Grenze überschritten: Twenty4tim meldet Stalker nach Dusch-Fotos bei Polizei

Tim Kampmann, alias Twenty4tim ist verängstigt und stinksauer. Ein Stalker macht ihm das Leben schwer.
Instagram @twenty4timDer bekannte Influencer und Musiker Twenty4tim (24) zieht die Reißleine: Nach wochenlanger Belästigung durch einen Stalker hat der Social-Media-Star nun entschieden, rechtliche Schritte einzuleiten. Via Instagram-Story teilte Tim seinen über 3,5 Millionen Followern mit, dass für ihn „das Fass endgültig übergelaufen“ sei.
Stalking: Eine Grenzüberschreitung zu viel
Bereits seit Tagen berichtete Twenty4Tim, dass er sich von einem Unbekannten verfolgt fühlt. Der psychische Druck sei kaum noch auszuhalten, wie er in seinen Stories offenbart: „Es ist seit fünf Tagen der reinste Terror. Und jetzt ist Feierabend.“ Der Auslöser für den Gang zur Polizei war offenbar ein besonders schockierendes Erlebnis: Jemand hatte ihn beim Duschen fotografiert – durch das Fenster. Die unrechtmäßig aufgenommenen Bilder kursieren bereits im Netz.
„Gerade eben wurde eine entscheidende Grenze überschritten“, erklärte der Webstar sichtlich aufgewühlt. „Ich fühle mich momentan eklig und einfach nur stinksauer.“ Dass intime Aufnahmen ohne sein Wissen gemacht und sogar verbreitet wurden, hat bei ihm nicht nur Angst, sondern auch tiefe Erschütterung ausgelöst.
Was der Stalker bereits getan hat
Die Liste der Vorfälle ist lang - und sie zeigt, wie gefährlich und belastend Stalking werden kann:
- Unbekannte Briefe: Mehrfach entdeckte Tim handgeschriebene Nachrichten an seinem Auto und vor seiner Haustür.
- Blitzlichter am Fenster: Eines Nachts, nach einem späten Besuch im Fitnessstudio, bemerkte Tim mehrere Blitzlichter in kurzen Abständen – als würde jemand versuchen, durch das Fenster zu fotografieren.
- Illegale Fotos: Offenbar kursieren mittlerweile private Fotos von Tim, die unter massivem Eingriff in seine Privatsphäre aufgenommen wurden.
- Psychische Belastung: Der Influencer sprach offen über seinen Angstzustand: „Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal solche Angst hatte.“
- Ständige Überwachung: Tim erwähnte, dass er sich in seinem eigenen Zuhause nicht mehr sicher fühle – sogar beim Posten von Instagram-Stories habe er Angst.
Community zeigt Unterstützung – Polizei eingeschaltet
Der Druck durch den Stalker hat Twenty4tim an seine Grenzen gebracht. Lange hatte er gezögert, rechtliche Schritte zu gehen, doch jetzt scheint für ihn klar: Ohne Hilfe geht es nicht mehr. In seiner Story verkündete er deutlich: „Dann muss es eben der Weg zur Polizei sein. Nicht mein Problem!“
Viele Fans reagierten bestürzt und unterstützend auf die Ereignisse. Eine Followerin berichtete ihm sogar direkt, dass sie die geleakten Bilder gesehen habe – ein Zeichen dafür, wie ernst die Lage inzwischen ist.
Stalking in Deutschland: Ein wachsendes Problem
Der Fall von Twenty4tim zeigt, wie real und gefährlich Stalking auch für Personen des öffentlichen Lebens ist. Was harmlos beginnt – etwa mit Fanpost – kann schnell zu Einschüchterung, Bedrohung und psychischer Gewalt eskalieren.
In Deutschland ist Stalking (§ 238 StGB) eine strafbare Handlung und kann mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden – bei besonders schweren Fällen sogar mehr.

