"Finde ich ganz grauenvoll"
: "Fantasy"-Star kritisiert Schlagerkollegen

Ein bekannter Schlagerstar lässt in einem Interview kein gutes Haar an seine Kollegen in der Branche und findet das Verhalten mancher Schlagerstars einfach nur "furchtbar".
Von
Eduard Ebel
Berlin
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Fredi Malinowski (l.) und Martin Hein von "Fantasy" nehmen in einem Podcast kein Blatt vor den Mund.

Fredi Malinowski (l.) und Martin Hein von "Fantasy" nehmen in einem Podcast kein Blatt vor den Mund.

Christoph Schmidt / dpa

Martin Hein und Fredi Malinowski, vom erfolgreichen Schlagerduo "Fantasy" nehmen kein Blatt vor dem Mund. Im Podcast "Aber bitte mit Schlager" kritisiert Fredi Malinowski ein Detail, das ihn an seinen Kollegen in der Branche mächtig stört. Es geht um das Thema Comebacks.

"Ich finde es ganz furchtbar, wenn Kollegen dann irgendwann sagen: 'So, das war's. Ich singe nie wieder, das ist meine letzte Tour und das ist mein letzter Fernsehauftritt' und dann kommen sie doch irgendwann wieder", lästert Fredi Malinowski.

"Das finde ich ganz grauenvoll"

Dem 54-jährigen Schlagerstar tun insbesondere die Fans leid: "Man muss doch dann nicht Märchen erzählen, man kann doch sagen: 'Ich mache jetzt mal eine längere Pause, vielleicht komme ich auch gar nicht wieder', das ist ja offen. Aber dann zu sagen: 'Ich komme auf jeden Fall nicht wieder', das finde ich ganz grauenvoll. Ich hätte ein ganz fürchterliches Gewissen."

Stürmt das neue "Fantasy"-Album wieder die Charts?

Ein Karriereende bei "Fantasy" ist bei Martin Hein und Fredi Malinowski offenbar noch kein Thema. Vor wenigen Tagen haben die beiden Schlagerstars ihr bereits 14. Album "Willkommen im Wunderland" veröffentlicht. Gut möglich, dass das Duo damit wieder viele Fans begeistert wird. Mit sechs Alben stürmten "Fantasy" bereits die Spitze der deutschen Charts, zuletzt 2024 mit "Phönix aus der Asche".

Mit sechs Alben schaffte es das Erfolgsduo "Fantasy" auf Platz eins der deutschen Charts.

Mit sechs Alben schaffte es das Erfolgsduo "Fantasy" auf Platz eins der deutschen Charts.

Jörg Carstensen / dpa