GZSZ-Serientod
: Schauspieler verrät, warum Alexander sterben musste

Zu den furchtbarsten GZSZ-Szenen aller Zeiten gehört mit Sicherheit Alexanders Tod. Ein unnötiger Unfall beendete das Leben des Serienlieblings.
Von
Eduard Ebel
Berlin
Jetzt in der App anhören
Clemens Löhr verkörperte zwischen 2009 und 2020 die GZSZ-Rolle Alexander Cöster.

Clemens Löhr verkörperte zwischen 2009 und 2020 die GZSZ-Rolle Alexander Cöster.

RTL / Rolf Baumgartner

Wir schreiben den 19. Juni 2020. Alexander (Clemens Löhr) und Maren (Eva Mona Rodekirchen) planen ihre Weltreise. Das Liebespaar freut sich auf neue Abenteuer im Ausland und kann es kaum erwarten, Deutschland zu verlassen.

Beim Kofferpacken fällt den beiden auf, dass das Fläschchen von Marens kleiner Tochter Emma fehlt. Alexander macht sich auf den Weg, um für Emmas Flasche einen speziellen Aufsatz zu besorgen. Dabei beobachtet er, wie Shirin (Gamze Senol) in einen Streit mit einem Typen verwickelt ist. Alexander geht dazwischen und will die Situation beruhigen.

Alexander stirbt wegen Shirins Streit

Doch Shirin lässt nicht locker: Sie beleidigt den Mann. Dieser geht mit seinem Besen auf Shirin los, stößt dabei allerdings Alexander versehentlich auf die Straße. Dabei wird der Serienliebling plötzlich von einem Lkw überfahren. Für Alexander kommt jede Hilfe zu spät: Er stirbt noch am Unfallort.

„Alex ist tot“

Maren kann ihren Freund derweil nicht telefonisch erreichen und macht sich langsam Sorgen. Derweil bekommt ihre Tochter Lilly (Iris Mareike Steen) Besuch von der Polizei, die ihr die traurige Nachricht mitteilt. Maren, die am Bahnhof auf Alexander wartet, ahnt bislang noch nichts von der Tragödie. Lilly eilt zum Bahnhof und muss ihrer Mutter die Hiobsbotschaft überbringen: „Alex ist tot.“ Alexanders dramatischen Serientod (Folge 7033) können sich GZSZ-Fans jederzeit auf RTL+ anschauen. Werde zum Kiez-Experten und abonniere jetzt unseren GZSZ-Newsletter.

Maren (Eva Mona Rodekirchen) und Alexander (Clemens Löhr) galten als das Traumpaar bei GZSZ.

Maren (Eva Mona Rodekirchen) und Alexander (Clemens Löhr) galten als das Traumpaar bei GZSZ.

RTL / Rolf Baumgartner

„Die Produktion hatte die Idee, Alexander sterben zu lassen“

Für Maren bricht eine Welt zusammen. Sie schließt sich im Badezimmer ein und will nicht verstehen, dass Alexander nie wieder zurückkehrt. Auch für Schauspieler Clemens Löhr war der Serientod wie ein „Schock“. Gegenüber der Südwest Presse verrät der heutige GZSZ-Regisseur: „Die Produktion hatte die dramaturgisch spannende Idee, Alexander sterben und Maren darüber lange trauern, geradezu traumatisiert werden zu lassen. Dem konnte ich mich nicht verwehren.“ Veränderungen im Hauptcast seien schließlich immer auch der Motor für neue Geschichten und Charaktere, erklärt er.

Clemens Löhr arbeitet seit seinem Ausstieg als Regisseur bei GZSZ und bespricht hier eine Szene mit Serienstar Chryssanthi Kavazi.

Clemens Löhr arbeitet seit seinem Ausstieg als Regisseur bei GZSZ und bespricht hier eine Szene mit Serienstar Chryssanthi Kavazi.

RTL / Anna Riedel

Kein Comeback geplant

„Zum Glück wurde mir im selben Atemzug die Frage gestellt, ob ich mir nicht vorstellen könne, hier mal wieder Regie zu führen, man würde mich ungern für's Team verlieren. Dem konnte ich mich noch viel weniger verwehren“, betont der ehemalige GZSZ-Star. Ein Comeback vor die Kamera kommt für Clemens Löhr nicht infrage: „Ein Wiederkehren als drolliger Zwillingsbruder oder als Lookalike kann ich mir, ehrlich gesagt, gar nicht vorstellen.“