tagen Weltpremiere.