ESC ohne Stimme?
: Abor & Tynna seit Raab-Show nicht mehr live – Sorge um Tynna wächst

Eine hartnäckige Kehlkopfentzündung macht der Sängerin seit Wochen zu schaffen. Wird sie bis zum ESC in drei Wochen fit sein?
Von
Judith Müller
Berlin
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Abor & Tynna sagen etliche Auftritte ab, weil Sängerin Tünde eine Kehlkopfentzündung hat.

Abor & Tynna sagen etliche Auftritte ab, weil Sängerin Tünde eine Kehlkopfentzündung hat.

picture alliance/dpa/Sony via Katrin Brauer PR & Consulting
  • Sängerin Tynna leidet seit Wochen an einer Kehlkopfentzündung.
  • Abor & Tynna müssen Auftritte absagen, darunter Pre-Partys in London und Madrid.
  • ESC-Wettquoten für das Duo sinken auf Platz 23.
  • Erstes Live-Comeback am 26. April in Braunschweig geplant.
  • Drei Wochen bis zum ESC-Finale am 17. Mai in Basel; Tynnas Genesung bleibt ungewiss.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war ein Triumph mit Knalleffekt: Am 1. März entschieden Abor & Tynna den deutschen ESC-Vorentscheid „Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?“ in der Raab-Show mit 34,9 % der Stimmen klar für sich. Ihr Song „Baller“ wurde über Nacht zum Ohrwurm. Doch seither: Funkstille. Keine Liveperformance, keine Promo-Tour – nur Absagen.

Der Grund? Eine hartnäckige Kehlkopfentzündung bei Sängerin Tynna. Seit Wochen schleppt sie sich mit der Erkrankung herum, was zu einer Absage nach der anderen führt. In Amsterdam trat das Duo am 5. April nur im Playback auf, die Pre-Partys in London (13. April) und Madrid (20. April) mussten ganz gestrichen werden. Besonders bitter: Madrid war die letzte große Bühne vor dem ESC, um sich dem internationalen Publikum zu zeigen.

In einer Instagram-Story erklärten die beiden: „Es bricht uns das Herz, ein weiteres großartiges Eurovision-Event zu verpassen. Tynna erholt sich noch von einer Kehlkopfentzündung und obwohl es ihr schon viel besser geht, braucht ihre Stimme noch etwas Zeit.“

ESC-Fieber ohne Live-Power – Wackelt der Start in Basel?

Die Konsequenzen zeigen sich deutlich: In den ESC-Wettquoten sind Abor & Tynna inzwischen auf Platz 23 abgestürzt, mit einer Siegeschance von nur einem Prozent. Ein herber Rückschlag für ein Duo, das mit seiner Mischung aus Elektropop und Klassik eigentlich als Hoffnungsträger für Deutschland galt.

Ob die Rückkehr auf die Bühne gelingt, wird sich diesen Samstag (26. April) zeigen. Beim Format „Pop meets Classic“ in Braunschweig wollen Abor & Tynna erstmals wieder live performen – zusammen mit dem Staatsorchester Braunschweig. Ein besonderer Moment, auch aus persönlichen Gründen: Tynnas Vater ist Cellist bei den Wiener Philharmonikern.

ESC-Traum in Gefahr – oder Comeback auf großer Bühne?

Noch bleiben drei Wochen bis zum großen ESC-Finale am 17. Mai in Basel. Ob Tynna bis dahin vollständig fit ist, bleibt offen. Sicher ist: Der Druck steigt – und mit jedem Tag ohne Liveauftritt wächst die Skepsis, ob Deutschland mit „Baller“ wirklich punkten kann.